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Gelingt Tomas Krajcovic und seinen Wasserfreunden in Duisburg der erste Sieg der Saison? - Foto: Christian Schmitt

WASSERBALL Duell der ungleichen Aufsteiger

Wasserfreunde müssen nach Duisburg - "Potential über vier Viertel abrufen"

04.12.15 - Die Wasserballer der Wasserfreunde Fulda gastieren am morgigen Samstag (18:30 Uhr) zum sechsten Spieltag in der Deutschen Wasserball Liga im Sportpark Wedau. Gegner ist der Duisburger SV 1898, der ebenfalls wie die Fuldaer in diesem Sommer in die höchste Liga des Landes aufstieg.

Im diesjährigen Aufstiegsturnier belegte Duisburg den ersten und Fulda den zweiten Platz, das Spiel zwischen den beiden späteren Aufsteigern endete damals knapp mit 10:8 für Duisburg. Obwohl Duisburg somit ebenfalls erst im Sommer diesen Jahres gemeinsam mit Fulda den Sprung in das nationale Oberhaus geschafft hat, stellt die morgige Partie dennoch eine der schwereren Auswärtspartien für die Wasserfreunde dar. So haben sich die 98er aus Duisburg auf gleich mehreren Positionen enorm verstärkt, und auch die Resultate in der laufenden Saison sind respektabel. Während Fulda noch immer auf den ersten Punktgewinn wartet, holte die Mannschaft aus Duisburg mit vier Siegen bereits acht Punkte aus fünf Spielen, lediglich in Wedding mussten sie sich am Ende mit 7:8 geschlagen geben. Personell rüstete das Team von der Wedau ähnlich wie viele Teams der ersten Liga deutlich auf. So verpflichtete der DSV gleich drei Spieler vom ehemaligen deutschen Meister und Champions-League Teilnehmer ASC Duisburg, welcher sich seit Jahren in der A-Gruppe der Bundesliga an der Spitze hält. Zudem komplettieren mehrere ausländische Spieler den Duisburger Kader, der überdies überwiegend aus bundesligaerfahrenen Spielern besteht.

Für Fulda wird es also am morgigen Samstag keine leichte Aufgabe werden, endlich die ersten erhofften Bundesliga-Punkte einzufahren. Nach der verpassten Chance im letzten Spiel vor heimischer Kulisse weilt Fulda noch immer auf dem letzten Tabellenplatz, die letzten drei Mannschaften der Tabelle liegen jedoch nach wie vor sehr eng beieinander und die Mannschaft ist weiterhin motiviert, dies schnellstmöglich zu ändern und die "rote Laterne" abzugeben. Die beiden Trainer Andreas Hohmann und Volker Schunke können für die Auswärtspartie personell neben den beiden weiterhin verletzten Spielern Bary und De Beisac aus den Vollen schöpfen, zudem stehen dem Team auch an diesem Wochenende die Würzburger Zweitstartrechtler zur Verfügung, welche sich zuletzt nahtlos in das Fuldaer Spiel einfügten. "Die Tendenz zeigt weiterhin nach oben, auch wenn das die letzten Ergebnisse leider nicht widerspiegeln" analysiert Trainer Andreas Hohmann und erklärt weiter: "Im Heimspiel gegen Cannstatt haben wir eine super Abwehrleistung gezeigt, die Schwächen lagen jedoch in zu vielen vergebenen Überzahlchancen. Auch sind wir, wie schon in Weiden in der Woche zuvor, von Beginn an einem Rückstand hinterhergeschwommen, was es uns zusätzlich schwer gemacht hat, unser Spiel aufzubauen." Will Fulda in Duisburg punkten, muss die Mannschaft von Beginn an hoch konzentriert agieren und vor der gewohnt großen Duisburger Fan-Kulisse konsequent ihre Torchancen nutzen. "Die Mannschaft zeigt weiterhin Moral und Geschlossenheit, wenn wir es endlich schaffen unser Potential über vier Viertel auszuschöpfen, klappt es sicher bald mit den ersten Punkten. Morgen wollen wir es Duisburg so schwer wie möglich machen und vielleicht klappt es ja mit einem Überraschungssieg ", gibt Kapitän Marc Weber die Marschroute vor. (alw) +++


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