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FUSSBALL Verbandsliga-Ergebnisse am Sonntag

Lehnerzer "Bubi"-Truppe klettert auf Platz zwei - Vier Osthessen unter den besten sechs der Tabelle

03.11.14 - Mit dem osthessischen Spitzenquartett wurde es nichts, da der Hünfelder SV eine unnötige Niederlage beim SSV Sand hinnehmen musste. Lehnerz II und Steinbach konnten jedoch mit klaren und hochverdienten Siegen für Furore sorgen. Vier der sechs besten Teams der Verbandsliga kommen aus der Region.


Lehnerzer "Bubi"-Truppe klettert auf Platz zwei
FSV Dörnberg - TSV Lehnerz II 0:5 (0:4)

Die Lehnerzer "Bubi"-Truppe, wie sie von der Zeitung mit den vier großen Buchstaben höchstwahrscheinlich genannt werden würde, sorgt in der Verbandsliga weiter für Furore. "Ich bin absolut stolz auf die Leistung meiner Mannschaft", freute sich Trainer Marco Lohsse nach dem hochverdienten 5:0-Auswärtssieg beim FSV Dörnberg, der die Hessenligareserve auf Platz zwei in der Tabelle befördert und zum Borussia-Jäger Nummer eins macht.

In Dörnberg ist die Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von 21,5 Jahren auf den Platz gegangen. "Dennis Sorg war mit seinen 26 Jahren unser ältester Spieler", schmunzelte Lohsse im Gespräch mit ON. Von Beginn an haben die Gäste das Geschehen dominiert und dem Gegner bei tollen Kombinationen kaum eine Chance gelassen. "Direkte Pässe, Diagonalbälle - heute hat alles gepasst. Die Mannschaft ist fit und hat auch taktisch alles umgesetzt, was wir wollten. Wir sind sehr gut drauf", freute sich Lohsse, dem auch nicht entgangen war, dass man mittlerweile auf Platz zwei rangiert. In zwei Wochen steht das große Derby in der Fuldaer Johannisau auf dem Plan. "Davor erwartet uns erst noch Rothwesten - das ist unsere nächste Aufgabe."

Tore: 0:1 David Wollny (8.), 0:2 Marek Weber (26.), 0:3 Dennis Sorg (37.), 0:4 Patrick Broschke (44.), 0:5 Marek Weber (51.).
Zuschauer:
200.


Hünfelder Manko: Probleme gegen Spitzenteams
SSV Sand - Hünfelder SV 3:0 (0:0)

Der Hünfelder SV kann gegen Teams aus der Spitzengruppe der Liga einfach nicht bestehen: "Das scheint irgendwie unser Manko zu sein", ärgerte sich Trainer Dominik Weber nach der unnötigen Niederlage in Sand, "das war wieder eine Niederlage, die auf jeden Fall zu vermeiden war. Das ärgert mich viel mehr, als das wir etwas in der Tabelle abrutschen." Doch das hätte alles nicht sein müssen: Die erste Großchancen in der intensiv geführten Partie hatte nämlich der HSV. Niklas Rehm wurde nach einer guten Stunde auf die Reise geschickt, aber scheiterte allein vor dem Tor. "So hätte das Spiel auch andersherum ausgehen können."

Gute zehn Minuten später trafen die Sander auf der anderen Seite vom Strafstoßpunkt. Wie in Schockstarre schenkten die Hünfelder das Spiel her. Nur zwei Minuten nach dem 0:1 geht der Ball auf der Höhe der Mittellinie leichtfertig verloren, Sand schaltet schnell um und Tobias Oliev sorgt für den "Genickbruch", wie es Weber nannte. Ärgerlich, dass der Sander Stürmer einen guten Meter im Abseits stand, als er angespielt wurde. "Danach ist es dann unglaublich schwer, zurück in die Partie zu finden", sagte Weber. 

Tore: 1:0 Steffen Bernhardt (71., Foulelfmeter), 2:0 Tobias Oliev (73.), 3:0 Viktor Moskaltschuk (90.+2).
Zuschauer:
200. 


Pflichtsieg in der Tasche - Steinbach ist eine Spitzenmannschaft
SV Steinbach - OSC Vellmar II 6:2 (4:1)

Es kommt nicht von ungefähr, dass der SV Steinbach ganz oben in der Verbandsliga-Tabelle mitmischt. Die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz "Kalle" Müller mausert sich von Woche zu Woche zu einer Spitzenmannschaft. In diesem Stile hat der SVS dem Tabellenschlusslicht OSC Vellmar II eine Lehrstunde erteilt. Dreifachtorschütze Petr Kvaca entschied die Partie quasi schon in den ersten fünf Minuten, als es bereits 2:0 für die Steinbacher. Der Tabellenletzten wusste nicht wo ihm der Kopf steht. Vellmar kam mit laufender Spielzeit zwar besser in die Partie, zu holen war im Mühlengrund jedoch nichts.

Unbeliebt machte sich der SVS jedoch, als sie gut zehn Minuten vor Schluss den Torhüter wechselten. Dies gilt im Fußballsport als demütigende Geste.

Tore: 1:0 und 2:0 Petr Kvaca (2., 5.), 3:0 Florian Münkel (33.), 3:1 Julian Lindemann (36.), 4:1 Petr Kvaca (38.), 5:1 Florian Münkel (61.), 6:1 Sebastian Bott (72.), 6:2 Lukas Illian (87.).
Zuschauer:
100.  +++


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