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Gestern in der Fuldaer Innenstadt...

Polizisten beraten und informieren ...

19.04.07 - Fulda

"Aus Beratung wird Ernst" - Fahrradkontrollen - demnächst droht Verwarnungsgeld!

„Fahr Rad – aber richtig“ – so lautete gestern das Motto einer Polizeiaktion in der Fuldaer Innenstadt. Dabei waren 18 Polizisten unterwegs, um Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit hin zu überprüfen. „Im freundlichen Bürgergespräch“, so die Polizei, sollten die Radfahrer auf Fahrzeugmängel hingewiesen werden. Bald werden sich die Kontrollen aber nicht mehr alleine auf das freundliche Beraten beschränken. Die Polizei hat für die nächste Zeit „immer wieder“ Fahrradkontrollen angekündigt. Die stehen dann unter dem Motto „Fahr richtig Rad – oder zahl“. Dann nämlich werden auch Verwarnungsgelder erhoben.

Insgesamt wurden bei der gestrigen Kontrolle 91 Fahrräder kontrolliert, davon mussten laut Polizei 72 technisch beanstandet werden, Überwiegend waren Mängel an den Beleuchtungseinrichtungen erkennbar, aber auch das Nichteinhalten der Schrittgeschwindigkeit wurde festgestellt.

"Wie schnell dürfen Sie denn hier fahren?", fragt Polizeihauptkommissar Dieter Rosenberger eine junge Frau im oberen Teil der als Fußgängerzone gekennzeichneten Bahnhofstraße, in der durch ein Zusatzschild der Verkehr von Fahrrädern gestattet ist. Auf die zögerliche Antwort: "Na, so etwa 10 Stundenkilometer, oder?", schmunzelt der Leiter des regionalen Verkehrsdienstes Fulda und erwidert: "In etwa haben Sie Recht, hier müssen sie mit dem Rad Schrittgeschwindigkeit einhalten, diese liegt bei etwa 6 - 8 Stundenkilometern. Wenn Sie schneller fahren, kann ein Verwarnungsgeld von 15 Euro verhängt werden, sollten Sie einen Fußgänger gefährden kann ihnen eine Geldbuße von 40 Euro auferlegt werden."

Bei der gestrigen Aktion - am Anfang der noch jungen Fahrradsaison - wollten die Beamten aber hauptsächlich beraten und helfen, erklärten sie. Weitestgehend haben sie deshalb auf finanzielle Ahndungen der festgestellten Ordnungswidrigkeiten verzichtet. Bei den folgenden Kontrollen in Stadt und Land würden diese auch geahndet, informierte der Pressesprcher der Fuldaer Polizei Martin Schäfer: „Denn manches Mal überzeugt leider nur der schmerzliche Griff in den eigenen Geldbeutel, um Fehlverhalten zu korrigieren oder in die Verkehrssicherheit seines Fahrrades zu investieren.“

Infomaterial über die Kriterien eines verkehrssicheren Rades und Verhaltensrichtlinien für Fahrradfahrer im Straßenverkehr gibt es kostenlos in der Stadtwache Fulda und beim Polizeipräsidium Osthessen.

Abschließend noch ein Tipp der Polizei: „Schützen sie ihr Fahrrad vor Dieben! Schließen sie es immer ab, auch wenn sie es nur kurz abstellen. Achten sie schon beim Kauf auf eine vorhandene Rahmennummer oder lassen sie es mit einer Individualnummer codieren. Füllen sie einen Fahrradpass aus und bewahren sie ihn zusammen mit einem Foto des Rades auf. Lassen sie kein Werkzeug am Fahrrad und verwenden sie qualitativ gute und vom Fachhandel empfohlene Sicherungsprodukte.“ +++


... über die Voraussetzungen für ein verkehrssicheres Fahrrad

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