Die Schüler der Wigbertschule präsentierten den Zuschauern vier unterschiedliche Theaterstücke. - Fotos: Laurin Theobald

HÜNFELD Theaterabend des Faches „Darstellendes Spie

Bühnenreife Vorstellung an der Wigbertschule

30.05.17 - Seit zwei Jahren bietet die Wigbertschule das Fach „Darstellendes Spiel“ für die gymnasiale Oberstufe an. Aber bereits in der Unter- und Mittelstufe werden die Wigbertschülerinnen und -schüler an das Theaterspiel auf der Bühne herangeführt. Entsprechend luden vier verschiedene Spielgruppen unter Leitung der Lehrerinnen für „Darstellendes Spiel“ (DS), OStR Cornelia Stark und OStR Kristin Suppelt, zu einem unterhaltsamen Theaterabend in den vollbesetzten Theatersaal der Wigbertaula ein. Die Schülerin Elena Gabriel führte das Publikum souverän mit nachdenklichen und humorvollen Beiträgen durch den Abend.

Mit der Szenenfolge „Das Experiment – alt gegen jung“, in der es um die Gegenüberstellung alter und neuer Medien ging, aber auch um Konfrontation der Generationen in der heutigen Zeit eröffnete die DS-Gruppe der Einführungsphase den Theaterabend. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten in ihrem Spiel u.a. Elemente und Ideen ihres Beitrags aus den diesjährigen Schultheatertagen, an denen sie teilgenommen hatten.

Ein ähnliches Thema behandelte das JuniorTheater (Klassen 5, 6 und 7) mit der Eigenproduktion „Die VERGESSENE WELT rächt sich!“ – ein Spiel über das zunehmende Vergessen von Märchen in einer Welt digitaler Medienüberflutung. Turbulent wurde es auf der Bühne, als die Kinder der realen Welt von den Märchenfiguren entführt wurde, um deren „Energielevel“ mit Hilfe von „Power-reading“ zu erhöhen. Große Spielfreude und immer wieder der Wechsel von Licht und Schatten zeichneten das Spiel der 23 Akteure aus.

Die WU-Gruppe der Klasse 9 überraschte das Publikum mit einer sehr eigenständigen Interpretation von „Des Kaisers neue Kleider“, die sie „Der Schönste im ganzen Land“ nannten. Reizvolle Kostüme und ein beeindruckendes Bühnenbild unterstützten das engagierte Spiel der zehn Schülerinnen und Schüler.

Der DS-Kurs Q2 hatte sich mit der Frage beschäftigt, was eine Mauer, ein Hindernis, eine Grenze, ein unüberwindbar scheinendes Problem mit den Menschen macht. Auf diese Fragen antworten die einen mit Neugier, Kraft, Entdeckerwillen, die anderen mit Akzeptanz und Resignation. 22 Spielerinnen und Spieler zeigten dem Publikum auf humorvolle und auch nachdenkliche Weise mit „Jenseits der Mauer“ (nach James Saunders, Over the Wall), wie unterschiedlich Menschen mit dieser ungewöhnlichen Herausforderung umgehen.

Theater ohne eine engagierte Gruppe, die sich um die Technik bemüht, ist undenkbar. Die Mitglieder der Technik AG kümmerten sich um die zeitgenaue Einspielung von Tonbeiträgen und setzten die Akteure auf der Bühne immer wieder gelungen und professionell ins rechte Licht.

Der Abend in der Wigbertaula bot dem Publikum insofern viele Überraschungen und abwechslungsreiche Inszenierungsideen. Vor allem die große Leidenschaft der Schülerinnen und Schüler für das Theaterspiel mit all seinen vielen interessanten Facetten belohnte das anwesende Publikum mit verdientem Applaus. (pm) +++


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