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- Fotos: Markus Posch (teutopress)

29.01.07 - Kanada

7. Fulda-Challenge: Carhandling auf Eis - Herrliche Impressionen vom Start

Als die Sonne unterging vor der herrlichen Kulisse der Ibex Mountains nördlich der Rockys, wurde es langsam ernst für die Beteiligten. Allen voran für die beiden Prominenten-Teams. Zeltaufbau hieß für Birgit Fischer und Wigald Boning sowie Gunda Niemann-Stirnemann und Frank Busemann nach dem „Car-Handling“ die zweite Wertungsprüfung bei der 7. Fulda-Challenge in Kanadas Yukon-Territory. Mit am Start ist auch der Dirloser Sascha Wingenfeld. In offiziellen Pressemitteilungen wurde bisher noch nicht von seinen ersten Eindrücken und Erlebnissen berichtet. Osthessen-News bemüht sich derzeit jedoch um Informationen von unserem heimischen Sportler.

Nach einem Abendessen vor dem Lagerfeuer stand die erste Übernachtung bei minus 15 Grad Celsius auf einem kleinen Plateau an. Gecampt wurde auf der „SIR North Country Ranch“, einer von deutschen Auswanderern geführten Pferderanch. "Darauf freue ich mich", sagte Gunda Niemann-Stirnemann, unbeeindruckt von der bevorstehenden frostigen Nacht und dachte dabei schon an den "tollen Ausblick morgen früh". Für die Eisschnelllauf-Rekordweltmeisterin war an diesem Tag "alles spannend, weil ich so etwas noch nie gemacht habe."

Die Stimmung war gut beim arktischen Kräftemessen in Kanadas "wahrem Norden". Auch wenn Frank Busemann nach dem Aufbau mit Hindernissen an der Seite von Niemann-Stirnemann mit sich selbst haderte: "Ich habe es verbockt, habe die Stangen verwechselt. Da mussten wir noch einmal von vorne anfangen." So reichte es in dieser Disziplin nur zum siebten und vorletzten Platz unter acht Teams. Die sechs anderen Mannschaften hatten sich in einer Ausscheidung für dieses Abenteuer qualifiziert.

Sportlich voll auf der Höhe waren "Wiederholungstäterin" Birgit Fischer und Comedian Wigald Boning. Das Team führte die Konkurrenz nach dem ersten Tag gemeinsam mit den Niederlanden an. Niemann-Stirnemann und Busemann, der Zehnkampf-Olympiazweite von Atlanta 1996, lagen auf Platz sechs.

Ausschlaggebend für die Führung von Fischer und Boning war eine brillante Leistung des Duos beim Car-Handling auf eisigem Untergrund. Die achtmalige Kanu-Olympiasiegerin Fischer, die bereits im vergangenen Jahr teilgenommen hatte, dominierte die Frauenwertung auf einem kurvenreichen Parcours, Boning glänzte mit Rang zwei. Schwächen offenbarten sie aber beim Zeltaufbau. Dennoch war es für Boning insgesamt "ein lustiger Tag". Diebisch freute er sich darüber, dass "wir als einziges Team unser Zelt mit der Öffnung zur richtigen Panoramaseite aufgebaut haben".

Bis zum kommenden Samstag treten die Mannschaften in insgesamt elf Disziplinen gegeneinander an. Das siegreiche Team erhält einen Gold-Nugget vom Klondike, einst Schauplatz des großen Goldrausches. Die Gewinner der Einzelwertungen bei Frauen und Männern erhalten jeweils 3000 kanadische Dollar. +++













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