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- Fotos: Swantje Dankert

FULDA Bauliche Heimat für inklusive Schule

Deckenfest der Antonius von Padua Schule

02.03.15 - Vergangenen Freitag feierten die Schülerinnen und Schüler der Antonius von Padua Schule, gemeinsam mit vielen Unternehmern und Unterstützern des Antoniusheims, das Deckenfest des Schulneubaus. Vertreter der Antonius-Stiftung, die Bauleitung und Architekten sowie Henning und Steffen Strauss, die gemeinsam mit ihrem Vater Norbert kamen, ließen es sich nicht nehmen, an diesem Ereignis teilzunehmen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Konzeption unserer Idee von inklusiver Schule hier baulich eine Heimat finden wird“, sagte Rainer Sippel, Geschäftsführer des Antoniusheims, bei seiner Begrüßung. Er dankte allen, die am Bau mitgewirkt haben, insbesondere der Unternehmerfamilie Strauss, die den 3,8 Millionen Euro teuren Bau finanziert. Auch Gertraud Sorg, Vorsitzende der St. Antonius-Stiftung, dankte den Anwesenden und der Familie Strauss: „Sie haben etwas angestoßen, das Zukunft bietet. Dies ist ein Geschenk an viele Generationen von Schülern.“

Norbert Strauss erklärte, dass er durch Dr. Alois Rhiel zu dieser Unterstützung angestiftet wurde und sich nun freue, gemeinsam mit den Kindern die Fortschritte dieses Baus zu besichtigen. Auch Rhiel dankte der Familie Strauss für ihr Engagement. „Wir sehen hier Menschen, die mehr tun, als es ihre Pflicht ist. Es geht hier nicht um einen Scheck, sondern um den Austausch und die Begegnung von Schülern mit und ohne Behinderung.“

In einem bunten Rahmenprogramm boten die Schüler aus den verschiedenen Stufen der Antonius von Padua Schule eigens für das Fest einstudierte Darbietungen. Die Schüler aus der ersten inklusiven Grundschulklasse zeigten unter der Moderation des Schulleiters Hanno Henkel außerdem den Gästen Auszüge aus ihrem Schulalltag. Carolin und Ronja erklärten beispielsweise, warum sie neben den Buchstaben gleich noch die passende Gebärde lernen. „Wir haben zwei Kinder, die noch nicht sprechen können. So können wir mit ihnen reden“, erklärten die Beiden.

„Es ist spannend, hier zu sehen, wie Inklusion funktioniert. Schön, dass es so erfolgreich ist, denn man braucht immer den Anderen. Nur gemeinsam lassen sich große Projekte stemmen“, sagte Steffen Strauss. Er fügte hinzu, dass er sich darüber freue, wie spielend die Kinder hier soziale Kompetenz erlernten. Mit dem Segen des Hausgeistlichen Bruder Othmar endete der gelungene Festakt.+++


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