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Dr. Thomas Hilse (Bild rechts) übergibt zusammen mit Stiftungsprojektleiter Markus Loh (Zweiter von rechts) den Viamedica Pflege+ Award an Geschäftsführer Dieter Bien, den APZ-Projektleiter Rainer Haselberger und den "technischen“ Leiter Stefan Sorber (von links) - Foto: privat

GELNHAUSEN Großes Engagement belobt

Alten- und Pflegezentren mit dem Viamedica Pflege-Plus-Award ausgezeichnet

23.02.17 - Nach der Auszeichnung mit dem Altenpflegepreis für ein zukunftsweisendes Konzept in der betrieblichen Gesundheitsförderung haben die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) eine weitere bedeutende Auszeichnung erhalten. Die Viamedica-Stiftung für eine gesunde Medizin aus Freiburg hat den Alten- und Pflegezentren im Brockenhaus in Hanau den Viamedica Pflege-Plus-Award überreicht. Geschäftsführer Dieter Bien, der Leiter technisches Facility Management, Arbeitsschutz und Gesundheit, Stefan Sorber, und APZ-Projektleiter Rainer Haselberger nahmen die Auszeichnung entgegen.

Die Stiftung, die mit dem Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum in Freiburg eng kooperiert, will Nachhaltigkeit und Qualität in die Gesundheitseinrichtungen tragen sowie Ökologie und Ökonomie verbinden. Deshalb hat sie die Kampagne "Viamedica Pflege Plus" ins Leben gerufen, mit der Alten- und Pflegeheime gezielt auf das Thema Energie angesprochen und über Einsparpotenziale, Versorgungsicherheit und technische Möglichkeiten Auskunft erhalten.

"Im Rahmen dieser Kampagne ist erstmals der deutschlandweit ausgeschriebene Preis Viamedica Pflege-Plus-Award vergeben worden“, betonte Dr. Thomas Hilse, der zusammen mit dem bekannten deutschen Umweltpreisträger Prof. Dr. Franz Daschner und der Unternehmerin Ines Löwentraut die Jury bildete. Dr. Thomas Hilse zu Dieter Bien: "Das Engagement für Ihre Beschäftigten und Bewohner geht einher mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen - auch mit Energie.“ Der Laudator nannte auch die Maßnahmen, die zur Auszeichnung führten, nicht ohne darauf hinzuweisen, "dass für die Umsetzung dieser Maßnahmen ein gehöriges Engagement, Durchsetzungsvermögen und Argumentationskraft benötigt werden und zudem nicht unerhebliche Investitionen getätigt werden müssen“.

Zu den energieeffizienten Maßnahmen in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren gehören unter anderem Holzpellet-Heizungen, Photovoltaikanlagen, Erdwärmepumpen sowie eine kontinuierliche und umfassende Einführung von energieeffizienter LED-Beleuchtung und dem Implementieren einer Erfassung der energetischen Verbräuche. Konkret geht es dabei darum, dass in allen zwölf Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren die Beleuchtung sei 2016 sukzessive in LED-Technik umgebaut wird. Die vier neuen Dependancen in Neuberg, Ronneburg, Limeshain und Hammersbach können durch eine Kooperation mit der Versorgungsservice GmbH verwenden Photovoltaik-Anlagen zur Strommitnutzung.

Im Altenzentrum Rodenbach sind im Herbst 2016 die Fenster energetisch saniert worden, werden zudem zwei Wärmepumpen zur Energiegewinnung eingesetzt. Und im Stadtteilzentrum in Hanau und im Wohn- und Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal erfolgt die Wärmelieferung durch eine Pelletsheizungsanlage bzw. werden Pellets für die Feuerung der Heizungsanlage mit eingesetzt. Dr. Hilse: "Mit diesem Engagement setzten die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises ein wichtiges Zeichen, stellen sich nachhaltig und zukunftsfähig auf, sparen Betriebskosten ein und zeigen ihren Bewohnern, Besuchern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass hier Klimaschutz und Schonung von Ressourcen aktiv vorangetrieben werden.“ +++


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