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02.01.07 - Hünfeld

Land bewilligte 424.000 Euro Fördermittel für Arbeitsgemeinschaft Kegelspiel

Für Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms Stadtumbau in Hessen hat der Hessische Wirtschaftsminister der Arbeitsgemeinschaft Kegelspiel jetzt einen Bewilligungsbescheid über 424.000 Euro zugestellt. Als zuwendungsfähige Kosten wurden nach Mitteilung des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft, Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel, 640.000 Euro für das Programmjahr 2006 anerkannt. Die Förderquote für Maßnahmen im Rahmen dieses Programms beträgt 66,11 Prozent. Der Arbeitsgemeinschaft Kegelspiel gehören die Marktgemeinde Burghaun, die Gemeinden Rasdorf und Nüsttal sowie die Stadt Hünfeld an.

Damit ist nicht nur die Erstellung eines integrierten Handlungskonzepts finanziell abgesichert, auch die ersten konkreten Maßnahmen sollen finanziert werden. Als Initialprojekte sind für die Marktgemeinde Burghaun die Errichtung eines Wasserspielplatzes im Bereich der Freizeitanlage, in Rasdorf die Errichtung eines Beachvolleyplatzes an der Setzelbacher Straße und für Hünfeld die Errichtung des Eingangsbauwerks für den Kegelspielradweg in Form eines Kegels vorgesehen. Eine weitere Fördermaßnahme, die bereits im Programmjahr 2006 finanziell abgesichert werden konnte, sind die Planungskosten für die Schaffung von behindertengerechten Zugängen zu den Gleisanlagen am Hünfelder Bahnhof. Die Gemeinde Nüsttal hatte bewusst für das Programmjahr 2006 auf ein eigenes Initialprojekt verzichtet, da sie ihre finanziellen Anstrengungen im Rahmen dieses Förderprogramms insbesondere auf die bauliche Neugestaltung und Verbesserung des bestehenden Gemeindezentrums zwischen Morles und Hofaschenbach zu einem Kultur- und Kommunikationszentrum für das Oberamt konzentrieren will.

Wie der Vorsitzende weiter mitteilt, sieht der Bewilligungsbescheid ausdrücklich vor, dass im Rahmen dieser Förderung auch die städtebauliche Neuordnung sowie die Reaktivierung von Industrie- und Verkehrsflächen finanziert werden können. Auch private und öffentliche Vorhaben zur Verbesserung des Wohnumfelds sind grundsätzlich förderfähig. Dazu gehört auch der Umbau von vorhandenen Gebäuden wie beispielsweise die Instandsetzung und Modernisierung Stadtbild prägender Gebäude oder die Belebung historisch gewachsener Ortskerne. Aber auch der Rückbau leer stehender und dauerhaft nicht mehr benötigter Gebäude kann im Rahmen dieses Förderprogramms finanziell abgesichert werden.

Aus Sicht des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft bietet dieses Förderprogramm den Rahmen für die anstehenden Zukunftsaufgaben der beteiligten Gemeinden, die in dieser Zusammenarbeit besser gelöst werden könnten, als dies jede Kommune alleine könnte. Die Lenkungsgruppe, die aus den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen besteht, habe sich zum Ziel gesetzt, die Region fit für kommende Herausforderungen zu machen. Dafür seien die Fördermittel, die im Rahmen des „Stadtumbaus in Hessen“ zur Verfügung gestellt würden, eine sehr wertvolle Hilfe, zumal Fördermittel aus anderen Programmen künftig in weitaus geringerem Umfang zur Verfügung stehen werden.+++

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