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21.03.06 - Kurz-News 3

Bau Barfußweg Bad Orb - Geld für Freibad Sinntal - Gästeaufschwung Hünfeld

Längster Barfußweg Deutschlands entsteht in Bad Orb in besonderer Leistung

BAD ORB. Mit dem Bau eines neuen Barfußweges wurde in der Kurstadt begonnen. „Die Orber Schleife“ soll mit über vier Kilometern Länge der längste Barfußweg Deutschlands werden. Der spezielle Spazierweg für besonders intensive Sinneserfahrungen geht auf die Idee und die Initiative des Lehrers Gerhard Menzel-Schüssler von der Bad Orber Kreisrealschule zurück und wurde von Bürgermeister Wolfgang Storck aufgegriffen.

Für die Realisierung des Projektes wurde eine Kooperation zwischen Kreisrealschule und Martinus-Schule, Turn- und Kneippverein, KjG und Haus „Noah“ begründet. Die Koordination liegt in den Händen der Klasse 8 c der Kreisrealschule und des Pädagogen Menzel-Schüssler.

Der Orber Barfußweg beginnt am hinteren Kurparkeingang, in der Nähe der Istra-Statue und führt in Richtung Wildpark. Angelegt werden Felder, die unter anderem mit Kies, Rindenmulch, Holz oder Sand gefüllt werden. Eine Durchquerung des Orb-Baches ist angedacht und ein Moorbecken soll noch folgen. Die Patenschaft für den Weg wollen die Kreisrealschule und das Haus „Noah" übernehmen. „Ihr macht hier etwas Einzigartiges“, lobte Bürgermeister Storck beim Baubeginn besonders die Jugend und freute sich über die Bereicherung des Gesundheitsstandortes. Für die Umsetzung werden derzeit noch Sponsoren gesucht. Die Eröffnung des Barfußweges ist für den 6. Mai geplant. (Bild: ez)

MdL Rolf Müller: Land gibt Darlehen für Sanierung Freibad Altengronau

SINNTAL. Für die notwendige Sanierung des Freibades im Ortsteil Altengronau wird die Gemeinde Sinntal ein Landesdarlehen in Höhe von 400.000 Euro erhalten. Wie der Finanzminister Karlheinz Weimar dem CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Rolf Müller mitteilte, kann die Gemeinde den Betrag bereits in diesem Jahr abrufen. „Allerdings ist es Voraussetzung, dass zuvor ein Anteil von 80.000 Euro angespart werden musste“, berichtete Rolf Müller. Es sei erfreulich, dass die Freizeit- und Sportanlage in Sinntal, die sowohl für die Einwohner der Gemeinde als auch für touristische und für Naherholungszwecke zur Verfügung stehe, jetzt renoviert werden könne, sagte der Abgeordnete, der als ehemaliger Deutscher Hochschulmeister im Schwimmen sich dem Sport und der Freizeitbetätigung Schwimmen besonders verbunden fühlt.

Hünfeld beliebter bei Gästen und Touristen: Übernachtungen und Ankünfte stark gestiegen

HÜNFELD. Einen starken Anstieg der Gästeankünfte und der Zahl der Übernachtungen hat die Stadt Hünfeld zu verzeichnen. Wie Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel berichtete, hat jetzt das Hessische Statistische Landesamt die Dezemberzahlen für 2005 vorgelegt. Danach stieg die Zahl an Ankünften um über 80 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um fast 75 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Immerhin sind im vergangenen Jahr fast 13.500 Gäste in Hünfeld angekommen. Die Zahl der Übernachtungen habe 22.724 betragen.

Im ganzen Jahr kletterte somit die Zahl der Ankünfte um 11,3 Prozent und die Zahl der Übernachtungen sogar um 14,6 Prozent. Der Bürgermeister führt diese Zahlen insbesondere auf die Ertüchtigung des Campingplatzes und die Übernahme durch die Firma Knaus sowie die Eröffnung des Konrad-Zuse-Hotels zurück. Während der Campingplatz erst seit Sommer vergangenen Jahres durch die Firma Knaus übernommen worden sei, gingen beim Konrad-Zuse-Hotel nur vier Monate in diese Statistik ein, da das Haus erst im September eröffnet worden sei. Das lasse den Schluss zu, dass insgesamt sich auch die Zahl der Gästeankünfte und Übernachtungen auch unabhängig von diesen neuen Anbietern deutlich belebt habe. Dazu beigetragen hätten sicherlich auch große Bauprojekte in Hünfeld wie die Justizvollzugsanstalt und andere Einrichtungen, durch die viele Monteure, Fachleute und andere Gäste Unterkünfte in Hünfeld in Anspruch genommen hätten.

Neben dem Tagungsgeschäft wie dem Aufenthalt von Monteuren und Gästen heimischer Unternehmen spiegle sich in den Zahlen auch eine Stärkung bei den touristischen Übernachtungen. Umso wichtiger sei es, dass dafür die Infrastruktur weiter ausgebaut werde. Neben Radwegen wie dem Kegelspielradweg, dem Nordic Walking-Park und den attraktiv neu gestalteten Bädern trage dazu sicherlich auch das kulturelle Angebot Hünfelds, insbesondere mit den beiden Museen, bei. Solche touristischen Infrastrukturen dienten allerdings nicht allein den Gästen, sondern verbesserten auch die Lebensqualität für die Menschen, die in Hünfeld wohnten. Solche weichen Standortfaktoren würden in Zukunft verstärkt im Wettbewerb um Einwohner gefordert sein. +++

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