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PETERSBERG Großalarm für Rettungsdienste

Frontal-Crash bei Steinau: 4 Verletzte, 2 Rettungshubschrauber im Einsatz - VIDEO

10.10.16 - Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall ist es am frühen Sonntagabend gegen 17:00 Uhr im Kreis Fulda gekommen. Auf der Landstraße 3429 zwischen Petersberg-Steinau und Fulda-Bernhards - in einem Waldstück - sind zwei Fahrzeuge frontal zusammen geprallt. Für die Feuerwehr, den Rettungsdienst und zahlreiche Notärzte wurde über die Leitstelle Großalarm ausgelöst. Die Bilanz: drei Schwer- und ein Leichtverletzter und eine dreistündige Vollsperrung.

Fotos: Christian P. Stadtfeld / Hendrik Urbin

Der Fuldaer Rettungshubschrauber Christoph 28

Dem Polizeibericht zufolge geriet ein 21 Jahre alter Mann aus Petersberg mit seinem Audi A 4 in einem Steigungsstück kurz vor Steinau zunächst nach rechts auf die Bankette, steuerte gegen und geriet anschließend nach links auf die Gegenfahrbahn. Hier stieß er frontal mit einem entgegenkommenden VW Polo zusammen, der von einem 32 Jahre alten Mann aus Petersberg gefahren wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge herumgeschleudert und kamen neben der Fahrbahn zum Stehen. 

Die beiden Autofahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mußten von den alarmierten Feuerwehren aus Petersberg und Steinau aus den Autos gerettet werden. Über 20 Minuten dauerte es, bis die Petersberger Feuerwehr den schwerstverletzten eingeklemmten 21-Jährigen aus dem völlig zertrümmerten Fahrzeug gerettet hatte. Während ein 22 Jahre alter Beifahrer in dem Audi glücklicherweise nur leicht verletzt wurde, wurde die 29 Jahre alte hochschwangere Beifahrerin in dem Polo ebenfalls schwer verletzt.

Neben dem ADAC-Rettungshubschrauber "Christoph 28" wurde noch ein Zweiter von der DRF aus Suhl/Thüringen ("Christoph 60") eingesetzt. Zur medizinischen Versorgung wurden die Schwerverletzten in mehrere Kliniken im Raum Fulda und Bad Hersfeld gebracht. Um die Koordination kümmerten sich der Organisatorsche Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt. Mit rund 30 Kräften war die Feuerwehr Petersberg vor Ort. Die Einsatzleitung oblag Uwe Aschenbrücker, dem stellvertretenden Gemeindebrandinspektor von Petersberg. Rettungswagen kamem vom Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und vier Notärzte aus Fulda, Hünfeld und Suhl.

Die beiden verunglückten Fahrzeuge, ein VW Polo und ein alter Audi A4, die nach dem Crash fast 100 Meter völlig zerstört liegenblieben, tragen Fuldaer Kennzeichen. "Die Ursache ist noch unklar. Wir haben die Ermittlungen aufgenommen", so die Polizei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Fulda wurden zwei DEKRA-Gutachter bestellt, um Spuren zu sichern und den Unfallhergang zu rekonstruieren. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die beiden Autos durch einen Abschleppdienst geborgen und sichergestellt sowie vorsorglich eine Blutentnahme beim Unfallverursacher durchgeführt. Mit den Scheinwerfern des Rüstwagen leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle aus. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Landstraße bis 20 Uhr vollgesperrt. (ma/cps) +++

Der Suhler Rettungshubschrauber Christoph 60.


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