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Kapitän Marc Weber und die Wasserfreunde Fulda gastieren in Potsdam - Archivfoto: Christian Schmitt

WASSERBALL Neuer Trainer, neuer Elan

Rückrunden-Auftakt der Wasserfreunde in Potsdam - Debüt für GOGOLA

05.02.16 - Nach der Winterpause greifen die Wasserfreunde Fulda wieder ins Geschehen ein: Mit neuem Trainer und einer gehörigen Portion Elan treten die Wasserballer die Reise am Samstag zum OSC Potsdam an (18 Uhr, Schwimmhalle am Brauhausberg).

Die Hausherren stehen aktuell auf dem vierten Tabellenrang und liegen damit noch deutlich unter den selbst gesteckten Saisonzielen. Die Mannschaft von Torwartlegende Alexander Tchigir stand in den letzten Jahren stets auf einem der Tabellenplätze, die zum Aufstieg in die A-Gruppe der Bundesliga berechtigen. Um wieder in die Reichweite der Überkreuzspiele mit den Mannschaften aus der A-Gruppe zu kommen, müssen die Potsdamer nun den ein oder anderen Misserfolg aus der Hinrunde ausbessern. Vor heimischem Publikum kommen die Aufsteiger aus der hessischen Domstadt da gerade Recht, denn beim Hinspiel in Fulda konnte der OSC einen deutlichen Sieg einfahren.

Für den neuen Fuldaer Trainer Janusz Gogola gilt es hingegen, eine weitere deutliche Niederlage zu vermeiden und in der Rückrunde so viele Punkte wie möglich einzufahren. Ob dies bereits gegen den OSC Potsdam der Fall sein kann, lässt der gebürtige Pole offen: „Wir werden versuchen, möglichst viel Druck im Angriff auszuüben, gleichzeitig aber im Rückzug und in der Verteidigung besonnen zu spielen.“ Besonderes Manko: Centerspieler und Torjäger David Horvath wird aufgrund einer Spielsperre nicht mitwirken können. Hierdurch muss Gogola auf der Centerposition für Alternativen sorgen. Neben Kapitän Marc Weber, der auf der Centerposition bereits bestens eingespielt ist, muss mindestens ein weiterer Fuldaer zur Verfügung stehen. Zusätzlich wollen die Wasserfreunde durch ein schnelles und variables Spiel versuchen, auch ohne Center zu Torchancen zu gelangen.

Mit neuen Varianten erfolgreich?

In der Verteidigung muss Fulda jedoch auf die extrem angriffsstarken Potsdamer achten, denn sonst droht eine Wiederholung des Hinspiels. Hier fingen sich die Wasserfreunde deutlich zu viele einfache Kontertore und Treffer aus dem Normalangriff ein. Ein besonderes Augenmerk soll hierbei auf den 18-jähirgen Dennis Strelezkij gelegt werden, der mit aktuell 13 Treffern auf Rang drei der Torschützenliste rangiert, dicht gefolgt von OSC-Rückraumspieler Matteo Dufour (12 Treffer). Mit einigen neuen Ansätzen in der Verteidigung, aber auch zahlreichen neuen Angriffsvarianten, will der neue Trainer in seinem ersten Match versuchen, gleich eine Überraschung zu schaffen.

Diese neuen Varianten konnte die Mannschaft in der Winterpause bereits eingehend üben. Bei einem Turnier beim SV Cannstatt machten die WFF-Wasserballer eine gute Figur und zeigten, dass mit ihnen in der Rückrunde noch zu rechnen ist. Diesen Schwung wollen die Wasserfreunde in die Partie in Brandenburg mitnehmen. Flügelspieler Marvin Hohmann ist sich sicher: „Wenn wir unsere Vorgaben vollständig umsetzen können, haben wir eine Chance auf einen Punkt in Potsdam.“ Zeit hierfür wird es, denn Fulda wartet nach sieben Spielen noch immer auf den ersten Punktgewinn. (alw) +++


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