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Horst Feuerfeil vom VERC Lauterbach

Paul Schmelzer vom VERC Lauterbach

20.03.07 - Sportnews

Gute Leistungen der Highlander und Mini-Highlander - Erfolge der Ringer

Highlander weiter ungeschlagen - Arbeitssieg gegen Bitburg

LAUTERBACH/BITBURG. Weiter auf der Erfolgsspur bleiben die Lauterbacher Highlander nach dem 6:4 Sieg gegen den EV Bitburg. Mit nur 10 Feldspielern trat das Team aus dem Vogelsberg die Reise nach Bitburg an. Kurz vor der Abfahrt musste Trainer Horst Fahl die Hiobsbotschaften von Dennis Klinge und Falk Ozellis hinnehmen, beide Spieler mussten wegen Verletzungen das Spiel absagen.

Nach dem ersten Drittel führten die Gastgeber mit 1:3. Die Highlander ließen eine Vielzahl bester Chancen ungenutzt oder scheiterten an den in dieser Phase überragenden Bitburger Torhüter. Im zweiten Drittel spielten die Lauterbacher ihre Routine aus und gingen durch Horst Feuerfeil, Stefan Heinrich und Paul Schmelzer mit 3:1 in Führung. Doch anders als im Hinspiel zeigte die Bitburger Mannschaft Klasse und schaffte mit einem Doppelschlag den Ausgleich bevor Paul Schmelzer mit seinen zweiten Treffer die Highlander wieder in Führung brachte.

Einen faden Beigeschmack im zweiten Drittel war die Spieldauer Disziplinarstrafe gegen Alex Roth, der seiner Mannschaft im Spitzenspiel gegen Neuwied nun fehlen wird. Youngster Jonas Höhl war es, der im letzten Drittel für das 5:3 für die Highlander sorgte. Die Gastgeber erzielten den Anschlusstreffen zum 5:4. Horst Feuerfeil sorgte mit seinem zweiten Treffer zum 6:4-Endstand für klare Verhältnisse.

Für Trainer Horst Fahl und seine Mannschaft heißt es jetzt Kräfte sammeln für das große Finale in Neuwied. Im Fanbus sind noch wenige Plätze frei, Anmeldungen können unter mailto:[email protected] oder 0171 3377859 erfolgen, der Fahrpreis beträgt 15 Euro, Fahrpreis inklusive Fanschal: 25 Euro.

Bärenstarke Leistung der Mini-Highlander beim Uponor-Cup in Hassfurt

LAUTERBACH/HASSFURT. Einen Riesen-Erfolg feierten die Mini-Highlander des VERC am vergangenen Sonntag beim Uponor-Cup in Hassfurt. Mit einem Sieg gegen die Young Lions aus Frankfurt eröffneten die Mini-Highlander das Turnier. "Bei diesem Spiel sicherte der junge Goalie Lucas Goerke mit einer überragenden Leistung seiner Mannschaft den knappen 4:5 Sieg.", so Trainer Jens Grunewald. Der aus Fulda stammende Mini-Highlander wuchs in diesem Spiel über sich hinaus.

Angeführt von ihrem Captain Chrissy Herbst zeigten sich die Mini-Highlander trotz einer 10:4 Niederlage gegen die Gastgeber aus Hassfurt von ihrer besten Seiten. Nach einem frühen 3:0-Rückstand kämpfte sich die Rasselbande von Coach Grunewald zurück ins Spiel und hielt das Spiel lange offen, doch gegen die körperlich überlegenen Gastgeber brach die Mannschaft kurz vor Schluss ein und verlor das Spiel gegen den späteren Turniersieger deutlich.

