Der Titel eines Theaterstücks ist:"Gottes Zorn oder die Vertreibung aus dem Paradies“. - Foto: Walter M. Rammler

FULDA"Initiative darf nicht auseinanderfallen"

Bürgerinitiative L14 diskutiert Angebot der Stadt - Umzug bis Jahresende?

29.07.17 - Auf die Reaktion der Veröffentlichung eines Offenen Briefes der Bürger*innenInitiative Langebrückenstrasse 14 (BI L14) fand zeitnah im Juni ein Gespräch zwischen Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Stadtbaurat Daniel Schreiner, Wolfram Latsch (AWO), Christian Schmitt (Jugendwerk der AWO Nordhessen) und drei Sprechern der BI L14 statt. Das berichtet die BI am Freitag in einer Pressemitteilung. Der von der Stadt Fulda im Februar 2017 in Aussicht gestellten Prüfung des Rückkauf einer Teilfläche der Langebrückenstraße 14 zugunsten des Verbleibs der Initiativen vor Ort habe OB Wingenfeld in diesem Gespräch eine klare Absage erteilt. Die Begründung liege nach Aussage Wingenfelds im hohen Rückkaufpreis weit über Verkehrswert sowie weiteren erheblichen Sanierungskosten der zurzeit genutzten Gebäude.

Wingenfeld habe gleichzeitig den Beteiligten von AWO und BI L14 seine Ideen für einen langfristig zu nutzenden, soziokulturellen Standort vorgestellt, der nach seinen Einschätzungen eine Alternative zum derzeitigen Standort Langebrückenstrasse 14 sein kann. Er betonte das Vorhaben der Stadt, Raum für freie Kultur einzuräumen und perspektivisch weiterzuentwickeln. