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18.12.06 - Lauterbach

"Skandalspiel" in Darmstadt - VERC-Trainer Horst FAHL spricht von "BETRUG"

von Andreas Goerke, VERC Lauterbach

Ein "Skandalspiel" erlebten die Highlander aus Lauterbach am Sonntag in Darmstadt. Nicht die 10:4 Niederlage schmerzte die Highlander, sondern das Verhalten vom Schiedsrichter Barton. Von der ersten Minuten an pfiffen die Schiedsrichter - wie sie bereits am Freitagspiel in Frankfurt vor Zeugen angekündigt haben sollen - gegen den VERC.

In einem Spiel, das die Darmstädter sehr druckvoll begannen und früh mit 1:0 in Führung gingen, kam nach der Darmstädter Führung der erste große Auftritt der Schiedsrichter. Nach einen brutalen Foul von Darmstadts Kanadier McShane, verhängte das Schiedsrichter Gespann eine 2 + 10 Minuten Strafe gegen den Lauterbacher Spieler Holger Selenka, der diese Strafe nicht antreten konnte, da er bereits blutüberströmt auf der Lauterbacher Bank saß und ins Krankenhaus transportiert wurde.

In dieser Phase wurde das Darmstädterspiel in Überzahl druckvoller und so dauerte es auch nicht lange bis das 2:0 für die Heinerstädter fiel. Langsam kamen dann zwar die Lauterbacher "auf Touren", wurden aber immer wieder vom Schiedsrichtergespann benachteiligt. Bei einen Konter der Highlander in aussichtsreicher Position pfiffen die Schiedsrichter aus unerklärlichen Gründen "Abseits" und bestraften die Highlander erneut mit einer Zeitstrafe.

Diese wurde von den Darmstädtern gnadenlos in Überzahl genutzt zum 3:0, wobei diesem Tor ein klares Foulspiel der Darmstadt-Stars vorraus ging. Horst Feuerfeil brachte die Highlander mit einen wunderschönen Tor zurück ins Spiel.

Das 2.Drittel war für die Highlander ein Desaster mit unzähligen Zeitstrafen und voller Fehlentscheidungen. So wurde die Moral der Highlander durch die Zuschauer gebrochen. Im letzten Drittel besannen sich die Highlander auf ihre Stärken und stemmten sich mit aller kraft gegen ein Debakel, Benjamin Rabe, Jonas Höhl und Ernst Reschetnikow brachten die Lauterbacher wieder ins Spiel zurück. Doch ein unglückliches Eigentor von Alex Roth und weitere Zeitstrafe besiegelten die Niederlage und die Hoffnung auf die Aufstiegsrunde.

Für Trainer Horst Fahl stand nach dem Spiel fest: "Das war Betrug". Für den Vorsitzenden des VERC, Bertram Höhl, ist nach dem Spiel "das Fass übergelaufen". Er schrieb einen Zusatzbericht an den Verband über die Aussagen des Schiedsrichtergespanns und die Leistungen vom Spiel. Lange nach Spielende saßen niedergeschlagene Lauterbacher Spieler in der Kabine und suchten nach Antworten, warum die Schiedsrichter so ein Spitzenspiel verpfeifen.

Captain „ Chief“ Naumann hat keine Erklärung. Er wurde nicht zum ersten Mal von diesen Schiedsrichter "verpfiffen". Für die Highlander heißt es jetzt: "Kopf hoch und volle Kraft in die Runde zum Hessenpokal", denn der gehöre, so Quack Grunewald, in den Vogelsberg. +++

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