Klaus-Peter Brill wird Dekan des Kirchenkreises Gelnhausen
GELNHAUSEN. Pfarrer Klaus-Peter Brill, Bad Salzschlirf, wird Dekan des Kirchenkreises Gelnhausen. Der Rat der Landeskirche berief auf Vorschlag von Bischof Dr. Martin Hein den 51-Jährigen in seiner Sitzung am gestrigen Montag auf seiner Tagung in Kassel zum Amtsnachfolger von Dekan Martin Happel, der eine neue Aufgabe am Predigerseminar in Hofgeismar übernommen hat und zugleich Geschäftsführer der Lenkungsgruppe Reformprozess der Landeskirche ist. Der Dienstbeginn wird der 1. September sein.
Klaus-Peter Brill wurde 1955 in Eschwege geboren. Nach seiner Schulzeit, die er in Melsungen verbrachte, leistete er den Grundwehrdienst und studierte von 1975 bis 1981 an der Universität Göttingen zunächst Geschichte, Latein und Evangelische Theologie, seit 1977 ausschließlich Evangelische Theologie. 1981 legte er das Erste Theologische Examen ab.
Nach der Ersten Theologischen Prüfung war er von 1981 bis 1983 als Vikar in Fulda-Petersberg tätig. Nach dem 2. Theologischen Examen wurde Klaus-Peter Brill im Jahr 1983 durch Bischof Jung ins Pfarramt ordiniert. Von 1983 bis 1990 war Klaus-Peter Brill Pfarrer im Kirchspiel Frankershausen am Meißner (Kirchenkreis Eschwege). Seit 1990 hat er die Pfarrstelle Bad-Salzschlirf und Großenlüder in Kirchenkreis Fulda inne und ist 1. Vorsitzender des Evangelischen Altenpflegeheims Bad Salzschlirf. Von 1994-2006 war Klaus-Peter Brill stellvertretender Dekan des Kirchenkreises Fulda und zweites Mitglied des Kirchenkreisvorstandes. Er gehörte über Jahre der Schulkammer der Landeskirche an und war seit 1990 Mitglied der Schulkommission für Grund-, Haupt- und Realschulen im Kreis Fulda.
Klaus-Peter Brill ist seit 1979 mit Annegret Brill, geb. Fischer verheiratet. Das Ehepaar hat drei erwachsene Kinder.
Sebastian Haag erneut erfolgreich
FULDA. Der amtierende Deutsche Studentenmeister im Springen, Sebastian Haag, gewann Anfang Mai auch das größte und bedeutendste nationale Studententurnier im westfälischen Münster.
Mit 18 an den Start gehenden Mannschaften ist das Studententurnier größer als die Deutschen Hochschulmeisterschaften, die der BWL-Student der Hochschule Fulda im Dezember 2006 für sich entscheiden konnte. Ohne zu große Erwartungen ging Sebastian in Münster für die Hochschule Fulda an den Start.
Am Samstag stand die Dressur auf dem Programm, die eher ungeliebte Disziplin von Sebastian Haag. Dennoch zog er mit einer 6,8 in die zweite Runde ein, dort scheitertet er knapp an Romy Voss von der Uni Hohenheim und belegt am Ende einen guten 7. Platz, bei 54 Startern. Im Springen am Sonntag lief es dann noch besser. Die ersten beiden Runden konnte der Student der Hochschule Fulda ohne große Mühe meistern. Doch im Halbfinale kam es zum Aufeinandertreffen mit Karl Bolten, dem Favoriten der Uni Hamburg. Karl Bolten hatte die ersten beiden Runden klar dominiert und musste vor Sebastian Haag aufs Pferd. Mit einer 8,0 kam er aus dem Parcours und hatte die Messlatte für Sebastian Haag sehr hoch gehängt. Durch einen stilistisch sauberen Ritt konnte sich Sebastian Haag, der in Eichenau auf dem Gut Weidstückerhof bei Florian Kircher trainiert, eine 8,2 erreiten und zog damit ins Finale ein. Im Finale, einer Springprüfung der Klasse M/A auf fremden Pferd, setzte sich der Fuldaer Reiter souverän gegen Friederike Dörner von der Uni Düsseldorf durch.
Durch den Sieg im Springen und den guten 7. Platz in der Dressur schaffte es Sebastian Haag auch in der kombinierten Wertung aufs Treppchen. Er wurde hinter Carl Bolten Zweiter. Mit diesem Ergebnis im Rücken kann sich der Student nun auf die internationalen Studentenreitturniere freuen. Im Juni geht es mit der Deutschen Mannschaft nach Versaille, Frankreich. Im September folgt dann ein Turnier in Madrid, Spanien und Ende Oktober geht es zum Saisonhöhepunkt in die USA.
Dr. Jan Ries, Leiter des Fuldaer Hochschulsports, beglückwünscht Sebastian Haag zu dieser erneuten sportlichen Höchstleistung. Der Hochschulsport, so Dr. Ries, bietet sowohl dem gesundheits-, freizeit- oder leistungsorientierten Studierenden vielfältige Möglichkeiten der sportlichen Betätigung. Die Hochschule Fulda hält aktuell wöchentlich 25 Sportangebote für die Hochschulmitglieder bereit und sendet pro Jahr etwa 20 Studierende auf nationale und internationale Turniere.
Kinderbuchauto Wolfgang Lambrecht: "Herr Bombelman"
NEUHOF. Wie der Neuhofer Kinderbuchautor Wolfgang Lambrecht mitteilte, konnte er vor wenigen Tagen ein Jubiläum ganz besonderer Art feiern: Im Rahmen der Leseförderung las der Autor bereits in über 100 Grundschulen honororarfrei aus seinem vor einem Jahr erschienenen Kinderbuch "Herr Bombelmann".
Mittlerweile erschien das zweite Buch aus der Bombelmann-Reihe und in diesem Monat soll bereits das erste Hörbuch veröffentlicht werden. Das dritte Buch „Herr Bombelmann auf Reisen“ wird es laut Autor wohl ab September geben. Auf dem Hörbuch gibt es neben den Geschichten, die der Autor selbst liest, eigens für „Herrn Bombelmann“ komponierte Musik. Sebastian Schwarz, ebenfalls aus Neuhof, habe bereits viele Preise mit seinen Kompositionen gewonnen und bei den beiden Liedern für die Hörbuch-CD "voll ins Schwarze getroffen".
Die - wie der Autor berichtet - äußerst kurzweiligen und humorvoll geschriebenen Geschichten, werden nicht nur von den Kindern heiß und innig geliebt. „Dass ich mit meinen Büchern eine solche Begeisterung entfachen würde, hätte ich niemals zu träumen gewag!“, sagte Wolfgang Lambrecht, der von den Kindern übrigens als „Herr Bombelmann“ angesprochen wird.
Erschienen sind alle drei "Herr Bombelmann"-Werke im Michael Imhof Verlag in Petersberg. Beide Bücher sind durchgehend farbig illustriert, kosten ebenso wie das Hörbuch 9,90 Euro und sind unter www.bombelmann.de oder auch im Handel erhältlich. Rechtzeitig zum neuen Schuljahr wird es das erste Begleitheft zur Leseförderung oder als den Unterricht begleitendes Material geben. Die Aufgaben können dann zu Hause oder auch im Unterricht gelöst werden. Für die Realisierung dieses Projekts konnte Sabine Stolzenburg, die bereits seit etwa sechs Jahren sehr erfolgreich Unterrichtsmaterial zu Lese- und Sprachbüchern für Grundschulen entwickelt, gewonnen werden.+++