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17.02.06 - Sport-News

"Jugend trainiert für Olympia": Freiherr-vom-Stein-Schule ist Vizemeister

Die Volleyballmannschaft der Freiherr-vom-Stein Schule holte beim Landesentscheid "Jugend trainiert für Olympia" den 2. Platz. Nachdem sowohl beim Kreisentscheid als auch beim Regionalentscheid kein Satzverlust zu beklagen war, rechnete man, da alle qualifizierten Schulen ausschließlich mit Vereinsspielerinnen antraten, mit einem hart umkämpften Wettbewerb.

Erster Gegner des Tages war die St. Lioba Schule aus Bad Nauheim, gegen die das Team aus Fulda, das sich überwiegend aus Spielerinnen des TV Dipperz sowie des TSV Hilders rekrutierte, beim 2:0 – Sieg nicht allzuviel Mühe hatte. Dass Leichtsinnsfehler auch gegen unterlegene Gegner nicht gemacht werden sollten, zeigte sich im 2. Spiel. Das Phillipinum Weilburg wäre beinahe zum Stolperstein für die eigentlich in allen Belangen überlegene FvS-Formation geworden. Buchstäblich im letzten Moment gelang es im ersten Satz das Blatt mit guter Blockarbeit noch zu wenden. Vorher war es den Weilburgerinnen aufgrund zahlreicher Abwehrfehler und nicht konsequenter Angriffe auf Fuldaer Seite gelungen, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Mit 25:23 wurde der 1. Satz knapp gewonnen. Der 2. Satz ging dann mit 25:17 deutlicher an das Team von Gerhard Löber und Achim Aland.

In der zwischenrunde wartete mit der Berta-von-Suttner Schule aus Mörfelden-Walldorf ein starker Gegner. Von der Aussicht, das Finale erreichen zu können, spielten die Fuldaerinnen zunächst einmal gehemmt. Viel zu oft mussten die Punkte hart erkämpft werden, während es dem Gegner mit eigenen Fehlern leicht gemacht wurde. Das 18:25 zum Auftakt weckte aber den Kampfgeist des Teams, das in der Folge durch einige spektakuläre Aktionen für sich verbuchen konnte, und so den Gegner mehr und mehr unter Druck setzte. Nach dem Satzausgleich mit 25:17 blieb man auch gleich am Drücker. Der Entscheidungssatz ging über die Zwischenstände 8:1und 12:6 sicher mit 15:10 an die Vertretung der Freiherr-von-Stein Schule, die somit das Finale erreichte.

Dort wartete mit der Stiftschule St. Johann Amöneburg der Favorit, der sich erwartungsgemäß in der 1. Gruppe durchgesetzt hatte und mit Felicitas und Viktoria Bieneck über hessische Spitzenspielerinnen in dieser Altersgruppe verfügt. Die Geschichte dieses Spieles ist denn auch schnell erzählt. Mit 10:25 und 15:25 musste eine deutliche Niederlage hingenommen werden. Dennoch ist diese Platzierung ein Riesenerfolg, der bisher für Schulen des Fuldaer Raumes einzigartig ist.

Die Freiherr-von.Stein Schule spielte mit: Magdalena Baumann, Julia Conrad, Hella Franke, Elena Jureczek, Charlotte Reith, Kirsten Werner, Pina Willert (alle TV Dipperz) und Marina Klein (TSV Hilders) (Achim Aland) +++

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