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10.03.06 - Kurz-News 1

Teilnehmer für Hessentag gesucht - SMOG bei BP Köhler - Urteil Sportplatz

Für Hessentag noch Teilnehmer gesucht

FULDA. Für den diesjährigen Hessentags-Festzug am 4. Juni 2006 in Hessisch Lichtenau steht dem Landkreis Fulda ein Kontingent von acht Gruppen zur Verfügung. Bis zum Anmeldeschluss am 3. März 2006 waren jedoch nur 6 Bewerbungen eingegangen, so dass noch weitere Gruppen und Vereine angemeldet werden könnten. Der 46. Hessentag steht unter dem Motto „Hessen – 60 Stolze Jahre“. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es ein Verzehrgeld.

Gruppen, die an der Teilnahme am Hessentags-Festzug interessiert sind, werden gebeten, Bewerbungen bis spätestens Mittwoch, 15. März 2006, an das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises Fulda, Wörthstraße 15, in 36037 Fulda zu richten.+++

SMOG e.V. bei Bundespräsident

BERLIN. Das besondere ehrenamtliche Engagement des Vereins SMOG e.V. im Bereich der Gewalt- und Suchtprävention wird durch den Bundespräsidenten Herrn Horst Köhler mit einer Einladung ins Schloss Bellevue am 15. März 2006 anerkannt und gewürdigt. Gemeinsam mit seiner Ehefrau lädt der Bundespräsident den 1. Vorsitzenden Herrn Erwin Maisch zu Wiedereröffnung des Schlosses Bellevue ein.

Für SMOG e.V. ist dies eine besondere Auszeichnung und Ansporn, mit den Anstrengungen, Gewalt und Sucht unter jungen Menschen zurückzudrängen, nicht nachzulassen.+++

1. Kreisbeigeordneter Frenz zum Urteil Sannerz: Bestätigung für Ehrenamt

MAIN-KINZIG-KREIS. Mit großer Erleichterung nimmt Erster Kreisbeigeordneter Günter Frenz das Urteil zur Nutzung des Sportplatzes in Sannerz zur Kenntnis. Das Landgericht Hanau hatte die Klage eines Nachbarn abgewiesen, der sich durch Lärm belästigt fühlte. Wäre das Urteil anders ausgefallen, stünde die Zukunft des SV Alania Sannerz auf dem Spiel. „Der Main-Kinzig-Kreis hatte in der Vergangenheit immer wieder solche juristischen Auseinandersetzungen mit Nachbarn erlebt“, sagt Frenz. Daher sei dieses Urteil ein große Bestätigung für das ehrenamtliche Engagement und die wertvolle Arbeit der Sport- und Kulturvereine.

So musste die Stadt Bruchköbel vor Gericht um die Benutzung eines Sportplatzes streiten; in mehreren Orten des Kreises sind teils neuwertige Bürgerhäuser für öffentliche Veranstaltungen tabu. In Langenselbold stellte ein teurer Schallbegrenzer zeitweise den Strom ab, wenn das Publikum zu laut applaudierte. Der Musikverein in Sannerz musste bei seinem Jubiläumsfest 2001 strenge Lärmgrenzwerte einhalten. Ein gerichtlich bestellter Sachverständiger überprüfte den Geräuschpegel.

Erster Kreisbeigeordneter Günter Frenz hatte sich damals in Sannerz in die Bürgerinitiative eingereiht und gegen die Einschränkungen protestiert. Daher erneuert er seinen Appell an die Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe öffentlicher Einrichtungen wohnen: „Die Kultur ist gerade im ländlichen Raum ein wichtiges Gut. Sie braucht Toleranz und Verständnis.“ Frenz sichert allen Vereinen und Kommunen in einem solchen Konflikt nochmals Solidarität und Unterstützung zu.

Wie in Sannerz handelt es sich in den meisten Fällen um einen einzigen Protestler. „Wir wollen nicht hinnehmen, dass sinnvolle Freizeitaktivitäten vieler Bürgerinnen und Bürger nicht mehr möglich sind“, betont Frenz. Gefragt sei vielmehr ein geselliges und fröhliches Miteinander, dass eine Gemeinde lebens- und liebenswert macht. +++

Frenz: Sporthallen auch für Kommunen ein Gewinn

MAIN-KINZIG-KREIS. Die Zusammenarbeit zwischen dem Schulträger und den Kommunen beim Bau von Sporthallen hat sich bewährt. „Gemeinsam schaffen wir auf diese Weise die benötigten Kapazitäten für die Schulkinder und unsere örtlichen Vereine“, erläutert Erster Kreisbeigeordneter Günter Frenz. Dieses Konzept wäre auch in Schlüchtern anzuwenden.„Wenn bestimmte Fraktionen in Schlüchtern nun im Wahlkampf diese Aufgabe allein dem Main-Kinzig-Kreis zusprechen, denken sie nicht an die Sportvereine“, sagt Frenz. Den aktiven Bürgerinnen und Bürgern werde ein Bärendienst erwiesen, wenn sich die Stadt völlig aus der Verantwortung zurückzieht.

Der Bau einer Großsporthalle in Schlüchtern würde den Schulen und den Vereinen nutzen und sei von wesentlicher sozialer Bedeutung . Die Stadt hätte die Hälfte der Kosten zu tragen, um für die Sportlerinnen und Sportler zusätzliche Angebote zu schaffen. Die Nutzung der Halle sei für Schlüchterner Sportvereine kostenlos. Der Bedarf für das Gemeinschaftsprojekt war unter anderem mit der Sportverhaltensstudie des Kreises und dem Sozialdatenbericht Schlüchtern nachgewiesen worden.

„Es ist belegt, dass auf Kommunen mit mangelnden Sportmöglichkeiten erhebliche Folgekosten etwa für Sozialarbeit, Jugendtreffs oder andere Freizeitangebote zukommen“, unterstreicht Frenz den Wert der Halle. In den vergangenen Jahren entstanden in Kooperation bereits Hallen und Stadien in Ronneburg, Hammersbach, Schöneck, Nidderau, Bruchköbel, Gründau, Gelnhausen, Bad Soden-Salmünster und Sinntal.+++

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