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- Fotos: privat

FULDA 3G Kompetenzzentrum mit drei Events

„Tag der Verkehrssicherheit“, Fachausstellung und 40 Jahre Industriepark FD-West

21.06.17 - Das 3G Kompetenzzentrum im Industriepark Fulda-West war vergangenen Wochenende Veranstaltungsort für gleich drei große Events: Zum Einen lud der Fachverband Güterkraftverkehr und Logistik Hessen e.V. zu seiner ordentlichen Mitgliederversammlung ein. Außerdem wurde vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat der „Tag der Verkehrssicherheit“ mit einer Verkehrssicherheitskampagne zum Thema „Bekämpfung Sekundenschlaf – Müdigkeit im Straßenverkehr vorbeugen“ in der großen Eventhalle ausgerufen. Als drittes Event wurde ein "Tag der offenen Tür" aufgrund des 40jährigen Jubiläums des Industrieparks Fulda-West in der Werner-von-Siemens-Straße gefeiert (ON berichtete ausführlich). Dabei wurde auch schon das neue Tagungshotel auf dem Gelände von 3G genutzt, welches der komfortablen Unterbringung der Teilnehmer von Seminaren und Schulungsveranstaltungen dient.

Fuldfas Polizeipräsident Günther Voß

Claus-O. Herzig, Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes

Eröffnung der Fachausstellung

Sponsoren und Aussteller präsentierten ihre „Hardware“ in Form von Lkw's und Anhängern und die für die Erbringung ihrer Dienstleistungen erforderlichen „Software“-Angebote auf der Mitgliederversammlung. Das 3G-Kompetenzzentrum hatte dazu zusätzlich Spezialfahrzeuge zur Demonstration von Ladungstechniken, Fahrsimulatoren für verschiedene Fahrzeugklassen sowie Hüpfburgen und Spielwiesen zur Unterhaltung der kleinen Besucher aufgeboten. Die Landtagsmitglieder Jürgen Lenders (FDP) und Markus Meysner (CDU) verwiesen auf das Thema „Verkehrssicherheit“, welches als fließender Prozess anzusehen ist, der von der Politik nicht vernachlässigt werden darf. Aktuell vermisst Lenders noch eine leistungsfähige Verkehrsanbindung des Rhöner Hinterlandes an den Ballungsraum Fulda durch die B87n: „Wir vergehen uns an der Zukunft der Rhöner Menschen.“ Meysner lobte die rasante technische Entwicklung im Lkw-Bau, die die Kraftfahrern mit dem Angebot an sinnvollen Assistenzsystemen im Arbeitsalltag unterstützen soll. 

(v.li): Jürgen Lenders (FDP-MdL), Claus-O. Herzig ...

Uth (li) und Herzig

„Tag der Verkehrssicherheit" und Mitgliederversammlung

Die Kampagne „Bekämpfung Sekundenschlaft“ war hessenweit die größte Veranstaltung am "Tag der Verkehrssicherheit“ und stand unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Passend zum Thema hatte der Gründer des 3G Kompetenzzentrums Winfried Uth mehrere Aussteller geladen, die z.B. mit einem „nicht invasiven Zell-Screening“ die Anfälligkeit für Übermüdungszustände feststellen können. Es folgten zwei Vorträge zu den Themen „Schlaf-Apnoe“ und „Powernapping“. Polizeipräsident Günther Voß vom Polizeipräsidium Osthessen lobte insbesondere die gepflegte Partnerschaft mit dem Fachverband Güterkraftverkehr und Logistik Hessen e.V. Claus-O. Herzig, Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes, verwies auf die wachsende Gefahr von Cyber-Attacken im Internet, die ruinöse Folgen für Unternehmen bewirken können. Da diese juristisch kaum aufzuarbeiten sind, sollten sich Betroffene umgehend mit kompetenten Informatikern in Verbindung setzen, um Schadensbegrenzung zu erreichen.

Transportlogistik: Chancen und Möglichkeiten für zukünftige Geschäftsfelder

Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und
Entsorgung e.V., nahm die Prognosen der internationalen wie auch regionalen Experten zum Anlass, die
Unternehmerschaft auf ein positives Szenario für die Transportlogistik einzustimmen: Für den Zeitraum bis 2030 wird eine bis zu 22fache Zunahme des Welthandels angenommen. Außerdem haben sich die Logistikunternehmen auf eine vermehrte Kleinteiligkeit der Sendungen - mit Zunahme des Online-Handels - einzustellen. Die damit verbundene sogenannte vierte industrielle Revolution wird zudem – trotz Massenproduktion - durch individuelle Kundenbefriedigung gekennzeichnet sein. Den damit verbundenen höheren Belastungen der Verkehrsinfrastruktur wollen die Ballungszentren z.B. durch Verlagerung der Verkehrsnetze unter die Erde – wie dem Cargo Sous Terrain-Projekt für die Schweiz - begegnen. Engelhardt geht davon aus, dass auch das autonome Fahren in etwa 20 Jahren zumindest im kommunalen Verkehr praktizierbar sein wird.+++

Jürgen Lenders (FDP-MdL),


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