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25.10.07 - MKK

Umgestaltung des Wächtersbacher Freibades diskutiert - "Kein Halligalli"

„Wir wollen, dass unser Schwimmbad als Familienbad erhalten bleibt“, so die Kernaussage von Bürgermeister Rainer Krätschmer bei der letzten Bürgerversammlung, die als Hauptthema die Umgestaltung und Sanierung des Wächtersbacher Freibades zum Thema hatte. Der Rathauschef erläuterte, dass im Schwimmbad grundlegende Sanierungen vorzunehmen sind. Die Kosten bewegen sich dafür in einer Größenordnung von 1 - 1,6 Millionen Euro. „Vom Becken über die Rutsche bis zur Umkleidekabine wird alles in Angriff genommen. Wir müssen das Bad fit für die Zukunft machen. Wir wollen kein Erlebnisbad mit Halligalli, sondern unser Familienbad erhalten“, so die Kernaussage.

„Kinder, aber auch ältere Menschen sollen sich hier wohl fühlen, nicht zu vergessen die Frühschwimmer, die zur Stammkundschaft zählen. Zudem ist das Schwimmbad gesundheitspolitisch von großer Bedeutung – wir nehmen diesen Auftrag sehr ernst“, so Bürgermeister Rainer Krätschmer erläuternd. Dr. Nicole Riedle von der Firma Balnea-Technik aus Wiesbaden stellte einige mögliche Konzepte vor. Anhand einer Präsentation zeigte sie, welche Sanierungsmaßnahmen geplant sind. Sie stellte das Für und Wider der Beckensanierung mit Edelstahl oder Folie dar; ebenso präsentierte sie verschiedene Möglichkeiten der Attraktivitätssteigerung - Wasserspeier, Nackenduschen oder eine Landzunge in einem der Becken. Am Schluss ihrer Ausführungen standen vier Varianten. Doch zunächst ist zu klären, mit welchen finanziellen Mitteln welche Maßnahmen realisiert werden könnten. Fest stand: Wenn die Beckensanierung insgesamt in Edelstahlform erfolgen soll, bedeutet das mit allen weiteren erforderlichen Sanierungsmaßnahmen einen Kostenaufwand von ca. 1,6 Mio. Euro.

Bürgermeister Rainer Krätschmer appellierte an die Mandatsträger, das Thema vor dem finanziellen und dem sozialpolitischen Hintergrund zu diskutieren. „Wir haben hierbei keinen Zeitdruck, wir müssen ausgiebig erörtern, was für unsere Stadt finanziell machbar ist. Zur Zeit können wir eine Million Euro finanzieren. Es muss abgewogen werden, ob alles, was darüber hinaus an Kosten entsteht, finanzierbar oder nur wünschenswert ist. Die Mandatsträger sind gefragt, dies in den zuständigen Ausschüssen zu erörtern. Hierbei sollte eine einvernehmliche Lösung gefunden werden“, so Bürgermeister Rainer Krätschmer resümierend. +++

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