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Im Rahmen des LeaderPlus-Projektes „Radwanderwege“ entstanden an wichtigen Stellen Rad-Info-Punkt-Tafeln. Stellvertretend für alle wurde jetzt die Informationstafel im bayerischen Ostheim feierlich eingeweiht.

- Fotos: Mediendienst für das Biosphärenreservat Rhön/Carsten Kallenbach

02.10.06 - Rhön

"Qualitätsoffensive": Rad-Info-Punkt-Tafeln - bessere Informationen für Radfahrer

Für Radfahrer und Radwanderer in den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen hat sich die Qualität der Wege, der Informationen und der Beschilderung entscheidend verbessert. Möglich wurde dies mit der LeaderPlus-Förderung „Radwanderwege“. Auf das bayerische Beispiel wurden inzwischen auch die anderen Landkreise der Arbeitsgemeinschaft Rhön und darüber hinaus aufmerksam.

„Seit einigen Jahren haben wir eine Qualitätsoffensive gestartet, um die Rhön für Radfahrer und Radwanderer noch attraktiver zu machen“, sagte Ostheims Bürgermeister Adolf Büttner während der Einweihung der neuen Rad-Info-Punkt-Tafel in unmittelbarer Nähe des Kneipptretbeckens. So wurde der gesamte Radweg von Hammelburg bis in die Hohe Rhön hinein neu ausgeschildert. An den Streckenangaben finden sich nun auch die Kilometerangaben bis zum nächsten Ziel. „Das Wegenetz muss den heutigen Anforderungen entsprechen, die die Radfahrer haben“, unterstrich Büttner. Nun liege es an der Gastronomie entlang der Radwege, sich ebenfalls auf die speziellen Bedürfnisse der Radfahrer einzustellen.

Der stellvertretende Landrat des Rhön-Grabfeld-Kreises, Kurt Mauer, erklärte, dass das Radwandern in den letzten Jahren immer mehr Bedeutung für die Rhön gewonnen habe. „Das Radwandern ist ein Segment, das im Tourismus immer mehr boomt.“ Deshalb werden sowohl die Landkreise als auch die Gemeinden von der Qualitätsverbesserung der bestehenden Radwege profitieren, zeigte sich Mauer optimistisch. In die klare, selbst erklärende Beschilderung seien die Anregungen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) mit eingeflossen. Insgesamt habe das Projekt die Landkreise Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen 250 000 Euro gekostet. 50 Prozent davon kamen aus der Gemeinschaftsinitiative LeaderPlus der Europäischen Union.

Der Projektträger ist der Verein „Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön“, der sich mit der Umsetzung seit rund zwei Jahren beschäftigt. Die einheitliche Beschilderung der Radwanderrouten erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement, den beiden Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen, der Arbeitsgemeinschaft Rhön, den Lokalen Leader-Aktionsgruppen und den touristischen Organisationen. Noch im Laufe dieses Jahres werden in weiteren Gemeinden solche Rad-Info-Punkt-Tafeln aufgestellt, damit sich die Radwanderer einen Überblick über die Gegend, den jeweiligen Ort sowie die dort ansässige Hotellerie und Gastronomie verschaffen können. +++

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