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08.04.07 - Lauterbach

Jugend zu mehr Bewegung motivieren: Kreisdiskussion sucht neue Wege

Zu einer öffentlichen Diskussion über die Möglichkeiten, mehr Jugendliche für Sport zu begeistern, haben Landrat und Sportdezernent Rudolf Marx sowie der Kreisbeigeordnete Wilfried Fink, der auch Vorsitzender der Sportkommission des Kreises ist, interessierte Bürger eingeladen. "Was können Schulen und Vereine gemeinsam tun, um mehr Jugendliche an den Sport heran zu führen?" Dies sei die zentrale Frage der Podiumsdiskussion am Dienstag, 17. April, um 18 Uhr in der Aula der Sparkasse Oberhessen in Lauterbach, teilten Marx und Fink mit.

Unter der Gesprächsführung des Radiomoderators Rainer Linden diskutierten auf dem Podium der Kreisbeigeordnete Wilfried Fink (Vorsitzender der Sportkommission des Vogelsbergkreises), Christoph Fellner von Feldegg vom Staatlichen Schulamt, die Vorsitzenden der Sportkreise Alsfeld und Lauterbach, Günther Krämer und Werner Eifert, die Schulsportkoordinatoren Joachim Wagner (Lauterbach) und Jan Brosig (Alsfeld) sowie als Vertreter des Kinder- und Jugendparlaments (KJP) Phil Wiedbrauck (Mücke) und Isabel Hausmann (Herbstein). Eingeleitet werde die Veranstaltung durch ein Referat der Sportwissenschaftlerin Brigitte Ebers vom Landessportbund Hessen.

Adressaten der Veranstaltung seien alle Mitglieder von Sportvereinen, Eltern, Lehrer, Kommunalpolitiker sowie die interessierte Öffentlichkeit. "Könnte vielleicht das „Sportabzeichen“ als Verstärker und Beschleuniger gesundheitsbewussten Verhaltens Jugendlicher dienen?" Solche Vorschläge wollten die Verantwortlichen in Schule und Sportvereinen in dieser großen Veranstaltung klären und auch darüber diskutieren, welche Gruppe dafür womit am besten beitragen könne.

Gemeinsames Ziel der Veranstalter - so Fink - sei es, nicht nur auf den beklagenswerten Bewegungsmangel bei Kindern und Jungelichen bis hin zur Lethargie - etwa auch durch starken Medienkonsum - hinzuweisen, sondern „vor allem über Wege zu sprechen, wie dieser Zustand verbessert werden kann“. Sportvereine, Schulen und Eltern stehen nach Meinung des Kreisbeigeordneten Fink in der „gemeinsamen Verantwortung, das Gesundheitsverhalten der ihnen anvertrauten Jugendlichen zu verbessern“. Dazu könne der Erwerb des Sportabzeichens ein attraktiver Anreiz sein.

Die Sportkommission des Vogelsbergkreises habe sich bereits am 1. Februar intensiv mit dem Thema beschäftigt und nach Möglichkeiten Ausschau gehalten, junge Menschen effektiver als bisher an den Sport als wesentliche Komponente der gesundheitlichen Vorbeugung und der Lebensfreude heranzuführen.

Bei der Veranstaltung am 17. April solle auch darüber gesprochen werden, wie die Aktivitäten von Sportver-einen besser in den Schulbereich integriert werden oder wie Vereine effektiver auf ihr Angebot in den Schulen aufmerksam machen könnten. Es sei auch nötig, festzustellen, welche Kooperationen es bereits gebe. +++

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