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11.03.07 - Lauterbach

VERC-Highlander siegen im Spitzenspiel - zwei Siege binnen 24 Stunden

Ein großes Ausrufezeichen setzten die Highlander am Freitagabend gegen die Bären aus Neuwied in Richtung Hessenpokal. In einem für die Zuschauer dramatischen und abwechslungsreichen Spiel setzten die Highlander sich mit 3: 2 gegen die Konkurrenz aus Neuwied durch. Im ersten Drittel gingen die Highlander durch Ihren Routinier Falk Ozellis in Führung, doch die Bären aus Neuwied zeigten sich nicht beeindruckt und kamen immer wieder gefährlich vor das von „ Quack“ Grunewald gehütete Tor. So war der Ausgleich für die Bären im ersten Drittel vorauszusehen.

Im 2.Drittel zeigten sich die Highlander von Ihrer besten Seite, fast im Minuten-Takt erarbeiten sie sich Chance auf Chance und scheiterten immer wieder an den gut aufgelegten Gästetorhütern. Man merkte der Mannschaft an, dass sie den Sieg wollte. So war es VERC-Stürmer Horst Feuerfeil, der eine wunderbare Kombination mit dem 2:1 für die Highlander abschloss. Stimmungsvoll von den Fans unterstützt, rollten die Angriffe der Highlander auf das Gäste-Tor. Paul Schmelzer schoss die Highlander mit dem 3:1 ins 3. Drittel. Mit einer besseren Chancenauswertung hätte das Ergebnis der Highlander deutlicher aussehen können.

Im 3.Drittel belagerten die Bären aus Neuwied das Lauterbacher Tor, immer wieder scheiterten sie an dem gut aufgelegten "Goalie" Grunewald. Als die Neuwieder den Druck weiter verschärften, boten sich den Highlandern Konter-Chancen, die nicht genutzt werden konnten. So merkte man im 3.Drittel gerade dem pfeilschnellen Emanuel Grund die Nachwirkungen seiner Grippe an.

Als die Gäste mitten im 3. Drittel zum 3:2 verkürzten, wurde das Spitzenspiel zum Krimi - Chancen auf beiden Seiten wurden von den gut aufgelegten Goalies zunichte gemacht. Mit Glück, Geschick und Können brachten die Highlander das Spiel über die Zeit und feierten einen verdienten Sieg in einem Spiel das das Prädikat Spitzenspiel verdient hat. Mit diesem Sieg sind die Highlander alleiniger Spitzenreiter und haben es selbst in der Hand, den Pokal in den Vogelsberg zu holen.

Der VERC spielte in folgender Aufstellung, Grunewald, Ebenrett, Naumann, Selenka, van der Es, Hornivius, D.Klinge, Höhl, Ozellis, Feuerfeil, Schmelzer, Reschetnikow, E.Grund, Metzendorf, Roth, Rabe, Kreuz.

Keine 24 Stunden später stand für die Highlander der nächste Prüfstein auf dem Weg zum Hessenpokal auf dem Programm: am Samstagabend war der Gegner die Eintracht aus Frankfurt. Für Trainer Horst Fahl stand dieses Spiel unter keinen guten Zeichen, denn es hagelte vor dem Spiel eine Menge Absage für den leidgeprüften Trainer. Mit einem Mini-Kader fuhren die Highlander in die Mainmetropole: bis auf den Routinier Holger Selenka fehlte die komplette Defensive. Doch mit dem Sieg gegen Neuwied im Rücken und dem Willen auch in Frankfurt zu gewinnen, stand dort eine selbstbewusste Lauterbacher Mannschaft auf dem Eis.

In der 4. Minute war es Mario Kreuz, der den Frankfurter Torwart erstmals überwand. Danach erspielten die Lauterbacher sich Chance über Chance, scheiterten aber am Frankfurt Goalie oder am Torgestänge: so hätte der Spielstand nach 10 Minuten deutlicher aussehen können. In der 13.Minute war es Falk Ozellis, der auf 2:0 erhöhte. Mit diesem Ergebnis gingen beide Mannschaften in die Drittelpause. Im 2. Drittel erspielten sich die Highlander neue Chancen im Minutentakt. In der 28.Minute brachte Falk Ozellis die Blau-Gelben vom VERC mit 3:0 in Führung. Ein Doppelschlag von „Hotte“ Feuerfeil und Paul Schmelzer in der 38.Minute zum 4:0 und 5:0 sorgten für eine beruhigende Führung für die Schützlinge von Horst Fahl.

Im 3.Drittel gab es von den Highlandern noch mal Einbahnstrasse – Eishockey vor das Tor der Gastgeber. Paul Schmelzer sorgte mit seinen zweiten Tor in der 45.Minute für das 6:0.Der Youngster Ernst Reschetnikow in der 51.Minute und Falk Ozellis in der 53.Minute machten das 7:0 und 8:0 für die Highlander, ehe Stefan Heinrich mit einen wunderschönen Schlagschuss in der 54.Minute für den 9:0 Endstand sorgte. Neben den Sieg gab es für die Highlander einen weiteren Grund zum feiern, denn mit den 9:0 sorgten die Highlander für den ersten Shut-Out seit mehr als zwei Jahren in einem Pflichtspiel.

Lauterbach spielte in folgender Aufstellung: Grunewald, Ebenrett, Selenka, Klinge, Heinrich, Roth, Wolff, Grund, Schmelzer, Feuerfeil, Ozellis, Reschetnikow (Bericht: Andreas Goerke) +++




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