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10.05.07 - Fulda

3 Jahre Arbeit, 250.000 € Kosten: Sanierter Sportplatz an Bonifatiusschule übergeben

Kinder, die auf Bällen balancieren Kinder, die sich zur Musik fröhlich und begeistert bewegen. All das gab es reichlich im Rahmenprogramm zur Übergabe für den sanierten Sportplatz an der Bonifatiusschule. Und damit bekräftigt die Schule einmal mehr das von Leiterin Ulrike Klein-Kamann formulierte Ziel, ein Ort der angemessenen Bewegung zu sein. Für rund 250.000 Euro hat die Stadt den über die Jahre stark lädierten Kunstrasenplatz sanieren lassen. Mit dieser Sanierung schließt sich der Kreis der Gesamtmaßnahmen im Bereich der Bonifatiusschule, für die die Verwaltung rund 3 Milionen Euro ausgegeben hat.

„Wir sind froh, diesen Platz wieder nutzen und bespielen zu können“, freute sich Schulleiterin Klein-Kammann und dankte im Namen der ganzen Schulgemeinde für den gelungenen Abschluss des Projekts. Für die Zukunft versprach sie, alles tun zu wollen, um den Platz pflegen und in Funktion zu halten.

Möller: "intensiv gerungen"

Mit einem „Seitenblick“ lies Fuldas Verwaltungschef Gerhard Möller noch einmal Revue passieren, „was alles seit 2002 auf den Weg gebracht worden ist.“ Nach der Sporthalle, der Neugestaltung der Pausenhöfe, der Vergrößerung des Jugendtreffs und der Ausweitung des Betreuungsangebotes schließe sich mit dem Neubau des Kunstrasenplatzes der Kreis der Maßnahmen an der Bonifatiusschule. Um die Gestalt des Sportplatzes sei intensiv gerungen worden, berichtet Möller. Schnell sei klar gewesen, ihn sanieren zu müssen. Der Wunsch nach einer Vergrößerung sei verständlich gewesen. Doch der Kostenrahmen und die durch Topographie begrenzten Abmessungen hätten zur jetzigen Entscheidung geführt. Mit dem sanierten Platz verfügen die Schule und die Vereine über einen nach "modernsten Kenntnissen hergestellten" Kunstrasenplatz.

Humorvoll dankte Schulelternbeiratsvorsitzender Alexander Altmann für das gelungene Werk. An die Politiker appellierte Altmann die Vereinsarbeit - insbesondere deren Jugendarbeit - zu fördern. Denn dadurch würden „Kinder von der Straße geholt“. Dass sei besonders wichtig, denn „Kinder sind unsere Zukunft“.

Möller und Dippel im Fußballtor

Mit einer symbolischen Ballübergabe lud Altmann zum Schluss seiner Rede Oberbürgermeister und Bürgermeister zu einem kurzen Freundschaftskicken ein. "Möller und Dippel machten eine gute Figur im Tor, denn sie wehrten souverän Altmanns Schüsse ab", berichtete eine Zuschauerin. Für den Fuldaer Sportverband dankte Vorsitzender Lothar Plappert dafür, dass eine wichtige Baumaßnahme zu Ende gegangen sei. Wie zuvor auch schon Möller ging Plappert darauf ein, warum der Kunstrasenplatz nicht vergrößert werden konnte. Er schloss mit einem Dank für die gute Zusammenarbeit. +++


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