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Applaus, Applaus: Teutonias Trainer Thomas Reith blickt positiv voraus - Archivfoto: Julius Böhm

FUSSBALL "Ich sehe blau am Himmel"

Großenlüders Thomas REITH im Interview vor dem Thalau-Spiel

28.08.15 - Ein Erfolg aus drei Spielen. Der SV Teutonia Großenlüder hat mit dem Sieg letzte Woche in Schlüchtern einen Fehlstart in die Gruppenliga-Spielzeit verhindert und möchte mit neuem Schwung die kommenden Aufgaben angehen. Am Sonntag (15 Uhr) empfängt die Mannschaft von Thomas Reith den ebenfalls durchwachsen gestarteten FSV Thalau. Im Vorfeld dieser Partie hat sich ON|Sport mit dem Großenlüdener Trainer über den Saisonstart, die Mission Klassenerhalt und die Zukunft der ersten Mannschaft unterhalten.


ON|Sport: Nach drei Spielen und dem ersten Sieg letzte Woche in Schlüchtern. Wie fällt das erste kleine Fazit aus?

Thomas Reith: Gerade so befriedigend. Hätten wir gegen Rothemann einen Punkt geholt – oder vielleicht sogar gewonnen – wäre es optimal gewesen. So muss man aber zufrieden sein. Wir haben gegen Rothemann nicht gut gespielt und zu Recht verloren.

Die Erleichterung nach dem Sieg in Schlüchtern dürfte groß gewesen sein, oder?

Klar, um Gottes Willen. Jeder wusste nicht so, wo er steht und dann kommt ein starker Aufsteiger, der kompakt steht. Schlüchtern/Elm hatte schon vorgehabt, uns zu bekämpfen und niederzuspielen. Aber wir haben dagegen gehalten und wirklich gut gespielt.

Trotz des Sieges: Wo besteht noch Nachholbedarf?

Überall (lacht). Das war jetzt ein Sieg, den haben wir uns erarbeitet. Aber es folgen noch viele andere Spiele und wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen. Jetzt kommt mit Thalau eine Mannschaft, die letztes Jahr als Aufsteiger für Furore gesorgt hat. Sie haben zwar ein paar neue Spieler, aber im Prinzip ist das der Aufstiegs-Kader von vor zwei Jahren. Da müssen wir erst einmal dagegen halten und uns beweisen. Von daher besteht hinten und vorne noch Verbesserungspotential.

Wie sieht es mit dem Personal aus? Alle Mann an Bord?

Am letzten Wochenende haben Nils Reinhard und Fabian Lehmann gefehlt, die jetzt wieder mit dabei sind. Bei Andre Pfeffer und Julian Schönherr muss man mal abwarten, aber ich hoffe, dass wir mit der bestmöglichen Truppe auflaufen können.

Saisonziel ist der Klassenerhalt. Wird es wieder ein Hauen und Stechen bis zum Schluss oder seid ihr optimistisch, frühzeitig die Liga zu halten?

Seitdem ich die Teutonia wieder übernommen habe, haben wir einmal mit Hängen und Würgen die Klasse gehalten, dann einen überragenden sechsten Platz geholt und letztes Jahr mehr oder weniger im letzten Spiel den Klassenerhalt geschafft. Das wollen wir diese Saison nicht machen. Wir wollen, wenn es geht, eine oder zwei Wochen vorher den Klassenerhalt schaffen. Sollte es trotzdem erst mit dem letzten Spiel gelingen, ist das auch okay.

Im Kader stehen einige junge Spieler, die aus dem eigenen Nachwuchs gekommen sind. Kann man von ihnen schon erwarten, dass sie die Mannschaft verstärken oder müssen sie sich erst noch zurecht finden?

Bei dem ein oder anderen sieht man, dass er auf lange Sicht Stammspieler werden kann – manche haben es ja schon gepackt. Für die Zukunft sehe ich blau am Himmel, aber man kann jetzt nicht erwarten, dass sie gleich Stützen sind. Da werden Einbrüche oder andere Interessen kommen. Aber für die Zukunft ist der SV Teutonia gut aufgestellt.

Vielen Dank für das Gespräch! (Tobias Herrling)+++


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