Dramatik pur erlebten die Zuschauer am gestrigen Sonntag beim 1. Eishockey Esperanto – Cup in Fulda. Schon Minuten vor dem ersten Bully fieberten die Mannschaften aus Lauterbach, Frankfurt und Mannheim beim Einlauf dem Turnier entgegen. Als Stadionsprecher Holger Selenka, die Spieler aller Mannschaften den Zuschauern vorstellte, merkte man den Kids die Vorfreude auf dieses Turnier an.
Die Young Highlander aus Lauterbach trafen im Hessenderby im ersten Spiel auf die Young Lions aus Frankfurt. So wie es sich für ein Derby gehört, sahen die Zuschauer ein spannungsvolles und an Dramatik kaum zu überbietendes Spiel. Die Mini-Highlander aus Lauterbach dominierten das Spiel und scheiterten immer wieder am überragenden Frankfurter Torwart Tom Schicktanz. Im Laufe des Spiels konnten die Young Highlander ihre Dominanz in Tore umsetzen und schossen eine 1:5 Führung . Doch die Lions kämpften sich wie Löwen zurück ins Spiel und gestalteten das Spiel zu ihren Vorteil. So stand das Spiel kurz vor Schluss auf Messerschneide. Mit einer kämpferischen Energieleistung konnten die Young Highlander dann das Spiel mit 9 zu 6 für sich entscheiden.
Für Trainer Jens Grunewald war dies der perfekte Einstand in dieses Turnier. Im zweiten Spiel kam es zur der Begegnung der Mad Dogs aus Mannheim gegen die Lions aus Frankfurt. In einer einseitigen Partie konnten die Mad Dogs dieses Spiel mit 8 zu 1 für sich entscheiden, wo bei erwähnt werden muss, das der Kader der Mad Dogs mit Spielern gefüllt war, die im Durchschnitt 2 – 3 Jahre älter waren als die Spieler der anderen Mannschaften. Trotz kräftemäßiger und spielerischer Überlegenheit sahen die Zuschauer ein Spiel mit einem überragenden Frankfurter Torwart, der die Mannheimer zum verzweifeln brachte. Lange schaffte der Goalie der Lions mit einer überragende Leistung dieses Match für seine Mannschaft offen zu halten, erst als die Kräfte der körperlich unterlegenen Frankfurter nachließen , konnten die Mannheimer ihre Überlegenheit in Tore umsetzen.
Im letzten Spiel des Turniers kam es zu einen wahren Endspiel zwischen den Young Highlandern aus Lauterbach und den Mad Dogs aus Mannheim, wobei die Young Highlander als klarer Außenseiter auf das Eis der Esperanto-Halle gingen. Mit viel Selbstvertrauen begannen die Highlander das Spiel und gingen durch einen Doppelschlag von Luca Rinke in Führung. Sie brachten das Mannheimer Tor immer wieder in Bedrängnis, die Spieler um Christopher Herbst, Tim Selenka und Philipp Stojanek zeigten mit Ihren Mannschaftskollegen eine tolle Energieleistung und stemmten sich mit aller Kraft gegen eine Niederlage. Gerade die Youngsters der Highlander mit den 5-jährigen Paul Kranz und Leo Schneeberger kämpften - aber im Laufe des Spiels wurde der Druck der Mannheimer zu groß. So konnten die Mad Dogs dieses Spiel mit 13 zu 7 für sich entscheiden.
Doch Enttäuschung gab es für die Kids aller Mannschaften nicht. Bei der anschließenden Siegerehrung durch den Vorsitzenden der Highlander, Bertram Höhl, und den Geschäftsführer vom Esperanto wurde deutlich: Sieger sind alle Kinder, die dieses wundervolle Turnier in Fulda ausgetragen haben. Bertram Höhl ehrte zuerst Tom Schicktanz aus Frankfurt für die beste Torhüterleistung des Turniers, als bester Feldspieler wurde der 5 jährige Paul Kranz der Highlander ausgezeichnet, Uwe Jakoby erhielt für seine hervorragende Schiedsrichterleistung ebenfalls einen Pokal. Eine besondere Ehrung hatten die Highlander für den Geschäftsführer der Esperanto-Halle, Martin Gremm: er wurde zum Highlander ernannt und erhielt neben einen Pokal ein Mannschaftsposter der Young Highlander als Dank für die Ausrichtung des Esperanto – Cups. Ebenfalls zur Highlanderin wurde Ingrid Fuchs vom Esperanto gekürt, für die hervorragende Organisation des Turniers. Bei allen Spielern, Betreuern und Helfern bedankte sich Bertram Höhl noch mit einer Urkunde und Medallie.
Der Höhepunkt dieses Eishockeyevent: die Überreichung des Esperanto Cup durch Martin Gremm ... unter dem Beifall der Lions und Highlander nahmen ihn die Mad Dogs in Empfang. Für alle stand fest: der Esperanto Cup 2007 war eine Super-Sache und nächstes Jahr muss es wieder heißen: auf nach Fulda zum Esperanto-Cup 2008.
Für Lauterbach setzte der Trainer Jens Grunewald folgende Spieler ein: Lucas Goerke, Linus Wittenburg, Christopher Herbst, Tim Selenka, Robin Tellesch, Patrick Rausch, Paul Kranz, Justin Rettinger, Luca Rinke, Max Schneeberger, Leo Schneeberger, Philipp Stojanek, David Heueis, Theo Klein und Mark Meister. +++