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Alexander Hörl (links) und die Wasserfreunde Fulda zogen auch in Duisburg den Kürzeren - Archivfoto: Christian Schmitt

WASSERBALL Duisburger SV - Wasserfreunde Fulda 18:8

Klatsche für die Wasserfreunde - weiter punktlos

07.12.15 - Auch im siebten Spiel das gleiche Bild: die Wasserfreunde Fulda steigen als Verlierer aus dem Becken. Der Bundesliga-Aufsteiger verlor am Samstagabend sein Gastspiel in Duisburg mit 8:18 und bleibt ohne Punktgewinn am Ende der Tabelle in der B-Staffel. Bis zur Halbzeit spielte Fulda ordentlich, in den letzten beiden Vierteln sorgten die Hausherren dann für klare Verhältnisse und schraubten das Ergebnis in die Höhe. Auch weil die Schiedsrichter eine umstrittene Entscheidung fällten.

Fulda hatte sich für das Duell mit Duisburg, mit denen man im Sommer gemeinsam in das Oberhaus des deutschen Wasserballs aufgestiegen war, viel vorgenommen. Die Westfalen, die personell erheblich aufgerüstet haben, konnten aus den ersten fünf Spielen bereits acht Punkte holen. Unmittelbar nach Anpfiff der Partie im Duisburger Schwimmstadion an der Wedau schien sich das umfangreiche Training und die zahlreichen eingeübten Spielsituationen auszuzahlen. Die Wasserfreunde standen in der Abwehr sicher und vereitelten in den ersten Minuten jedes Anspiel an den gegnerischen Center. Hierbei schafften es die Fuldaer sogar, ohne eine Unterzahlsituation die ersten fünf Spielminuten zu überstehen. Sebastian Arany im Tor machte eine gute Figur und vereitelte einige gute Chancen des Gegners aus dem Rückraum. Das erste Tor ließ auch lange auf sich warten, so war es der Duisburger Christian Theis, der nach knapp fünf Minuten den ersten Treffer für die Heimmannschaft erzielen konnte. Fulda hatte demgegenüber einige gute Kontersituationen, von denen Tomas Krajcovic eine nutzen konnte. Zwei schnelle Treffer der Hausherren stellte jedoch den ersten Pausenstand von 3:1 her.

Den knappen Rückstand konnte Fulda auch im Verlauf des zweiten Spielabschnitts halten. So hielten sehenswerte Treffer von Alexander Hörl, Marvin Hohmann und Balazs Borbely die Mannschaft bei der schweren Auswärtspartie im Spiel. Allerdings, so ist sich Trainer Andreas Hohmann sicher, wäre auch ein Unentschieden zum Seitenwechsel möglich gewesen: "Wir haben viele einfache Treffer zugelassen, dafür aber eigene klare Torchance vergeben." Hierzu zählte auch ein vergebener Strafvorwurf, der Ende des zweiten Viertels den Anschlusstreffer bedeutet hätte. Exemplarisch für das Fuldaer Spiel: im direkten Gegenzug fingen sich die Wasserfreunde ein Kontertor aufgrund eines individuellen Fehlers ein.

Im dritten Viertel häuften sich sodann diese individuellen Fehler auf Seiten der Gäste, so dass Duisburg eine klare Führung herausspielen konnte. Zu einem Knackpunkt des Spiels entwickelte sich eine Situation, in welcher der Fuldaer Centerspieler David Horvath nach einem persönlichen Fehler und einem angeblich unzulässigen Einrücken mit einer erneuten Herausstellung und einem Strafwurf zugunsten der Duisburger bestraft wurde. Beim Stand von 5:9 aus Sicht der Wasserfreunde wollte dann gar nichts mehr gelingen, so dass sich das Team von Andreas Hohmann und Volker Schunke weitere vermeidbare Gegentreffer einfing. Das letzte Viertel musste Fulda überwiegend in Unterzahl bestreiten, nach dem Center Horvath nach einem Ausschluss ohne Ersatz das Wasser verlassen musste. Die Schiedsrichter hatten einen Zweikampf des Ungarn als überhartes Spiel bewertet, so dass dieser in der Partie nicht mehr eingesetzt werden durfte und für vier Minuten auch nicht durch einen anderen Spieler ersetzt werden durfte. Zwar hielt Fulda gut dagegen, zwei Treffer in Unterzahl mussten sie jedoch innerhalb dieser vier Minuten hinnehmen.

Das Spiel endete mit einem wiederum deutlichen 8:18 aus Sicht der Wasserfreunde. Bereits Ende dieser Woche treten die Fuldaer zu der nächsten Auswärtspartie im pfälzischen Neustadt an. (the/alw)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

Duisburger SV: Tomislav Bujas - Sven Wies (1), Frederic Schüring (3), Ben Brauer (1), Christian Theis (6), Lars Wendel, Mihael Petrov (2), Nils Elsenpeter (1), Michael Werner (1), Niclas Becker (2), Lars Standke (1), Wojciech Leszek, Bartosz Szymanski.

Wasserfreunde Fulda: Nikolas Hohmann, Sebastian Arany - Balazs Borbely (1), Robert Patas, Leon Schmitt, Moritz Jutzi, Alexander Hartung, Alexander Hörl (1), David Horvath (1), Tomas Krajcovic (2), Marvin Hohmann (2), Philipp von Keitz, Marc Weber (1).

Zuschauer: 100. +++


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