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Die Jugendfeuerwehr aus Poppenhausen holte in diesem Jahr den Siegerpokal. von rechts: Gemeindebrandinspektor Georg Wehner, stv. Gemeindejugendfeuerwehrwart Martin Wehner, Gemeindejugendfeuerwehrwart Andreas Hamm, Bürgermeister Manfred Helfrich sowie der Jugendfeuerwehrwart von Poppenhausen Peter Links (links)

Die Rodholzer Wettkampfteilnehmer stehen zum Wettkampf bereit.

21.09.06 - Poppenhausen

Drei Jugendfeuerwehren der Gemeinde Poppenhausen im Wettstreit

Den diesjährigen Gemeindewettbewerb der Jugendfeuerwehren Rodholz, Steinwand und Poppenhausen gewann die Jugendfeuerwehr Poppenhausen. Nach drei Stunden Anstrengung mit Schwitzen, Grübeln und Warten konnte sie endlich den Siegerpokal in den Händen halten. Steinwand folgte auf Platz zwei vor Rodholz. In den vergangenen Jahren hatten sich die Wehren Rodholz und Steinwand mit dem Sieg abgewechselt. Bei herrlichem Spätsommerwetter verfolgten die Mitglieder der Einsatzabteilung und zahlreiche Eltern den Wettstreit der Wehren.

Die Jugendfeuerwehren waren im praktischen Grundteil (FwDV 4) und den Wahlteilen Schnelligkeitsübung, Knotenbinden und Theorie gegeneinander angetreten. Dass der Ausgang des Wettbewerbes sehr spannend werden würde, zeigte sich bereits im Grundteil, der von Poppenhausen fehlerlos absolviert wurde. Hier trennten die Teams gerade einmal fünf Fehlerpunkte voneinander.

Die Schnelligkeitsübung, bei der es galt, acht B-Schläuche hintereinander auszuwerfen und somit eine Distanz von 120 Metern zu bewältigen, konnte von der Jugendwehr aus Steinwand mit vier Sekunden vor dem drittplatzierten, am schnellsten beendet werden. Im Bereich des Knotenbinden und der Theorie (Fragenbeantwortung) konnte kein Klassenunterschied festgestellt werden. Alle drei Teams waren hier punktgleich.

Bürgermeister Manfred Helfrich lobte das Engagement des Feuerwehrnachwuchses und gratulierte den Mannschaften zu den durchweg hervorragenden Leistungen. Er machte deutlich, dass es bei einer Punktedifferenz von nur 12 von insgesamt über 400 möglichen Punkten keine Verlierer gäbe. „Die Arbeit in der Jugendfeuerwehr ist sehr sinnvolles Hobby, da man Teamgeist, Disziplin, Pünktlichkeit und Verantwortungsbewusstsein erfahren und dies auch weiter geben kann“, sagte Helfrich.

Auch Gemeindebrandinspektor Georg Wehner und Gemeindejugendfeuerwehrwart Andreas Hamm waren stolz auf die drei Jugendfeuerwehren. „Eine gutaufgestellte Jugendwehr von heute, ist die beste Voraussetzung für eine leistungsstarke Einsatzabteilung von morgen“, sagte Wehner und schloss sich den Worten des Bürgermeisters an. +++


Der Feuerwehrnachwuchs aus Steinwand beim praktischen Grundteil

Über 40 Mitglieder der Jugendfeuerwehr hatten zur Abschlussbesprechung und Siegerehrung Aufstellung genommen.

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