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12.03.07 - Mücke

Hallenbad (1): Kooperation will das Hallenbad auch weiterhin finanziell unterstützen

"Nahezu täglich, immer wenn man die Zeitung aufschlägt, erfährt man von den angeblichen sozialen Gräueltaten der Mücker Kooperation. Was die Leser nicht unbedingt vermuten: es sind vornehmlich Mitglieder der Mücker SPD, die hier ihren persönlichen Wahrnehmungen von Politik, in welchem Stil auch immer, Ausdruck verleihen“, so die Fraktionsvorsitzenden von CDU, FWG und Grünen, Dr. Anneliese Brunn, Günter Zeuner und Dr. Udo Ornik in einer Pressemitteilung der Kooperation. Gerade vor diesem Hintergrund erkenne man das Bestreben des Fördervereins Hallenbad Mücke ganz besonders an, ein Konzept zum Weiterbetrieb des Bades zu entwickeln, ohne sich dabei von parteipolitischen Erwägungen leiten zu lassen.

Allerdings seien Investitionsmittel in erheblicher Höhe vonnöten, um das Hallenbad von Grund auf instand zu setzen und attraktiver zu machen. Derzeit würden beispielsweise gewaltige Energiemengen durch die defekte Lüftung ins Freie geblasen. Für eine solche Instandsetzung, argumentieren Brunn, Zeuner und Ornik, müsse das Bad in jedem Fall geschlossen werden. Aufgrund der nur begrenzten finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde Mücke müssten die dafür notwendigen Mittel aus unterschiedlichen Quellen herbei geschafft werden. Die Kommune selbst könne, wie es die Kooperation bei der letzten Sitzung der Gemeindevertretung bereits deutlich erklärt habe, einen einmaligen Beitrag leisten, und deshalb seien CDU, FWG und Grüne bereit, in den anstehenden Haushaltsberatungen zu beantragen, das noch vorhandene Anspardarlehen in Höhe von rund 600.000.- Euro für die Renovierung des Bades zur Verfügung zu stellen.

Voraussetzung bleibe, dass das Konzept des Fördervereins trage und man sicher wisse, auf welchen anderen Wegen eine dann gegebenenfalls noch bestehende Finanzierungslücke bei den Investitionsmitteln geschlossen werden könne. „Wenn die Kommune unter diesen Voraussetzungen auch noch den für den laufenden Betrieb von CDU, FWG und Grünen zugesagten Betrag von jährlich 150.000.- Euro weiterhin zuschießen kann, sollte die Sache zu machen sein“, so die Vertreter der Kooperation.

Bedauerlich allerdings sei, dass die vom Kreis bei der Ablösung des Hallenbades gezahlten 2,2 Millionen DM in der Zeit absoluter SPD-Mehrheiten nicht für die notwendige Instandhaltung des Bades verwendet wurden, sondern im Haushalt versickerten. „Deshalb ist es völlig unverständlich, dass die Mücker SPD in der Zeit ihrer Verantwortung jahrelang ratlos zusah, wie das Hallenbad nach und nach abwirtschaftete und jetzt auch noch ihr Versagen unter den Tisch kehrt“, betonen die drei Vertreter der Kooperation in ihrer Pressemitteilung abschließend. +++

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