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Wohnt in Eschborn und trifft auf seinen alten Klub: Borussias Trainer Thomas Brendel - Foto: Julius Böhm

FUSSBALL "Ich würde gerne direkt zum Spiel kommen"

Borussias Trainer Thomas BRENDEL hofft auf Heimspiel in der Heimat

21.04.16 - Wenn Hessenligist Borussia Fulda am Samstag (15 Uhr) in Eschborn gastiert, ist es für Thomas Brendel eine besondere Begegnung: denn Borussias Trainer spielte einst für den 1.FC, beendete dort seine Karriere und war dann als Co- und Cheftrainer für die Eschborner verantwortlich. Für Brendel ist es zudem ein Heimspiel, wohnt er doch nur wenige hundert Meter vom Sportplatz entfernt.

"Ich würde dieses Mal gerne direkt kommen", lacht Thomas Brendel, der üblicherweise bei Gastspielen zuerst nach Fulda kommt, um gemeinsam mit der Mannschaft in die Fremde zu fahren. "Aber wenn mir einer sagt, dass es drei Punkte dafür gibt, wenn ich vorher nach Fulda komme, mache ich das." Für Brendel ist es also ein Heimspiel in seiner Heimat - und hofft auf die Fans vom SCB: "Ich hoffe, dass unsere Fans zahlreich mitfahren und für ein Heimspiel sorgen."

Denn die Ausgangslage ist klar: mit einem Sieg gegen Eschborn (10./34 Punkte) würden die Borussen (9./35 Punkte) einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt machen. "Dann sollte das Thema eigentlich durch sein", sagt auch Brendel, dessen Schützlinge ihr kleines Formtief gegen Watzenborn/Steinberg überwunden haben und dem Tabellenführer in einem verrückten Spiel einen Punkt (3:3) abtrotzten. "Die Art und Weise war entscheidend. Wir haben wieder die Mentalität gezeigt, die uns zuletzt abgegangen ist und wollen diese jetzt mit nach Eschborn nehmen", gibt Borussias Mann an der Seitenlinie die Marschroute vor.

Personell muss Brendel erneut umbauen, denn Matija Poredski ist nach seiner Ampelkarte gesperrt und hinter dem Einsatz Vedran Jerkovic steht nach seiner Rippen-Verletzung gegen Watzenborn ein großes Fragezeichen. Imal Schersadeh wird weiterhin fehlen, dafür kehren die Rotsünder Benjamin Fuß und Cino Schwab zurück und Felix Beck hat seine Erkältung auskuriert. Das Ziel der Borussia ist klar: ein Sieg. "Unsere Heimstärke hält uns im Rennen, aber wir müssen mal wieder auswärts gewinnen", fordert Brendel, der Eschborn, das neben dem sportlichen auch ums finanzielle Überleben kämpft, als heimstark einschätzt, die Leistungen auch auf fremden Terrain abzurufen. Im Falle von Thomas Brendel ist das samstägliche Terrain allerdings nicht ganz so fremd. (the) +++


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