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Vertrag für neue Kooperation: (von links nach rechts) Verkaufsleiter Gastronomie Michael Hock, Touristik Geschäftsführerin Uta Nebe, Geschäftsführer Marketing Ullrich Schweitzer, Leiterin der AG Vulkanradweg Ute Schultz - Foto: Hassia

Ehrung und Dank: (v.rechts) Gerhard und Ingeborg Kirsch vom "Landhaus Ingeborg", Bürgermeister Manfred Helfrich und die Mitglieder der Gästegruppe mit ihren Betreuern - Foto: Gemeinde Poppenhausen

22.03.06 - Kurz-News

Hassia neuer Sponsor - Behindertengruppe 10-mal Gäste - Kreistag-Konsens

Vertrag perfekt: Hassia ist neuer Partner des Vulkanradweges

SCHOTTEN. Eine langfristig angelegte Kooperation haben das Mineralquellen-Unternehmen Hassia aus Bad Vilbel und die Vogelsberg Touristik GmbH für den Vulkanradweg abgeschlossen. In diesem Rahmen unterstützt Hassia die Gastronomiebetriebe am Vulkanradweg und die Werbung des Premiumradweges bei Familien und Genussradfahrern. Stellvertretend für die Partnergemeinschaft am Vulkanradweg tritt die Region Vogelsberg Touristik GmbH als Vertragspartner auf.

Schon auf der neuen Erlebniskarte des Vulkanradweges ist Hassia präsent. Bald werden die Partnerbetriebe als solche mit einem extra Schild kenntlich gemacht, das Hassia als Sponsor und Förderer des Vulkanradweges ausweist. Im Gegenzug macht Hassia auf seiner Homepage schon jetzt auf den Vulkanradweg aufmerksam und unterstützt unter anderem auch die Eröffnung des neuen Teilstückes ab Glauberg bis Altenstadt am 23. April. „Wir wünschen uns viele gemeinsame Aktionen“, sagte Uta Nebe, die Geschäftsführerin der Region Vogelsberg Touristik, und freut sich mit dem Geschäftsführer Marketing Hassia Gruppe Ullrich Schweitzer und dem Verkaufsleiter Gastronomie Hassia Mineralquellen Michael Hock über die neue Zusammenarbeit. "Hassia und der Vulkanradweg haben die gleichen Zielgruppen und werben auf den gleichen Märkten. Insofern passt es gut, wenn die beiden Marken sich unterstützen," sagte Nebe.

Behindertengruppe zum 10. Mal in Popppenhausen - HELFRICH lobt gelebte Gastlichkeit

POPPENHAUSEN. Eine Urlauber-Gruppe aus dem Lahn-Dill-Kreis war nun schon so oft in Poppenhausen, dass Bürgermeister Manfred Helfrich kürzlich eine Gästeehrung im Landhaus Ingeborg vornahm. Es handelt sich um eine Gruppe aus dem Parksanatorium Leun, einem Wohnheim mit beschäftigungstherapeutischen Angeboten für Erwachsene, die erstmals 1997 den Weg nach Poppenhausen gefunden hat. Dem verantwortlichen Betreuerteam war das Landhaus Ingeborg im Poppenhausener Ortsteil Rabennest von zufriedenen Gästen empfohlen worden.

Da sich die Gruppe vom ersten Urlaubsaufenthalt an bei der gastgebenden Familie Ingeborg und Gerhard Kirsch sehr wohl fühlte und persönlich umsorgt wurde, war die Pension mit „Rundumversorgung“ immer wieder Ziel mehrtägiger Aufenthalte. Die Inhaber des Landhauses Ingeborg bieten eine Betreuung, die über Unterkunft und Verpflegung hinaus geht: so wurden kurze Wanderungen, Kutschfahrten oder auch ein Besuch in der Domstadt Fulda für die kranken und benachteiligten Menschen zwischen 18 und 65 Jahren organisiert.

Bürgermeister Manfred Helfrich und Walter Bernhardt von der Tourist-Information im Rathaus nahmen die kleine Ehrung gerne zum Anlass, sowohl den Gästen mit ihren Betreuern als auch dem Gastgeberehepaar zu danken. Beide waren sich einig, dass gelebte Gastlichkeit nun mal nach wie vor die beste und günstigste Werbung sei. Es wurde eine Jubiläums-Urkunde überreicht und jeder Teilnehmer erhielt ein Andenken an die Luftkurortgemeinde Poppenhausen an der Wasserkuppe. Der Heimbeiratsvorsitzende Heinz Hornl bedankte sich im Namen der Gruppe für die Ehrung und war sichtlich stolz auf die Wandernadel, die er sich unmittelbar ansteckte. Die Behinderten-Wohngruppe aus dem Lahn-Dill-Kreis war in den vergangenen 10 Jahren zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten in der Rhön. Der Winter mit den riesigen Schneemassen auf der Wasserkuppe noch Mitte März war für sie aber einmalig und beeindruckend.

"Fähigkeit zum Konsens ist größer als oft vermutet" - Kreistagsvorsitzender KÜNZ zog Bilanz

VOGELSBERGKREIS. "Ich kann mit Genugtuung feststellen, dass die Fähigkeit zum Konsens im Parlament des Kreises größer ist, als dies oft vermutet wird. Es wurde viel für die Bürgerinnen und Bürger geleistet." Diese Bilanz zog Kreistagsvorsitzender Ulrich Künz im Jahresbericht des Parlamentsbüros für 2005. Das betreffe nicht nur das vergangene Jahr, sondern die gesamte zu Ende gehende Legislaturperiode seit 2001.

Insbesondere als Sachwalter des Haushalts und der Schulträgerschaft habe sich der Kreistag intensiv um die Lebensqualität der Menschen im Vogelsberg gekümmert. Insgesamt 20-mal tagten der Kreistag und seine sechs Ausschüsse im Jahr 2005. Der Kreistag tagte fünfmal, und zwar zweimal in Lauterbach und je einmal in Alsfeld, Angersbach und Homberg. Die Ausschüsse tagten 15-mal, davon der Haupt-, Personal- und Finanzausschuss allein 6-mal.

Einige wichtige Themen im vergangenen Jahr - von insgesamt weit über 100 Tagesordnungspunkten - waren der Haushaltsplan, der Schulentwicklungsplan, die Erziehungshilfe, die Übernahme der Grundsicherung für Arbeitsuchende, die Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens in der Verwaltung, der ÖPNV, die Schülerbeförderung, die Vergabepraxis bei öffentlichen Aufträgen, die Entwicklung des Tourismus, die Nutzung der Biomasse als Energieträger, der Lärmschutz an der Autobahn, der Verein MitteHessen und der Rettungsdienst. +++

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