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17.03.06 - Kommunalwahl

FWG in Mücke - CDU-MdL Bad Hersfeld - SPD-Fraktion Main-Kinzig

FWG Mücke zur Zukunft des Hallenbades: Kreis muss sich beteiligen

MÜCKE. "Mücke attraktiv und weiter zukunftsfähig machen" so wird das Gespräch zwischen dem Spitzenkandidaten der Freien Wähler Mücke, dem 1. Beigeordneten Günter Zeuner, und Ulf-Immo Bovensmann aus Merlau mit dem Vorsitzenden der Kreistagsfraktion der Freien Wähler im Vogelsbergkreis, Freiensteinaus Bürgermeister Friedel Kopp von den Freien Wähler überschrieben. In dem kurzen Treffen ging es den beiden Mückern in der Hauptsache um die Zukunft des Hallenbades Mücke.

Günter Zeuner vertritt nach wie vor die Ansicht, dass der Vogelsbergkreis sich an den Kosten zur Sanierung des Bades in beträchtlicher Summe beteiligen sollte. „Das Hallenbad wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern auch aus anderen Städten und Dörfern des Kreises genutzt, da kann der Vogelsbergkreis sich nicht aus der Instandhaltung und Kostenbeteiligung zurück halten,“ so Günter Zeuner. " Wir sind durchaus bereit zu erklären, dass wir dafür für eine Zeit auf den Bau einer Großsporthalle in Mücke verzichten."

Schwimmsport ist der gesündeste Sport und ist daher durchaus für den allgemeinen Schulsport an den Schulen im westlichen Kreis eine adäquate Alternative, so dass die FWG im Erhalt des Bades eine primäre Rolle sieht. Lösungen über Erhöhungen der Eintrittsgelder für die Schüler und die Sicherung der Fixkosten durch die Gründung eines Fördervereins sind alles sekundäre Maßnahmen und müssen das Ziel haben, die jährlichen Unterhaltungskosten auf ein erträgliches Mindestmaß zu senken.

Landtagsabgeordnete Apel: Land fördert Industrieansiedlung in Bad Hersfeld

BAD HERSFELD. Erfreut zeigte sich CDU-Landtagsabgeordnete Elisabeth Apel über die in den nächsten Tagen zu erwartende hohe finanzielle Unterstützung des Landes für die geplante Erschließung des Industriegebietes „Vor dem Buchwald“ in Bad Hersfeld. Dort wird, nach erfolgreicher Standortsuche durch den Bad Hersfelder Bürgermeister Boehmer, ein neues Werksgelände für die derzeit noch in der Innenstadt agierende Firma Grenzebach geschaffen.

716.000 Euro steuert das Hessische Wirtschaftsministerium nach Auskunft von Minister Dr. Rhiel für den Bau der etwa 700 Meter langen Erschließungsstrasse, die Verlegung von Wasserversorgungsleitungen und Kanalisation sowie die Herstellung einer Straßenbeleuchtung und den Bau eines Regenrückhaltebeckens bei. Mit der Maßnahme entstehen über 7 ha gewerblich nutzbare Flächen im Stadtteil Petersberg, die sich unmittelbar an das Gewerbegebiet auf dem ehemaligen US-Army-Gelände anschließen und sich durch gute Verkehrsanbindungen zur Autobahn und die Bundesstrassen 27 und 62 auszeichnen. Mehr als die Hälfte der neu zu schaffenden Flächen sind bereits reserviert.

Elisabeth Apel wertet den in den nächsten Tagen zu erwartenden Förderbescheid des Landes als Zeichen konsequenter Unterstützung aller Ansiedlungsmaßnahmen in der Region, die Spitzenflächen entlang der wichtigsten Verkehrsknoten anbiete. „Unsere Toplage kann nur vermarktet werden durch die anhaltende finanzielle Unterstützung der Hessischen Landesregierung. Millionenschwere Förderbescheide des Landes führten zu tausenden neuer Arbeitsplätze in der Region und ein Ende dieser Entwicklung ist glücklicherweise nicht erkennbar,“ betont die Landtagsabgeordnete.

SPD-Fraktion Main-Kinzig-Kreis: Sozialdemokraten planen neues Konzept für Kreis-VHS

HANAU. Als "nicht hinnehmbar" bezeichnete Rainer Krätschmer den gegenwärtigen Zustand der vhs-Main-Kinzig. Nach Gesprächen mit Kursleitern und Kursteilnehmern, die ihr Unverständnis über die Preisstruktur des Kursangebotes geäußert haben, sind Fraktions- und Parteivorstand der Kreis-SPD überein gekommen, Vorschläge für ein alternatives Konzept zu entwickeln. Dieses Konzept sei nun dem Fraktions- und Parteivorstand vorgestellt und vom Grundsatz her für richtig befunden worden. Der Vorschlag der SPD sieht ein deutlich erweitertes Angebot vor. Mit ihm solle besonders auch jungen Menschen ein besserer Zugang zu Weiterbildungsangeboten eröffnet werden. Zusätzlich stelle man sich Angebote für junge Familien vor oder Programme, die z.B. Frauen den Wiedereinstieg in das Berufsleben erleichterten. Diese Vorschläge werden nach Möglichkeit zum nächsten Semester umgesetzt: „Wir von der SPD sind der Auffassung, dass Aus- und Weiterbildung nicht nur etwas für Menschen mit besserem Einkommen ist. Das gilt für die VHS genau so wie für die Schulen“, unterstreicht der Vorsitzende der SPD-Fraktion die Auffassung seiner Partei. +++

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