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Die Mutter- oder Laichkarpfen, 15 bis mehr als 20 Pfund schwer, werden in besonders schützenden Gewässern überwintert.

Auf dem Sortiertisch gilt es für die erfahrenen Helfer, zügig und sicher Hand an zu legen. - Alle Fotos: Hans Schmidt

22.10.06 - Schlitz

45 Zentner Fische und viele Helfer - Sportfischer mit guten Zuchtergebnissen

So traditionell wie der Anglerball in der Burgenstadt Schlitz seit vielen Jahren in der zweiten Hälfte des Oktobers gefeiert wird, so traditionell wird zuvor auch die inzwischen vereinseigene Teichanlage abgefischt. Schon in den frühen Morgenstunden hatten sich viele Vereinsmitglieder am Ufer der Schlitz, in der die Fische in einem großen Netzgehege "gesammelt" wurden, eingefunden und konnten unter Beweis stellen, dass das Sportangeln mit viel Geduld ausgeübt wird. Diese Geduld war auch notwendig geworden, weil das Ablassen des Wassers sich diesmal um mehr als zwei Stunden hinzog. Allen fleißigen Helfern stand ein langer freiwilliger Einsatz bevor: erstaunlich, wie gut dann das Entnehmen der Fische aus der Schlitz, das Sortieren und das Einsetzen in die Vereinsgewässer ablief.

„Eine Menge Fische“ war schließlich die erste spontane Antwort des Vorsitzenden Michael Stepponat auf die Frage nach dem diesjährigen Erfolg der Bewirtschaftung dieser vereinseigenen Teichanlage. Alle eingesetzten Fischarten wie Zander, Schleie, Karpfen und verschiedene Weißfische waren dank der guten Arbeit der Teichwarte und sicher auch wegen des guten Wetters prächtig gediehen und hatten sich auch erfreulich stark vermehrt. Das gesamte Ergebnis dürfte aber die etwa 45 Zentner vergangener Jahre übertroffen haben. Abschließend dankte der Vorsitzende allen Helfern für ihre uneigennützige Arbeit und lud alle - auch die Schlitzer Bevölkerung - zum Fischerball am kommenden Samstag ein. +++


Viel Geduld zeichnete diesmal die zahlreichen Helfer aus, weil sich das Abließen des Wassers in der Teichanlage erheblich verzögert hatte.

Harte Arbeit ist es, die Fische dem Hege- oder auch Auffangnetz im Schlitzfluss zu entnehmen.


Die jungen Zander waren in wenigen Monaten von drei auf über 20 Zentimeter herangewachsen.


Es standen genügend Gefäße für die einzelnen Fischarten zur Verfügung, denen, um den Ertickungstod einzelner Fische zu vermeiden, laufend frisches Wasser zugeführt wurde.

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