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v. links: Dr. med. Joachim Eitel (Facharzt für Anästhesiologie sowie Mitgesellschafter, Geschäftsführer und Ärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Osthessen), Silke Heissenberger (2000. Patientin mit einer ambulanten Anästhesie in 2006), Dr. med. Ziad Mascharka (Leitender Arzt der Abteilung für Handchirurgie)

10.01.07 - Fulda

KLINIKUM: 2.000 ambulante Operation im Jahr 2006 - "Ohne Risiko für Patienten"

Die Zahl der ambulanten Operationen am Klinikum Fulda hat im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich zugenommen. Dr. med. Eitel, Facharzt für Anästhesiologie (im Bild links), hat die 2000. Anästhesie bei einer ambulanten Patientin der Abteilung für Handchirurgie (Leitender Abteilungsarzt Dr. med. Mascharka, rechts) durchgeführt. Bei der zweistündigen Operation wurde durch eine Teilnarkose ausschließlich der Arm betäubt. Die moderne Anästhesie macht es heute möglich, dass auch längere Eingriffe in Vollnarkose oder Teilnarkose ambulant durchgeführt werden können, ohne dass dies ein Risiko für den Patienten darstellt und somit eine stationäre Versorgung nicht mehr notwendig ist.

Der Patient geht nach einer Überwachungsphase von etwa zwei bis vier Stunden nach Hause. Zur postoperativen Betreuung gehört, so Dr. Eitel, dass bei allen Patienten eine postanästhesiologische Visite durchgeführt wird. Das bedeutet, dass alle Patienten am Abend des Eingriffs zu Hause von Dr. Eitel oder Frau Dr. Schildmann angerufen werden. Die Narkoseärzte überprüfen, ob die besprochene Schmerztherapie ausreicht und ob noch Fragen bestehen. Falls wider Erwarten nachts Probleme auftreten sollten, besteht selbstverständlich jederzeit die Möglichkeit, dass sich der Patient in der Notfallaufnahme des Klinikums wieder vorstellt.

Als Kooperationspartner des Klinikums Fulda versorgen Dr. Eitel, Mitgesellschafter, Geschäftsführer und Ärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Osthessen sowie Dr. Anke Schildmann, Mitgesellschafterin des MVZ, ein breit gefächertes Operationsspektrum im Bereich der ambulanten Anästhesie. „Etwa 40% der ambulanten Patienten sind handchirurgische Patienten“, erläutert Dr. Schildmann. Aber auch die Kliniken für Unfallchirurgie, für Hals-Nasen- Ohrenheilkunde, für Urologie, und die Frauenklinik operieren regelmäßig ambulant.

Einen ebenfalls großen Anteil am ambulanten Operieren haben die Abteilung für Schulterchirurgie und Sporttraumatologie und die Belegabteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Auch die beiden niedergelassenen Ärztinnen im MVZ-Osthessen, HNO-Ärztin Dr. Evelyn Bryson und die Frauenärztin Lena Pauls operieren regelmäßig ambulant am Klinikum Fulda. +++

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