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FUSSBALL Spvgg. Hosenfeld - SV Großenlüder 1:3 (0:3)

Teutonen gewinnen Derby in der ersten Hälfte - Luft im Keller

23.03.15 - Für die Sportvereinigung Hosenfeld wird die Luft im Gruppenliga-Keller so langsam verdammt dünn: Das Derby gegen den SV Großenlüder ging verdient mit 3:1 (3:0) an die Teutonen und auch die restlichen Kellerkinder haben allesamt punkten können. Hosenfeld spielte nicht gerade gut, Großenlüder schon etwas zielstrebiger. Was man der Sportvereinigung aber auf jeden Fall attestieren muss, ist eine unterirdische Verwertung der Torchancen, die ohnehin schon rar sind.

Nach 44 Minuten kommt der Ball nach einem Einwurf von der linken Seite nach innen. Leonard Müller stiehlt sich am zweiten Pfosten von seinem Gegenspieler weg und wuchtet den Ball mit dem Kopf an die Latte. Im Nachschuss gelingt es Steffen Göhringer nicht, das Leder aus drei Metern ins Tor zu bugisieren - Großenlüders Keeper Darius Günder wirft sich dazwischen und hat die Kugel. Entweder Hosenfeld vergab kläglich oder Günder war auf dem Posten. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 3:0 für die Gäste. 

Von Beginn an waren die Teutonen spielbestimmend und gaben den Ton im Derby an. Die erste große Chance hatte Hendrik Bachmann, der seinen Volley aus 16 Metern knapp über das Tor setzte. Schon die Zweite nutzte Toni Martinez: Flanke auf ihn, er tritt erst neben Ball, dreht sich einmal um die eigene Achse und kann dann aus acht Metern erneut abschließen - 1:0. Hosenfeld war bemüht, lediglich die spielerischen Mittel schienen zu fehlen. So kam man erst nach 35 Minuten zur ersten Strafraumszene, aber Benedikt Rützel fand im Teutonen-Keeper Günder seinen Meister. Dann ging es schnell: Konter über die rechte Seite, Hendrik Bachmann völlig frei - 2:0. Fabian Lehmann legte sofort nach und sorgte mit 3:0 nach 40 Minuten quasi für die Vorentscheidung.

"Wir haben das Spiel heute verdient gewonnen. Vor allem die erste Hälfte war überragend", sagte Großenlüder Trainer Thomas Reith nach dem Spiel zu OSTHESSEN|NEWS. In seinen Augen war der Auswärtssieg nie in Gefahr. Auch nicht als Hosenfeld per Strafstoß zum Anschluss kam (51.) und Niklas Erb wegen Notbremse vom Platz flog. "Ich hatte nie das Gefühl, das Spiel könnte kippen." Hosenfeld bemühte sich in Überzahl um den Anschluss, nur Benedikt Rützel hatte eine Großchance, aber Darius Günder vereitelte.

"Das waren heute drei Punkte - nicht mehr und nicht weniger", bremste Reith die Derby-Euphorie, "es wird im Keller bis zum bitteren Ende um jeden Punkt gekämpft werden. Auch Hosenfeld ist noch lange nicht abgeschrieben und wir dürfen uns auf dem Sieg auch nicht ausruhen." (Julius Böhm)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

Spvgg. Hosenfeld: Dietrich - Lang, Beikirch, V. Müller, Hack, Göhringer, C. Lehmann, Rützel, L. Müller, B. Müller, O. Müller.
SV Großenlüder: Günder - Erg, Pfeffer, Martinez, Stobbe, Schönherr, Hasenauer, Bachmann, Bauer, Reinhardt, F. Lehmann.

Schiedsrichter: Tim Waldinger (Rauschenberg).

Zuschauer: 350.

Tore: 0:1 Antonio Martinez (24.), 0:2 Hendrik Bachmann (38.), 0:3 Fabian Lehmann (40.), 1:3 Christian Lehmann (51., Foulelfmeter)

Rote Karte: Niklas Erb (50., Großenlüder) wegen Notbremse. +++


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