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18.03.06 - Kurz-News

Ausbau K 82 kommt voran - Sportplatz wird verlegt - Verzicht auf Bürgschaften

Ausbau der K 82 in Angersbach geht voran - künftig bessere Verkehrssicherheit

WARTENBERG. Über den Stand der laufenden Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße 82 in der Ortsdurchfahrt Angersbach - in Wartenberg im Vogelsbergkreis - haben sich der Kreisstraßendezernent Heinz Geißel (s.nebenstehendes Vogelsbergkreis-Foto: 2. v. rechts) und der Wartenberger Bürgermeister Manfred Dickel (2. v. links) informiert. Die Kommunalpolitiker ließen sich die Baumaßnahme von Michael Seifert, dem Leiter des Wartenberger Bauamtes (links) und Bauleiter Volker Reith von der Fa. Bickardt Bau (rechts) erläutern.Mit dem Neubau der 350 m langen K 82 vom Bahnhof bis zur Einmündung in die B 254 in der Dorfmitte von Angersbach werden die Fahrbahn und die Gehwege wieder den Erfordernissen und Ansprüchen der vorhandenen Verkehrsbelastungen gerecht.

Ziel der Baumaßnahme ist es, durch eine Entflechtung der Verkehrsarten eine Erhöhung der Verkehrssicherheit - insbesondere für Fußgänger und Radfahrer - zu erreichen und somit die Verkehrsverhältnisse auf der Kreisstraße 82 nachhaltig zu verbessern. Eine erhebliche Verbesserung des Hochwasserschutzes erwarten die Verantwortlichen von der Anhebung der Fahrbahn sowie dem Einbau eines Durchlasses im Bereich „Wörth“. Kreisstraßendezernent Heinz Geißel zeigte sich besonders erfreut darüber, dass der Auftrag an eine Firma aus dem Nachbarkreis gegangen sei, die auch viele Arbeitnehmer aus dem Vogelsbergkreis beschäftige. Geißel wies auchdarauf hin, dass erst der Beschluss der Gemeinde, die Planung und die Bauausführung für den Vogelsbergkreis kostenfrei zu übernehmen, die Maßnahme überhaupt möglich machte

Der Ausbau der Kreisstraße 82 in Angersbach, ein seit Jahren diskutiertes und vorbereitetes Projekt, konnte Anfang Oktober 2005 begonnen werden. Der Vogelsbergkreis hatte bereits in den Jahren 2000 - 2002 die Brücke über die Lauter neu gebaut. Die Bauarbeiten sollen im späten Frühjahr 2006 beendet sein. Der Vogelsbergkreis investiert für den Ausbau der K 82 rund 335.000 Euro, die Gemeinde Wartenberg wendet noch einmal rund 219.000 Euro für Wassserleitungs- und Kanalbauarbeiten sowie für neue Gehwege auf. Durch die Versorgungsunternehmen wurden auch Gas-, Strom- und TV Kabelarbeiten durchgeführt.

Sportplatz in Rückers wird verlegt - Einigung mit Grundstückseigentümer

HÜNFELD. Der Rückerser Sportplatz kann in nördlicher Richtung verschoben werden. Wie Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel dazu mitteilte, haben jetzt die Grundstückseigentümer einem Flächentausch zugestimmt, damit dieses Projekt realisiert werden kann.

Damit kann ein vom Rückerser Sportverein seit vielen Jahren gewünschtes Vorhaben umgesetzt werden, den Abstand zwischen dem Vereinsgebäude und der Spielfläche zu vergrößern, um das Umfeld des Vereinshauses besser als bisher nutzen zu können. Dazu ist auch die Neuordnung der Feldwege in diesem Bereich notwendig. Nach den Worten des Bürgermeisters wurde die Stadt in ihren Verhandlungen durch die Flurbereinigungsbehörde unterstützt, die geeignete Flächen für Tauschzwecke vermittelt hat. Damit könne dieses vom Verein seit vielen Jahren angestrebte Vorhaben endlich realisiert werden, kündigte der Bürgermeister an.

Bürgermeister Ullrich: Wirtschaftsförderung durch Verzicht auf Bürgschaften

SINNTAL. Die Gemeinde Sinntal baut ihre Wirtschaftsförderung zur Stärkung der heimischen Gewerbebetriebe weiter aus. Bürgermeister Carsten Ullrich sagte dazu, wie in den vergangenen Jahren werde auch zukünftig alles daran gesetzt, die kommunalen Aufträge an Sinntaler Unternehmen zu vergeben. Darüber hinaus habe der Gemeindevorstand nun einstimmig beschlossen, bei der Auftragsvergabe an Betriebe aus Sinntal bis zu einem Auftragsvolumen von 15.000 Euro auf die Hinterlegung einer Gewährleistungsbürgschaft zu verzichten.

Bei Aufträgen mit einem größeren Volumen wird von Sinntaler Unternehmen eine reduzierte Bürgschaft von lediglich zwei Prozent des Auftragswertes erhoben. Damit soll laut Gemeindevorstand zum Einen die Finanzkraft der Betriebe im Gemeindegebiet gestärkt werden, da jede Bürgschaft inklusive der entstehenden Nebenkosten die Liquidität nachteilig beeinflusst. Zum Anderen stellt dieses Vorgehen eine Arbeitserleichterung für die Unternehmen dar und trägt damit zum Bürokratieabbau bei. Mit dieser ab sofort geltenden Regelung trägt der Gemeindevorstand dem Vertrauen in die einheimischen Firmen Rechnung. +++

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