HÜNFELD: Trotz des sonnigen Wetters hatten etwa 81 Ju-Jutsu-Kas aus nah und fern den Weg in die Hünfelder Kreissporthalle zum Landestechniklehrgang gefunden. Als Referent hatte der Ausrichter, die Ju-Jutsu-Abteilung des Kampfsportclubs Hünfeld e.V., diesmal Michael Kneip gewinnen können. Der Träger des 2.Dan Ju-Jutsu, der FÜL Ju-Jutsu und des 1.DAN Kamp Ju-Jutsu zeigte den überaus interessierten und motivierten Sportlern, von denen 29 Teilnehmer allein vom KSC Hünfeld mit dabei waren, in zwei Teilen ein abwechslungsreiches Programm aus Boden- und Atemitechniken.
Und sogleich ging es auch richtig zur Sachen und die Teilnehmer erlernten schon beim Warming up die ersten Techniken. Im ersten Teil des dreistündigen Lehrganges drehte sich alles um das Ju-Jutsu am Boden, wobei Kneip zahlreiche Bewegungsformen am Boden, Positionen im Bodenkampf, Haltetechniken und Befreiungen zeigte und auch viele Tipps und Tricks weiter gab. Hierbei wurde immer wieder neben dem Selbstverteidigungscharakter auch der Wettkampfcharakter der Techniken hervorgehoben, wozu beispielsweise immer mal wieder Störtechniken eingebaut und die Techniken in Kombination gezeigt wurden. So war wahrlich für jeden Teilnehmer, deren Graduierungen sich vom Gelbgurt bis hin zum 4.Dan erstreckten, etwas dabei.
Nach einer kurzen Pause, in der der Kampfsportclub Hünfeld zur Stärkung Kuchen und Getränke zur Verfügung stellte, ging es schließlich mit dem zweiten Teil und Atemitechiken weiter, wobei der Referent die Übergänge von der Distanz in den Kontaktkampf in der Vordergrund stellte und somit wieder den Wettkampfcharakter hervorhob. Die Ju-Jutsu-Kas gaben hier noch einmal alles und powerten sich vor allem im abschließenden Bodenrandori so richtig aus. Nach einer Runde Auslaufen und einigen Dankesworten des Jugendwarts des KSC Hünfeld, Alexander Traud, an den Referenten, wurde sich zum gemeinsamen Abgrüßen aufgestellt und die Teilnehmer traten mit zahlreichen Tipps und Tricks bepackt schließlich den Heimweg an.
ErfolgreicherRingernachwuchs des RSC Fulda
FULDA. Beim 12. Anton Carda Gedächtnisturnier am 13.05.2007 holte der Ringernachwuchs des RSC Fulda überlegen den Wanderpokal. Mit 8 Punkten Vorsprung in der Vereinswertung brachte Fulda bereits den 3. Wanderpokal aus dem Bezirk Frankfurt nach Fulda in der Vereinswertung unter 6 Vereinen und insgesamt 59 Teilnehmern.
In der A/B Jugend 58 kg holte sich Kahlid Alhadi die Silbermedaille, Nihat Tafolli wurde in 63 kg Vierter. Gold holte sich der Hersfelder Eugen Eirich in 76 kg und Sergej Kehl in 100 kg wurde Zweiter. C-Jugend 34 kg wurde fast ausschließlich von Fuldaer Ringern besetzt. Hier ging Gold an Johann Eirich, Silber an Waldemar Eirich und einen guten 4. Platz holte Michael Rundt. Sein Bruder Erwin Rundt siegte in der Gewichtsklasse 42 kg und brachte Gold nach Fulda. In 76 kg startete Serhan Karslioglu und wurde Zweiter. In der D-Jugend holte Deniz Karslioglu Gold in der 36 kg Klasse.
Die Jüngsten in der E-Jugend überzeugten am stärksten. In 21 kg holte Vladimir Rexius Silber, Stefan Burgardt in 23 kg Gold und in der gleichen Gewichtsklasse Abgar Nikogossian Silber. Stefan Nikolaew holte in seinem ersten Turnier 25 kg eine Bronzemedaille. Überraschend überlegen ringte Maik Steinke in der 28 kg und holte Gold für den RSC Fulda. Gewohnt souverän hingegen holte sich Christopher Massini in 31 kg die Goldmedaille, sein Teamkollege Paul Illenseer wurde Vierter in der Gewichtsklasse. Letzter Starter war Andranik Shebelyan, der sich Silber sicherte.Mit 7 Gold-, 7 Silber- und 1 Bronzemedaille ein verdienter Sieg der Fuldaer in der Vereinswertung. +++