Archiv

16.03.06 - Hanau

Fünf Ärzte des Klinikums bei Fußball-WM im Einsatz - "Gut fürs Renommee"

Bis zur Fußball-Weltmeisterschaft sind es nur noch einige Wochen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – auch die für medizinische Notfälle in und um das Frankfurter WM-Stadion. Eingebunden sind vier Ärztinnen und ein Arzt des Klinikums Hanau. Für Hanaus Gesundheitsdezernent Rolf Frodl „beweist das, wie hoch die Kompetenz unseres Krankenhauses eingeschätzt wird, wenn wir um Mithilfe bei einer solch einmaligen Großveranstaltung gebeten werden“. Frodl findet: „Das tut unserem Renommee ausgesprochen gut“.

Michael Sroka, Naila Strecker, Manuela Franke, Christine Reichert und Martina Teschner sind die Fünf von der Leimenstraße, die zum ärztlichen WM-Rettungsdienst in Frankfurt gehören werden. Erprobt durch andere große Sportereignisse in Rhein-Main wie den Iron Man, den Frankfurt Marathon, das Radrennen rund um den Henninger-Turm oder den Confederations-Cup als Vorlauf zur Fußball-WM, stehen die Vier aus der Klinik für Anästhesie und die Eine aus der Frauenheilkunde bereit um zu helfen.

Der Kontakt kam über das Deutsche Rote Kreuz zustande, dessen Verbandsvorsitzender in Frankfurt der dortige Sportdezernent Achim Vandreike ist und dessen stellvertretender Kreisverbandsarzt Michael Sroka im Klinikum Hanau arbeitet. Das DRK koordiniert für den WM-Standort Frankfurt den ärztlichen Rettungsdienst für das sportliche Großereignis.

Dabei geht es nicht nur um die Stadionbesucher bei Vorrundenspielen und Viertelfinal-Begegnung in der Commerzbank-Arena. Vielmehr laufen die Planungen auf rund zwei Millionen Menschen hinaus, die im Einzugsgebiet des Stadions leben oder während der WM im Rhein-Main-Gebiet zu Gast sind. Hanaus Klinikdezernent Frodl findet das Engagement der Fünf „außerordentlich begrüßenswert“. Er wolle alles dafür tun, damit die Ärztinnen und der Arzt vom städtischen Klinikum ihren WM-Dienst zu ihrer Zufriedenheit leisten könnten. Dazu gehöre teilweise auch eine Freistellung vom Dienst im Krankenhaus, ohne dass Urlaub zu nehmen sei.

Denn die WM sei ein „so exorbitantes Ereignis, dass wir selbstverständlich gerne mithelfen“. Für Professor Peter M. Osswald, Chef von vier der fünf Hanauer WM-Ärzte, belegt dieses Engagement bei Großereignissen, „dass unsere Ärzte über den Tellerrand des Klinikums hinaus zu schauen vermögen“.

Für Michael Sroka, den DRKler mit Leib und Seele, bringt der Dienst bei der WM noch ein anderes Privileg mit sich: „Das ist die einmalige Chance für uns, bei den Spielen im Frankfurter WM-Stadion live dabei zu sein.“ Und er verrät: „Es gibt Anfragen aus der gesamten Republik, wobei die Anfragenden noch Geld mitbringen würden, nur um in der Arena mit dabei zu sein.“ +++

Über Osthessen News

Kontakt
Impressum
Cookie-Einstellungen anpassen

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Mediadaten

Werbung
IVW Daten


Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Whatsapp
Instagram
TikTok

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön