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Naturkunstwerk: Holzskulptur von Choi, Young-Ock aus Südkorea

Wollen das NaturKunst-Forum 2007 in die Region holen (von re. nach li.): Bebras 1. Stadtrat Albert Fernau, ProRegion Vorsitzender Georg Lüdtke, Klaus Adamaschek vom Umweltbildungszentrum Licherode sowie die Künstlerinnen Dorit Croissier aus Warburg und Anke Mellin aus Neuenkirchen bei Hamburg

20.11.06 - Licherode

Internationales NaturKunst-Forum 2007 - ProRegion will großes Kunstereignis

“NaturKunst und Nachhaltigkeit“ - unter diesem Motto wollen die ProRegion Mittleres Fuldatal und das Umweltbildungszentrum Licherode im kommenden Jahr ein ganz besonde-es Ereignis in unsere Region holen. Zwanzig Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt wollen vom 3. bis zum 12. August neun Tage in Licherode und an verschiedenen Standorten im Fuldatal arbeiten. Das Projekt ist ein Beitrag zur UN- Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, an der das Umweltbildungszentrum Licherode als von der Unesco ausgezeichnetes UN-Dekade-Projekt teilnimmt.

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Rotenburger Herz- und Kreislaufzentrum stellten der Vorsitzende der ProRegion, Alheims Bürgermeister Georg Lüdtke, und der Leiter des Licheröder Umweltzentrums, Klaus Adamaschek, die bisherigen Planungen vor. „Das ist eine Chance für unsere Region“, so Lüdtke. Das Konzept habe den Vorstand der ProRegion, in dem u. a. die Bürgermeister der Mitgliedskommunen Alheim, Bebra, Morschen und Rotenburg vertreten sind, begeistert. Die Werke der Künstler sollen später nicht nur am zentralen Standort Licherode zu sehen sein, sondern sich wie ein Band durch das Fuldatal ziehen. „In Verbindung mit Aspekten wie Gesundheit und Bewegung kann die Naturkunst die touristische Attraktivität unserer Region deutlich erhöhen“, so ergänzte der Geschäftsführer des Herz- und Kreislaufzentrums Rotenburg Guido Wernert.

Laut Klaus Adamaschek vom Licheröder Umweltbildungszentrum sind auch bereits beim neuntägigen Forum Besucher herzlich willkommen, um den Entstehungsprozess der Na-turkunstwerke miterleben zu können. „Unsere Region soll neun Tage lang zu einer Natur-kunst-Werkstatt werden, die dann in eine dauerhafte Landschaftsausstellung übergeht“, so Klaus Adamaschek. Geplant sei in Kooperation mit dem Amt für Lehrerbildung zudem ein Symposium, das sich mit der Verbindung von Naturkunst und Bildung für Nachhaltigkeit befassen soll. „Kunst ermöglicht einen sehr emotionalen und persönlichen Zugang zur Natur, und kann so auch einen Beitrag zur Umweltbildung unserer Kinder leisten“, führte Adamaschek weiter aus.

Einen Ausblick auf das, was die Region von dem Ereignis erwarten kann, gaben zwei namhafte Künstlerinnen: Dorit Croissier aus Warburg und Anke Mellin aus Neuenkirchen bei Hamburg waren eigens nach Rotenburg angereist, um die künstlerischen Planungen für das ehrgeizige Projekt vorzustellen. Beide haben an der diesjährigen Nature Art Biennale in Geumgang in Südkorea teilgenommen und von dort den Auftrag mitgebracht, für 2007 ein vergleichbares Ereignis in Deutschland in der Nähe der documenta vorzubereiten. Sie zeigten Werke von Künstlern u. a. aus Japan, Südkorea, USA, China und Europa, die zum NaturKunst-Forum eingeladen werden sollen.

Für die Arbeit des Internationalen NaturKunst-Forums 2007 suchen die Projektplaner weitere Partner, Förderer und Sponsoren, die zum Gelingen dieses Projektes beitragen können. Angedacht sind u. a. Patenschaften für einzelne Künstler und Kunstwerke.

Kontakte: Umweltbildungszentrum Licherode, Klaus Adamaschek, [email protected]

ProRegion Mittleres Fuldatal, Vorsitzender Georg Lüdtke, [email protected]+++

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