- Fotos: Gerhard Manns

KIRCHHEIM 30 Verstöße gegen Verkehrsvorschriften

Polizei überprüft die Sicherheit von rund 50 Lkw und Reisebussen

13.09.16 - Kontrollen von Lkw und Informationsangebote für Fahrerinnen und Fahrer im gewerblichen
Güter- und Personenverkehr standen am vergangenen Mittwoch von 10:00 bis 16:00 Uhr im Mittelpunkt des "Aktionstags Schwerverkehr" der osthessischen Polizei. Insgesamt 15 Beamtinnen und Beamte sowie Wachpolizistinnen und Wachpolizisten der Direktion Verkehrssicherheit und Sonderdienste (DVS) beim Polizeipräsidium Osthessen kontrollierten am SVG-Autohof in Kirchheim rund 50 Lkw. Unterstützung erhielten die Experten der Polizei von vier Mitarbeitern des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG), zwei Beschäftigten des Arbeitsschutz-Dezernats beim Regierungspräsidium Kassel und drei Sachverständigen.

"Die Kontrollmaßnahme am vergangenen Mittwoch war der Auftakt für zwei Wochen, in denen wir uns verstärkt um die Sicherheit von Lkw und überregional verkehrenden Reisebussen widmen", erklärt Kontrollstellenleiter Jürgen Gleitsmann von der Bad Hersfelder Autobahnpolizei und ergänzt: "Wir operieren dabei nicht allein als Polizei in Osthessen. Auch die Kolleginnen und Kollegen der anderen hessischen Präsidien haben in diesen Wochen Kontrollen im Bereich des Schwerverkehrs im Rahmen der Aktion 'Verkehrssicher in Hessen' auf ihre Fahnen geschrieben."

Dass die in der spezialisierten Verkehrsüberwachung eingesetzten Beschäftigten und die Unterstützungskräfte dabei erfolgreich waren, zeigt die Statistik. Allein am vergangenen Mittwoch mussten zwei Lkw-Fahrer wegen Manipulationen am Kontrollgerät ("Fahrtenschreiber") ihre Brummis stehen lassen. Sie hatten die Aufzeichnungen der Fahrtzeiten unterbrochen um auf diese Weise über ihre tatsächlichen Lenkzeiten hinweg zu täuschen. Jetzt erwarten sie Strafverfahren wegen Verdachts der Fälschung von technischen Aufzeichnungen. Fünf weitere Lkw mussten wegen fehlender Ausnahmegenehmigungen oder Überladung stehen bleiben.

Auch Ordnungswidrigkeiten stellten die Kontrollkräfte fest. Sie ahndeten insgesamt fast dreißig Verstöße gegen Verkehrsvorschriften, Fahrpersonalrecht und Gefahrgutvorschriften. Da nicht alle Fahrer ihren Wohnsitz im Bundesgebiet hatten, erhob die Polizei Sicherheitsleistungen in Höhe von fast 2.200 Euro. Nicht unerwähnt bleiben soll auch das Informationsangebot, das den "Aktionstag Schwerverkehr" abrundete. Unter der Federführung des "Fernfahrerstammtischs Hessen" flankierten Info-Stände des Fachverbands Güterkraftverkehr und Logistik Hessen e.V., der Berufsgenossenschaft Verkehr, des 3G-Kompetenzzentrums, des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats während des gesamten Einsatzzeitraums die Kontrollen.

"Besonders eindrucksvoll waren dabei der Gurtschlitten und der Lkw-Überschlagsimulator", berichtet Stammtisch-Moderator Emil Hahner, "Hier können Lkw-Fahrerinnen und Fahrer praxisnah und realistisch erleben, wie sich zum Beispiel ein Frontalaufprall mit geringer Geschwindigkeit oder ein Überschlag im Cockpit anfühlen." +++


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