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16.06.06 - Wächtersbach

Rund 1.186 Mio. Euro für Beseitigung des Bahnüberganges K 905 „Auweg“

Mit einer Förderung von insgesamt 1.186.500 Euro unterstützt das Land den Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Wächtersbach bei der Beseitigung des Bahnüberganges K 905 „Auweg“ in Wächtersbach. Die Förderbeträge stammen aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) und des Finanzausgleichgesetzes (FAG). Dies teilte Verkehrsminister Dr. Alois Rhiel heute in Wiesbaden mit. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4.516.000 Euro.

Dabei erhält der Kreis als Straßenbaulastträger der Fahrbahn und des kombinierten Geh- und Radweges auf der Westseite der K 905, eine Fördersumme von 1.122.000 Euro. Die Stadt Wächtersbach erhält als Kostenträger des Gehweges auf der Ostseite der K 905, einen Betrag in Höhe von 64.500 Euro. Kreis und Kommune tragen zusammen 1/3 der Kosten. Die Finanzierung der restlichen beiden Drittel wird gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz vom Bund und der Deutschen Bahn AG (Schienenbaulastträger) übernommen.

Die Kreisstraße 905 dient dem Durchgangsverkehr zwischen dem Norden Wächtersbachs und der Bundesstraße 276 im Osten zum Autobahnanschluss A 66. Sie verbindet wichtige Gewerbegebiete und ist Zufahrt zum Messegelände. Zurzeit kreuzt die Straße höhengleich die DB Strecke Frankfurt (M) – Göttingen in Wächtersbach und ist lediglich mit Halbschranken technisch gesichert. Wie der Minister mitteilte, ist es aus Verkehrssicherheitsgründen erforderlich, den bestehenden Bahnübergang zu beseitigen und durch eine Straßenüberführung an gleicher Stelle zu ersetzen.

Die Straßenüberführung über die Bahnstrecke ist als Spannbetonbrücke mit einer maximalen Höhe von 7,50 Meter über den Gleisen vorgesehen, mit einer Gesamtlänge von rund 130 Metern. Die Fahrbahn erhält eine Breite von sieben Metern. Der Gehweg auf der östlichen Straßenseite wird mit einer Breite von 1,50 Meter hergestellt, der kombinierte Rad- und Gehweg auf der westlichen Straßenseite wird 2,50 breit. Die Bauarbeiten sollen noch im Juni beginnen, sie werden voraussichtlich zwei Jahre andauern. +++

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