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Derzeit vergeht ihm das Lachen ...Patrik Sinkewitz ...

Sorgen um Patrik machen sich auch die Mitglieder des 1. Sinkewitz-Fanclubs, hier (rechts) dessen 1. Vorsitzender Siegfried Seng

16.07.07 - Künzell

AKTUELL! SINKEWITZ: "AUS" für Tour de France, jetzt auf Weg nach Hamburg

Der osthessische Radprofi Patrik Sinkewitz ist heute Abend mit einem Sanitätsflugzeug auf dem Rückweg nach Deutschland.„Mir geht es den Umständen entsprechend gut“, wird der 26-Jährige auf seiner Homepage zitiert. Vom Flughafen in Albertville geht es direkt in ein Hamburger Krankenhaus, wo sein Schädelhirntrauma, seine Gesichtsverletzungen mit Nasenbruch sowie die Schulter auf die er gefallen ist, näher untersucht und behandelt werden sollen. Mediziner gehen von einer "Verletzung des Schultereckgelenkes" aus. Weiterhin positiv: der 78-jährige Radtourist aus Luxemburg, mit dem Sinkewitz gestern abend zusammengestoßen war, ist inzwischen "außer Lebensgefahr".

Nach dem gestrigen schweren Unfall von Patrik Sinkewitz bei der "Tour de France" ("Osthessen-News" berichtete gestern) - die er zuvor immerhin als 50. abschloß - ging es dem 26-jährigen osthessischen Radprofi heute Morgen "den Umständen entsprechend" besser. Der Künzeller konnte sich zwar noch an das Rennen, nicht aber an den Unfall erinnern. Sinkewitz war gestern Nachmitag bei Tempo 40 auf dem Weg zum Hotel, als ein Luxemburger Fan über die Absperrung sprang. Erik Zabel schrie noch, es war aber zu spät. Die beiden prallten zusammen und konnten auf Grund der chaotischen Verkehrsverhältnisse rund um das Ziel erst einmal nicht notärztlich versorgt werden.

Sicher ist aber: Sinkewitz trug keinerlei Schuld an dem Zusammenprall – das besagen auch zahlreiche Zeugenaussagen. Mit dem Hubschrauber wurden sie dann ins Krankenhaus gebracht. Während der Zuschauer weiter im Koma liegt, zog sich Patrik „nur“ eine Gehirnerschütterung, mittelschwere Gesichtsverletzungen, einen Nasenbruch, Abschürfungen und jede Menge blaue Flecken zu. Weitere Untersuchungen ergaben, dass sich der 26-Jährige keine schwere Kopfverletzung zugezogen hat. Die stark in Mitleidenschaft gezogene Partie um Schulter und Hals wird noch einmal untersucht. Es sieht aber so aus, als gäbe es auch hier keinen Bruch, sondern nur jede Menge Prellungen.

Seine Eltern erfuhren aus dem Videotext von dem Horrorunfall und machten sich noch am Sonntagabend auf den Weg nach Frankreich. „Ich bin jetzt wieder einigermaßen beruhigt, dass nicht noch Schlimmeres passiert ist“, sagt seine Mutter Jutta Sinkewitz. Für Patrik, der sprechen kann und verhältnismäßig guter Dinge ist, ist die Tour de France 2007 damit natürlich gelaufen, er muss noch rund eine Woche im Krankenhaus behandelt werden. Vor allem die Gesichtsverletzungen machen ihm noch zu schaffen. Alles sieht aber danach aus, als könne der 26-Jährige bald wieder auf dem Fahrrad sitzen, heißt es optimistisch auf der Webseite von Sinkewitz. +++

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