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Gemeinsam mit dem Jugendamt des Landratsamtes Fulda hatte die Hessische Verwaltung des Biosphärenreservates Rhön zu einem Familiencamp in die Blockhütte Dietges eingeladen. Acht Familien aus der Region hatten mit ihren Kindern daran teilgenommen. - Fotos: Mediendienst für das Biosphärenreservat Rhön/Carsten Kallenbach

02.10.06 - Rhön

Familiencamp in der Blockhütte: "BRR spielerisch erlebt, Vielfalt geschmeckt"

Ein erlebnisreiches Wochenende verbrachten acht Familien aus der Region gemeinsam mit ihren Kindern in der Blockhütte Dietges. Die hessische Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Rhön und das Jugendamt des Landratsamtes Fulda hatten zu diesem Familiencamp eingeladen.

„Unser Angebot hat sich speziell an junge Familien gerichtet. Wir haben in der Vergangenheit nämlich gemerkt, dass Familienwanderungen sehr gut ankommen. Aus diesem Grund haben wir uns gedacht, dass ein komplettes Wochenende ebenfalls auf positive Resonanz stoßen könnte“, sagte Martin Kremer von der hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Rhön. „Ein solches Wochenende, bei dem sich Familien und Kinder untereinander kennen lernen, ist sehr gut geeignet, um die Kinder an die Natur heranzuführen“, ergänzte er.

Die anwesenden Kinder seien sehr schnell von der Umgebung der Blockhütte Dietges begeistert gewesen. Gemeinsam mit den Betreuern von der Biosphärenreservatsverwaltung und den Eltern hatten sie viel Spaß beim Bogenschnitzen, am Lagerfeuer und bei diversen Spielen. Auch eine Nachtwanderung gehörte zum Programm des Familiencamps. Gleich nach der Ankunft hatten sich die Kinder miteinander bekannt gemacht – und entschlossen sich spontan dazu, ein großes Jungen- und ein Mädchenzimmer zu beziehen. Am offenen Lagerfeuer saßen die Familien am ersten Abend noch lange zusammen.

Am Samstag stand dann ein Besuch der Wasserkuppe auf dem Programm. Im Groenhoff-Haus stellten die Kinder ihren Eltern das Biosphärenreservat Rhön am Beispiel des Rhönschafes und des Flusskrebses selbst vor. Auch das Radom konnten die Teilnehmer des Familiencamps besichtigen – die Stadt Gersfeld hatte dafür eine Genehmigung erteilt. Weitere Programmpunkte an diesem Tag waren die Besichtigung des Pflanzenölblockheizkraftwerkes der ÜWAG und die Bestimmung von Blättern. Im Wald neben der Blockhütte Dietges bauten die Kinder am Nachmittag eine vier Meter lange Boccia-Kugelbahn mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden auf. Am letzten Tag des Familiencamps galt es dann, aus Ästen Pfeil und Bogen zu schnitzen. Auch hier standen die Mitarbeiter der Biosphärenreservatsverwaltung mit Rat und Tat zur Seite. Das Biosphärenreservat erlebten die Kinder mit ihren Eltern an diesem Wochenende jedoch nicht nur spielerisch. Vielmehr konnten sie es auch schmecken: Es gab Bauernhofpizza vom Landwirtschaftshof Gensler, einheimischen Käse, Rhöner Wurst und natürlich frische Rhöner Streuobst-Äpfel. Die Kelterei Elm und der Mineralbrunnen Förstina hatten die Getränke für das Familiencamp gesponsert. +++

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