Gegen die Young Lions 1 sah es lange nach einer Sensation aus, doch am Ende siegte der Nachwuchs der Frankfurter DEL-Mannschaft dank einer überragenden Torhüter-Leistung der Frankfurter knapp mit 4:2. Im letzten Spiel ging es für die Mini-Highlander gegen den Turnierfavoriten aus Erfurt. Die Erfurt Dragon hatten im Februar in Lauterbach das große Turnier ungeschlagen gewonnen und galten auch in Hassfurt als Favorit. Die Mini-Highlander legten gegen den Top-Favoriten alle Scheu ab und zeigten eins ihrer besten Spiele und bezwangen mit einer sehr guten Mannschaftsleistung und einem überragenden Luca Rinke Erfurt mit 7:5.

Die Mannschaft habe alles gegeben und alles umgesetzt, was wir besprochen haben, meinte anschließend ein glücklicher Jens Grunewald. Ein Punkt fehlte den Mini-Highlandern, um die Sensation, den Turniersieg in Hassfurt, perfekt zu machen. Am Ende teilten sich die Mini-Highlander mit Erfurt und Frankfurt den 2. Platz.

Nur das Torverhältnis sprach gegen die Kufen-Cracks des VERC. Luca Rinke wurde von der Turnier-Jury zum besten Spieler des Turniers gewählt. So trat die Mannschaft der Young Highlander am späten Abend „kaputt“ aber glücklich die Rückfahrt nach Osthessen an.

"Für die Mini-Highlander war es ein krönender Abschluss der Saison. Von uns aus könnte die Saison noch länger gehen, wir sind jetzt angekommen.", sagte Coach Grunewald kurz nach dem Turnier. Es seien die Grundlagen für die kommende Saison geschaffen worden "und da werden wir das ein oder andere bewegen." Jetzt heiße es für die Mini-Highlander noch zwei Wochen das Lauterbacher Eis genießen und ordentlichen trainieren, bevor es zum Saison-Höhepunkt mit dem Spiel gegen die Tölzer Löwen in Bad Tölz kommt und den Trainingseinheiten mit Nationaltrainer Rick Böhm.

Erneute Erfolge des Ringernachwuchs des RSC Fulda

WALTERSHAUSEN/FULDA. Beim Nachwuchsturnier im thüringischen Waltershausen räumte der RSC Fulda am vergangenen Wochenende wieder Medaillen ab. Drei mal Gold, zwei mal Silber und drei mal Bronze gingen an die Nachwuchsringer des RSC Fulda. Leider reichte es nicht für einen ersten Platz in der Vereinswertung. Mit zehn Startern holte man unter 16 Vereinen und 135 Gesamtstartern den achten Platz.

In der E-Jugend starteten in 21 Kilogramm Vladimir Rexius, der kampflos Sieger wurde. Stefan Burgard erkämpfte sich unter fünf Teilnehmern in 23 Kilogramm den weiten Platz und Christopher Massini in 31 Kilogramm mit ebenfalls fünf Teilnehmern Gold. Altersklasse D-Jugend wurde mit Fabian Schmidt in 28 Kilogramm besetzt und er erkämpfte sich unter acht Teilnehmern den dritten Platz. Deniz Karslioglu (42 Kilogramm) gelang es unter vier Teilnehmern mit drei Schultersiegen Gold zu holen.

Michael Rundt und Waldemar Eirich waren gemeinsam in der Altersklasse C-Jugend 31 Kilogramm. Sie holten einen dritten und vierten Platz. Johann Eirich (34 Kilogramm) erreichte eine weitere Bronzemedaille. In der 38 Kilogramm-Klasse hatte Tobias Schmidt unter zehn Teilnehmern das schwerste Los. Er erkämpfte sich nach einer Muskelzerrung in der Schulter noch einen siebten Platz. Weiterhin eine sehr gute Leistung zeigte Erwin Rundt (42 Kilogramm). Er verlor lediglich den Finalkampf gegen Alexander Hast, den amtierenden Hessenmeister und holte eine weitere Silbermedaille.

Das Niveau des Turniers ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Es handelt sich bei Weitem nicht mehr um ein reines Anfänger-Nachwuchsturnier. Viele Vereine aus anderen Bundesländern treten mittlerweile bei diesem Turnier an und es lässt sich von der Stärke mit den bewährten hessischen Turnieren vergleichen. +++


Mini Highlander

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