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18.07.07 - DOPING (5)

Der Fall Sinkewitz löste auch bei den Rennradfahrern und Freizeit-Radlern in der Region Osthessen enttäuschte Reaktionen aus. "Ich bin erschüttert. Ich habe keinerlei Vertrauen mehr in den Profi-Sport", sagt Gerd Riehbein. "Das ist alles nur noch Geldmacherei, den Fahrern ist es egal ob sie sich körperlich ruinieren", ärgert sich der 53-jährige Radler aus Petersberg. Für einen Amateur-Radsportler aus dem Burghauner Ortsteil Hühnhan, der ungenannt bleiben will, kommt der Doping-Verdacht nicht überraschend: "Ich gehe davon aus, dass alle im vorderen Feld der Tour de France gedopt sind", kommentiert der 40-Jährige. Es sei seiner Meinung nach nicht möglich die Tour in dieser Geschwindkeit ohne Doping zu fahren. "Das hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, ich überlege, ob ich die Tour de France überhaupt noch schauen sollte". Freizeit-Radler Reinhold Günter ist es egal, ob die Profisportler dopen oder nicht: "Die sollen alles freigeben; sollen die sich doch selbst kaputt machen", sagt der Rentner, die mit seiner kleinen Enkelin unterwegs ist.

Weitere drei Meinungen von Rennradfahren hat Osthessen-News im Audio-Interview festgehalten (auf den orangen Link oben klicken!). Aufgrund des sensiblen Themas, wollte jedoch keiner sich fotografieren lassen.(jd)+++

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