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- Fotos: Daniel Kister

27.04.07 - Region

Der Kegelspiel-Radweg: Höhenprofil & Streckenverlauf in Bildern

Der Kegelspielradweg ist fertig. – nach knapp zweijähriger Bauzeit. 5,5 Millionen haben die 27 Radwegkilometer gekostet. Der Hauptteil der Kosten – rund 4,5 Millionen – wurden aus Landesmitteln finanziert. Die übrigen Kosten wurden von der Arbeitsgemeinschaft „Kegelspielradweg“ getragen. Darin organisiert sind die Gemeinden Burghaun und Rasdorf, die Marktgemeinde Eiterfeld, die Stadt Hünfeld sowie der Landkreis.

Die Strecke

Die Strecke verläuft zunächst im Haunetal von Hünfeld nach Burghaun in nördlicher Richtung, und dann in einen Nordwestbogen entlang an acht kegelförmigen Erhebungen des Naturraumes „Soisberger Kuppenrhön“ über Eiterfeld, Rasdorf nach Wenigentaft. Überregional stellt der Weg einen wichtigen Lückenschluss im hessischen und länderübergreifenden Radwegenetz dar, da er die Verbindung über den Ulstertal- Radweg zum Milseburg- Radweg schafft. Von dort besteht über die vorhandenen Radwege eine Rückverbindung nach Hünfeld zum Ausgangspunkt.

Die Namensgebung der Radwegeroute bezieht sich auf die neun freistehenden Basaltkegel der nördlichen Rhön, die der Landschaft ihren einzigartigen Charakter verleihen.

Bauausführungen

Der 2,50 Meter breite asphaltierte Radweg wurde überwiegend auf der ehemaligen Bundesbahntrasse „Hünfeld – Wenigentaft - Werragebiet“ angelegt, wobei sechs Brücken für den Radverkehr verkehrsgerecht ausgebaut worden sind. „Die Führung auf der ehemaligen Bundesbahntrasse ermöglicht das Erleben dieser besonderen Landschaft, ohne dass die Radfahrer große Steigungen zu überwinden haben“, so Rhiel.

Attraktion: Eisenbahnviadukt

Eine besondere Attraktion stellt die Überquerung des Klausmarbacher Tales dar. Auf dem ehemaligen Eisenbahnviadukt mit einer Länge von rund 130 Metern und einer maximalen Höhe von rund 30 Metern, wird den Radlern ein herrlicher Ausblick in das Haunetal ermöglicht – vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Das Bauwerk wurde 1906 als Natursteingewölbebrücke mit sechs Bögen errichtet und bis zum zweiten Weltkrieg vornehmlich für den Transport von Kalisalzen genutzt. Der nutzungsgerechte Ausbau der Brücke umfasst neben der Herstellung des asphaltierten Radweges auch einen gepflasterten Rastplatz mit Fahrradabstellmöglichkeiten, Tischen, Bänken und Informationstafeln.

Bauzeit

Im Juni 2005 wurde damit begonnen, die vier vorhandenen Brückenbauwerke fahrradgerecht auszubauen. Darüber hinaus entstanden in Großentaft und bei Betzenrod zwei neue Stahlbetonbrücken zur Überquerung von Landesstraßen. Im August 2005 waren die Voraussetzungen für den Beginn des Streckenbaues geschaffen, der im Dezember 2006 abgeschlossen war. Komplettiert wurde die Maßnahme durch die Installation einer Verkehrs- und Radwegebeschilderung in 2007.

Die Streckenbeschilderung mit Hinweisen für touristische Attraktionen und die Rastplätze mit Schutzhütten erhöhen die Attraktivität des Radweges ebenso wie geringe Steigungen und Gefälle. Diese tragen darüber hinaus fernab des motorisierten Verkehrs zur höchstmöglichen Verkehrssicherheit bei. Des Weiteren bietet der Kegelspiel-Radweg neben einem hohen Landschafts- und Naturerlebnis besonders für Familien auch touristische Attraktionen.

Die folgenden Bilder veranschaulichen den Streckenverlauf und das Höhenprofil des Radweges:











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