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29.05.06 - Fulda

Feuerwehrleistungsübung auf Kreisebene - 37 Mannschaften am Start

37 Gruppen aus dem Landkreis Fulda nahmen an der diesjährigen Feuerwehrleistungsübung auf Kreisebene am Sonntag im Stützpunktes Nord der Feuerwehr Fulda in der Daimler-Benz Straße teil. Etwas enttäuscht reagierte der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Schädel über die kurzfristige Absage einiger Mannschaften. Dass Mannschaften sich gar nicht abmelden, erlebe er jetzt schon das zweite Mal. Es sei den anderen gegenüber nicht fair, weil bei 36 Mannschaften nur 3 Mannschaften zum Bezirksentscheid, der am 08. Juli in Schwalmstadt/Ziegenhain stattfindet, fahren können.

Dank der Initiative einiger Feuerwehren, so Bernd Schädel, konnte eine Mannschaft aus Mitgliedern verschiedener Feuerwehren und einigen Kreisbrandmeistern kurzfristig zusammengestellt werden. Durch diese 37. Gruppe konnte die Teilnahme von 4 Mannschaften, die den Kreisfeuerwehrverband auf Bezirksebene vertreten, sichergestellt werden. Dafür bedankte er sich noch einmal bei allen Beteiligten. Kreissieger 2006 wurde die Freiwillige Feuerwehr aus Neuhof/Dorfborn mit 995 erreichten Punkten, die vom Mitglied des Kreisausschusses Alfred Metz den Pokal des Landkreises Fulda erhielt. Zweiter Sieger wurde mit 985 Pkt. wurde die Freiwillige Feuerwehr Nüsttal/Mittelaschenbach. Da die nächsten beiden Platzierten mit jeweils 975 Pkt. Punktgleichstand hatten, musste ein Stechfragebogen, den die gesamte Mannschaft ausfüllen musste, über den dritten Platz entscheiden.

Hierbei setzte sich die Truppe der Freiwilligen Feuerwehr aus Eichenzell/Lütter gegen die Feuerwehr Flieden/Magdlos durch. 5. Sieger wurde die Wehr aus Hünfeld/Michelsrombach mit 970 Pkt. Alfred Metz, der die Siegerehrung vornahm. überbrachte die Grüße von Landrat Bernd Woide. Er sprach den Aktiven Feuerwehrleuten Dank und Anerkennung aus, die ihre Freizeit nutzen, um einen hohen Standard in der Ausbildung zu erreichen, um für den Einsatz bestens gerüstet zu sein. Die diesjährige Feuerwehrleistungsübung beinhaltet als Aufgabe im praktischen Teil die Vornahme von einem Schaumrohr sowie 2 C-Rohren, wobei die Wehren Wasser aus einem Unterflurhydranten entnehmen. Über die eingesetzte Tragkraftspritze oder eine entsprechende Feuerlöschkreiselpumpe wird das Wasser durch eine B-Leitung zum Verteiler befördert.

Dort müssen die drei eingesetzten Trupps mit ihren Strahlrohren verschiedene Hindernisse überwinden, um dann jeweils zwei Fallklappen umzuspritzen. Sobald die Klappen umgespritzt sind, wird ähnlich wie im Einsatz bei einer erkannten Gefahr vom Gruppenführer ein Signal gegeben. Für die Mannschaft bedeutet dies der sofortige Rückzug und das geordnete Sammeln am Fahrzeug. Zum Abschluss werden noch von 4 ausgelosten Feuerwehrfrauen oder -männern je ein Knoten am Knotenbalken angelegt. Danach wird die Zeit gestoppt. 8 Min. 45 Sek. hat eine Gruppe Zeit, diese Übung zu absolvieren, danach gibt es für jede Zeitüberschreitung einen Minuspunkt.

Im theoretischen Teil müssen von allen Mitgliedern der Gruppe jeweils 15 fachbezogene Fragen schriftlich beantwortet werden. Jede falsche Antwort bringt der Gruppe 5 Minuspunkte. Alles in allem können so 1000 Punkte von einer Gruppe erreicht werden. Fehler im Fragebogen sowie Abweichungen von der Übungsvorgabe, sowie das Verhalten der Gruppe während der Übung ergeben Minuspunkte, die von den 1000 vorgegebenen Punkten abgezogen werden.

Höherwertige Leistungsabzeichen konnten von den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden erworben werden. So erreichten 19 Eisen, 18 Bronze, 16 Silber und 14 Gold. Alle musste um das höherwertige Leistungsabzeichen zu erwerben einen Zusatzfragebogen ausfüllen. Die Ausrichtung und Organisation der Übungen lag in den Händen des Brandschutzaufsichtsdienstes des Landkreises Fulda, wobei sie vom Kreisfeuerwehrverband und dem Kreisjugendfeuerwehrausschuss unterstützt wurden. Die Bewertung der Übungen über die gebrachten Leistungen lag in den Händen von Schiedsrichtern aus dem Main-Kinzig-Kreis sowie dem Wetteraukreis. Für die Verpflegung und die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie tatkräftige Unterstützung beim Auf –und Abbau sprach Schädel Dank aus an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Fulda-Niesig und Fulda-Lehnerz. +++

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