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29.07.06 - Kurz-News

Algermissen empfing tschechische Stipendiatin - Künzell gratuliert SINKEWITZ

Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen (im Bild links) hat gestern im Bischofshaus eine tschechische Studentin der Volkswirtschaft empfangen, die mit einem Stipendium der Diözese Fulda an der „International Summer University“ (ISU) der Hochschule Fulda teilnimmt. Martina Skalicka, die in Begleitung von Prof. Dr. Peter Haller (Fachbereich Wirtschaft), der die Sommeruniversität leitet, mit dem Bischof zusammentraf, stammt aus Landskron (Lanskroun) an der Grenze zwischen Böhmen und Mähren und hat an der Masaryk-Universität zu Brünn (Brno) ihr Wirtschaftsstudium absolviert.

Schon der heilige Bonifatius sei ein „global player“ gewesen und habe sich für die völkerübergreifende Mission der Kirche eingesetzt, betonte Bischof Algermissen im Rahmen seines Willkommensgrußes. „Die katholische Kirche kennt keine Ausländer“, machte er sodann deutlich und sprach die Hoffnung aus, daß Frau Skalicka ein gutes Bild von Fulda, dessen reiche kirchliche Geschichte er ihr ans Herz legte, mit nach Hause nehmen werde.

Die Katholikin hält sich mit 49 weiteren Studentinnen und Studenten aus Osteuropa, den USA, Australien und anderen Ländern zu der vierwöchigen Sommeruniversität in Fulda auf. Das Programm umfasst die unter dem Titel „Social Developments in Europe and Germany“ deutsche Sprachkurse und Fachkurse in Deutsch und Englisch aus den Bereichen Management, Kultur und Gesellschaft sowie Gesundheit und Nachhaltigkeit ebenso umfaßt wie Workshops in Sport, Tanz, Kochen und Medien, Exkursionen und kulturelle Veranstaltungen. Hierzu gehört auch ein Besuch des bekannten Bonifatiusmusicals, dessen dritte Staffel am kommenden Freitag im Fuldaer Schloßtheater startet. +++

Gemeinde Künzell ist stolz auf Patrick Sinkewitz

KÜNZELL. Der 1. Beigeordneter Werner Jost gratulierte Patrick Sinkewitz im Namen der Gemeinde Künzell zur sehr erfolgreichen Teilnahme an der Tour de France 2006. Mit einem beachtlichen 23. Platz im Gesamtklassement konnte Sinkewitz das Ergebnis des letzten Jahres weiter verbessern und hat damit einen ganz wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass das T-Mobile-Team bei der diesjährigen Tour de France den Gesamtsieg in der Teamwertung erringen konnte. Dies war angesichts der Vorkommnisse vor dem Tourstart und der Tatsache, dass das T-Mobile-Team nur mit sieben Fahrern gestartet war, nicht zu erwarten.

Wer die Tour über 3 Wochen verfolgte, konnte erkennen, wie wertvoll Patrick Sinkewitz für das T-Mobile-Team als ganzes aber auch für den drittplatzierten Teamkapitän Andreas Klöden war. Besonders beeindruckend war, wie er bei der entscheidenden Alpenetappe lange Zeit als einziger Fahrer des Feldes am Hinterrad des späteren Toursiegers Floyd Landis klebte. +++

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