Am kommenden Donnerstag, den 29. Mai 2008, ab 22.15 Uhr strahlt das hr-fernsehen in der Reihe „Hessenreporter“ eine 30-minütige Reportage über Wolfgang Gutberlet, den Geschäftsführer des Fuldaer Handelsunternehmens tegut…, aus.
Die Reportage gibt Einblicke in den Alltag des erfolgreichen Geschäftsmanns, der das Unternehmen seit 1973 führt. Anlass für die Reportage ist die Wahl Gutberlets zum Unternehmer des Jahres 2007, infolge derer er am kommenden Samstag Deutschland beim Wettbewerb „World Entrepreneur of the Year 2008“ in Monte Carlo vertritt.
Auch auf dieser Reise wird Wolfgang Gutberlet vom Hessenfernsehen begleitet. Diese Dokumentation erscheint voraussichtlich am Sonntag, den 1. Juni 2008, um 19.30 Uhr in der „Hessenschau“ des hr fernsehen.
Zum Hintergrund: Im März 2008 wurde Wolfgang Gutberlet von Hessens Ministerpräsident Koch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Aus diesem Anlass gab es eine Beschreibung über die Person und sein Lebenswerk, die wir nachfolgend in Ausschnitten veröffentlichen, um die "weniger Informierten" etwas zu informieren:
Engagiert für Biomarkt, Arbeits- und Ausbildungsplätze
„Wolfgang Gutberlet ist mit seinem Unternehmen ‚tegut…’ schon seit Jahren immer wieder durch überdurchschnittliche und bewundernswerte Leistungen aufgefallen. Sei es durch eine weit über Durchschnitt liegende Ausbildungsquote, die Schaffung zahlreicher neuer Arbeitsplätze oder den engagierten Einsatz für die Erforschung und Sicherung von Lebensmittelqualität. Auf allen diesen Gebieten hat er zweifellos Großes für unser Land und für die Menschen geleistet.“ So fasste der Hessische Ministerpräsident Roland Koch die Verdienste des Unternehmers Wolfgang Gutberlet aus Dipperz zusammen, als er ihm am Freitag, 7. März 2008 in Wiesbaden das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichte. Der Diplom-Kaufmann ist Vorstandsvorsitzender des Lebensmittel-Handelsunternehmens „tegut…“ und dessen Gesellschafter.
Die Einführung von Bio-Produkten im klassischen Lebensmitteleinzelhandel sei Anfang der 80er Jahre in Deutschland und in Europa einzigartig gewesen. Durch Wolfgang Gutberlet angeregt, seien im Hause „tegut…“ Entwicklungsmöglichkeiten des Biomarktes und von Bio-Lebensmitteln erforscht worden, die er in Deutschland massiv förderte. Er sei dabei sogar so weit gegangen, 1989 sein Unternehmen in zwei Stiftungen umzuwandeln, von denen eine der gemeinnützigen Verwendung von verfügbaren Teilen des Unternehmenseinkommens mit dem Ziel der Erforschung und Sicherung von Lebensmittelqualität diene.
Um die tegut-Filialen, die inzwischen über 2.500 Bio-Produkte anbieten, ausreichend mit solchen Lebensmitteln versorgen zu können, seien am Standort Fulda die Tochterunternehmen kff (kurhessische fleischwaren GmbH) und 1992 mit der Herzberger Bäckerei eine der in ihrer Vielfalt größten Bio-Bäckereien Europas entstanden. Dabei sei er immer auf eine enge und gute Zusammenarbeit mit den Landwirten in der Region bedacht gewesen. Das Handeln und Produzieren „guter“ Lebensmittel sehe Wolfgang Gutberlet als Voraussetzung für die Stärkung der Gesundheit seiner Mitarbeiter und Kunden und stelle dies in den Vordergrund seiner Arbeit. Im Jahre 2007 habe das Unternehmen in mehreren Bundesländern im Umkreis von 150 km um Fulda in 305 tegut... gute Lebensmittel-Märkten, in der Logistik, in den Produktionsbetrieben, in den Zentralen Diensten und bei tegut... bankett 6.181 Mitarbeiter beschäftigt.
Daneben liege ihm insbesondere die Ausbildung junger Menschen sehr am Herzen. Die Ausbildungsquote seines Unternehmens liege derzeit mit zirka 26 % weit über dem Bundesdurchschnitt. Ende 2006 habe „tegut…“ 956 junge Menschen in insgesamt 14 Berufsbildern ausgebildet. Darunter auch 25 Studenten mit dem Ziel des Staatlich geprüften Betriebswirts. Dieser Studiengang werde von der Firma „tegut“ seit vier Jahren in Zusammenarbeit mit einer privaten Handelsschule in Fulda angeboten. Außerdem setze Wolfgang Gutberlet sich unermüdlich für die Schaffung neuer Ausbildungsplätze ein und nehme hierbei eine Vorbildfunktion wahr. Zudem gebe er mit großem Erfolg den Auszubildenden die Anregung, neben ihrer Ausbildung ein freiwilliges Sozialpraktikum in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung zu leisten, was von vielen dann auch über diesen Zeitraum hinaus weitergeführt werde. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es auch ein eigenes Seminarhaus ....." +++