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Trotz Unterzahl setzten sich Tarek Belaarbi und der Hünfelder SV gegen Asbach durch - Fotos: Hans-Hubertus Braune

FUSSBALL SVA Bad Hersfeld - Hünfelder SV 0:1 (0:0)

Hünfeld mit glücklichem Sieg - "Keinen Sieger verdient"

30.11.15 - Der Hünfelder SV hat eine verkorkste Hinrunde gerettet und das letzte Spiel vor der Winterpause gegen den SVA Bad Hersfeld mit 1:0 (0:0) gewonnen. Ferhat Yildiz erzielte in Abschnitt zwei den Treffer des Tages in einem Spiel, das nach Aussage beider Kontrahenten keinen Sieger verdient gehabt hätte. Hünfeld überstand eine 20-minütige Unterzahl und überwintert auf Rang neun.

Besorgte den Siegtreffer: Ferhat Yildiz (rechts)

Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die besser in die Begegnung, die auf Kunstrasen ausgetragen wurde, fanden und durch Kevin Krieger (15.) und Robert Simon (20.) aussichtsreiche Möglichkeiten besaßen. Beide Male trudelte der Ball aber am langen Pfosten vorbei. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Hausherren das Spielgeschehen und hätten durchaus in Führung gehen können. Daniel Hanslik vergab überhastet und jagte das Leder über das Tor (25.), dann traf Bekim Mustafi mit einem Freistoß nur die Latte (35.).

"In der zweiten Hälfte waren wir wie ausgewechselt, uns ist nichts mehr gelungen", sagte Hünfelds Abteilungsleiter Joachim Hess. Es spielte nur noch Asbach, das Ball und Gegner dominierte. "Wir haben uns einige Chancen erarbeitet, die wir nutzen müssen. Aber eigentlich hat das Spiel keinen Sieger verdient", sagte SVA-Trainer Frank Ullrich. Andreas Pannek per Kopfball, Christian Pfeiffer mit einer schönen Einzelleistung und Hanslik mit einem Fernschuss hatten die Führung auf dem Fuß, scheiterten aber alle an HSV-Torwart Sebastian Ernst. "Er hat uns heute den Sieg gerettet", lobte Hess. 

Asbachs Trainer Frank Ullrich

Die Gäste zogen mit ihrem ersten Vorstoß in Halbzeit zwei in Führung, als Ferhat Yildiz nach einer Hereingabe vor Witold Sabela auftauchte und Asbachs Schlussmann keine Chance ließ. "Wir haben dann alles nach vorne geschmissen und Hünfeld so Konter ermöglicht. Aber aus dem Spiel heraus hatten sie keine Chance", haderte Ullrich, dessen Schützlinge in der Schlussphase auch eine Überzahl nicht nutzen konnte. Simon Schilling hatte Andreas Pannek von hinten gelegt und flog vom Feld (71.). "Unterm Strich war das ein glücklicher Sieg für uns, aber so ist das eben. Wir sind froh, dass wir mit einem Sieg in die Pause gehen. Das tut uns gut", so Hess weiter. In Asbach hat man trotz schwacher Punkte-Ausbeute die Hoffnung nicht verloren. "Wir haben eigentlich eine ordentliche Hinrunde gespielt, aber wir müssen daran arbeiten, unsere Chancen zu nutzen und die defensive Stabilität zu verbessern", zog Frank Ullrich ein durchwachsenes Fazit. (the)


DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

SVA Bad Hersfeld: Witold Sabela - Yannik Mainz, Johannes Schreiber, Alexander Ebinger (46. Tim Ullrich, 70. Maximilian Schuch), Andreas Pannek – Christoph Wiegand, Lukas Müller-Siebert – Simon Ewald (60. Christian Pfeiffer), Sebastian Schuch, Daniel Hanslik – Bekim Mustafi.

Hünfelder SV: Sebastian Ernst - Simon Schilling, Johannes Helmke, Tarek Belaarbi, Ferhat Yildiz – Sebastian Alles, Oliver Krenzer – Niklas Wahl, Kevin Krieger (90. Simon Grosch), Christoph Neidhardt (86. Maurus Klüber) – Robert Simon (70. Thorsten Trabert).

Schiedsrichter: Dennis Meinhardt (Flieden).

Zuschauer: 150.

Tore: 0:1 Ferhat Yildiz (67.).

Rote Karte: Simon Schilling (Hünfeld, 71., grobes Foulspiel). +++

Asbachs Bekim Mustafi (links) im Zweikampf mit Tarek Belaarbi

Hünfelds Trainer Dominik Weber


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