Statt einer Jubiläumsfeier anlässlich ihres 20-jährigen Bestehen haben die Damen der Gymnastikgruppe aus Breunings unter der Regie von Heini Löffert im dortigen Dorfgemeinschaftshaus Theater gespielt. Insgesamt vier ausverkaufte Aufführungen begeisterten die Zuschauer im Frühjahr des vergangenen Jahres.
Der Erlös wurde nicht in die Vereinskasse gewirtschaftet. Statt dessen wurden damit gemeinnützige Einrichtungen sowie das Dorfleben in Breunings unterstützt. Jeweils einen Scheck über 500 Euro überreichte Abteilungsleiterin Gudrun Juling im Namen aller Gymnastikdamen an Bürgermeister Carsten Ullrich für den Kindergarten Rappelkiste in Sterbfritz und Hans-Georg Lotz für den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“. Aus dem weiteren Erlös wird die Gymnastikgruppe das „Herzlich-Willkommen-Schild“ am Ortseingang inklusive der Bepflanzung erneuern.
Sowohl Hans-Georg Lotz als auch Bürgermeister Carsten Ullrich bedankten sich herzlich bei den Spenderinnen. Es sei schon etwas ganz Besonderes, dass ein Verein den kompletten Erlös der Allgemeinheit zur Verfügung stelle, obwohl dieser mit Sicherheit in der Vereinskasse auch sehr gut angelegt sei, führte der Rathauschef beeindruckt aus. „Der Ort Breunings und der Kindergarten profitieren von Ihrer Spende. Damit helfen Sie uns, den Standard wieder ein Wenig steigern zu können.“ Insbesondere die Unterstützung des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder“ lobte der Bürgermeister in seiner kurzen Ansprache. Diese Kinder und ihre Familien bekommen durch die Unterstützung des Vereins wieder Lebensmut und eine Perspektive. Dies bestätigte Herr Lotz anschließend und versicherte, dass wirklich jeder Cent der Spenden direkt bei den kleinen Patienten und ihren Eltern ankomme.
Landfrauen aus Mottgers und Weichersbach spenden 701,40 Euro für Gemeindepflegestation
Grund zu großer Freude herrschte unlängst in der Sinntaler Gemeindepflegestation in Mottgers. Christa Sperzel von den Landfrauen aus Mottgers und Anita Steinmacher von den Landfrauen aus Weichersbach überreichten einen gemeinsamen Scheck der beiden Landfrauenvereine an Bürgermeister Carsten Ullrich. Diese Spende dient der Unterstützung der Arbeit der Sinntaler Gemeindepflegestation. Mit dem Bürgermeister bedankten sich ebenfalls Pflegedienstleiterin Claudia Kugler sowie die Leiterin der Pflegestation Schwester Anneliese Richter. Bei dieser Gelegenheit galt es gleich doppelt „Danke“ zu sagen. Hatte doch die Gemeindepflegestation im November des vergangenen Jahres ihr 30-jähriges Bestehen feiern können. Bei den Feierlichkeiten im Mottgerser Dorfgemeinschaftshaus hatten die beiden Landfrauenvereine die Bewirtung der Besucher übernommen und den dabei erzielten Erlös in Höhe von 701,40 Euro nun an die Pflegestation gespendet.
Aus diesem Grund dankten Bürgermeister Ullrich und Pflegedienstleiterin Claudia Kugler den beiden Vorsitzenden für die geleistete Arbeit und für die Spende des dabei erwirtschafteten Geldes. Schwester Anneliese Richter freute sich darüber, dass sich die Zusammenarbeit mit den Landfrauen auch weiterhin so gut und partnerschaftlich gestalte.
Das Geld dient zur Unterstützung der durch die Pflegekassen nicht bezahlten Leistungen. Nach dem seit 30 Jahren gültigen Leitsatz der Gemeindepflegestation steht der Mensch im Mittelpunkt. Dieser Leitsatz ist jedoch oftmals nicht kompatibel mit den Abrechnungssätzen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Insbesondere die Hospizarbeit, die Sterbebegleitung, die Betreuung und Schulung der Angehörigen, die Rufbereitschaft und die Besuchsdienste sind nicht im gesetzliche Leistungskatalog enthalten. Diese Leistungen sind jedoch wichtige Bestandteile in der Betreuungsarbeit für die Sinntaler Bevölkerung. Deswegen sind solche Spenden wie die der beiden Landfrauenvereine notwendig, um diese Leistungen geraden im sozialen und zwischenmenschlichen Bereich weiterhin erbringen zu können.
Schwester Anneliese Richter und der Bürgermeister freuten sich im Rahmen der Scheckübergabe darüber, dass im März wieder ein Förderverein für die Gemeindepflegestation gegründet werden wird. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die ehemaligen Mitglieder des vorausgegangenen gemeinsamen Fördervereins mit der Diakonie, können diesem Verein beitreten und die Arbeit der Station damit nachhaltig unterstützen. +++