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Start am frühen Morgen vom Dom zu Fulda ... - Alle Fotos: Martin Engel

FULDA Etwa 950 Pilger gestartet

Walldürn-Wallfahrt 2016 - vier Tage lang zu Fuß zum "Heiligen Blut"

21.05.16 - Seit dem frühen Samstagmorgen sind sie wieder unterwegs - etwa 950 Pilger auf der 175 Kilometer langen Fußwallfahrt mit dem Ziel Walldürn im Odenwald. Nach dem tradionellen Aussendungsgottes-dienst im Hohen Dom zu Fulda mit Seelsorgeamtsleiter Ordinariatsrat Peter Göb (Fulda) zogen sie mit Wallfahrtkapelle, Fahnen und sonnigem Wetter zunächst durch die Innenstadt und Fulda-Aue in   Richtung Bronnzell und Kerzell. Erfahrungsgemäß werden sich noch einige hundert Gläubige unterwegs auf der Strecke noch anschließen. Unter den knapp 1.000 Wallfahreern heute morgen waren auch Pilger aus Baunatal und dem Eichsfeld, die bereits am Freitagabend in Fulda begrüßt worden waren. In Anlehnung an das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ist die Wallfahrtssaison mit „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer (Mt, 9,13) – die Berufung des Matthäus und das Mahl mit den Zöllnern“ überschrieben.

Aussendungsgottesdienst im Dom zu Fulda..

Wallfahrtsleiter Gerhard Dehler ...

Genau viereinhalb Tage sind die „Glaubenswanderer“ nun in Lobgesang und Gebet vereint auf dem Weg zur Wallfahrtsbasilika St. Georg, besser bekannt als Wallfahrtsbasilika zum heiligen Blut in Walldürn (Neckar -Odenwald-Kreis) unterwegs. Nach dem „Blutwunder von Walldürn“ 1330, begann man aus vielen Teilen Deutschlands an diesen Ort zu pilgern. Bis heute sind es jährlich etwa 100.000 Pilger im Jahr.

Durch fast 30 Orte führt die Route. Hauptübernachtungsorte sind: Speicherz/Volkersberg (heute abend), Hammelburg/Gauaschach, Leinach/Greußenheim, Kühlsheim. Traditionell werden die Menschen unterwegs in Privatquartieren, Bauernhöfen und Turnhallen untergebracht, sowie von den „Anwohnern“ des Prozessionsweges verköstigt. Der zweite Wallfahrtstag beginnt am morgigen Sonntag auf dem Volkersberg um 7 Uhr mit dem Fünf-Wunden-Gebet, danach folgen der Abmarsch und Jugendgottesdienst um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche in Oberleichtersbach mit Mittagsrast. Die Wallfahrer treffen sich danach in der Ortsmitte und zieht über Unterleichtersbach nach Hammelburg.

Gottesdienst ist am dritten Tag in Gauaschach um 6 Uhr. Gegen 14.45 Uhr erreichen die Wallfahrer das Kreuz oberhalb von Maria im Grünen Tal und pilgern zur Wallfahrtskirche. Um 4 Uhr startet am vierten Tag die Wallfahrt in Leinach, und der Gottesdienst in Greußenheim ist um 5.45 Uhr. Der letzte Wallfahrtstag beginnt um 4 Uhr in Külsheim und erreicht gegen Mittag Walldürn. Dort wird Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke die Wallfahrer empfangen und mit ihnen in der Heilig-Blut-Basilika den Gottesdienst feiern. Für die Pilger, die bereits am Mittwoch die Heimreise antreten müssen, findet um 16 Uhr eine Abschiedsandacht in der Basilika statt.

Nach einem alten Pestgelübde im thüringischen Eichsfeld entstand die hiesige Prozession. Da der Weg über das katholische Fulda führte, schlossen sich hier viel fromme Christen dem Zug an. Als dann die Teilung Deutschlands besiegelt war und die Gläubigen aus dem Osten nicht mehr den Pilgerzug aufrecht erhalten konnten, hielten die Fuldaer die Tradition der Prozession aufrecht. Heute nehmen wieder etwa 100 Gläubige aus dem Eichsfeld und Baunatal an der Wallfahrt teil. Die vielen Pilger finden durch den gemeinsamen Weg mit Gleichgesinnten religiöse Bekräftigung. Sie sehen vor allem auch eine Chance für Besinnung, Konzentration auf das Wesentliche im Leben und innere Einkehr (Martin Angelstein)  +++

Durch die Fuldaer Innenstadt - ...


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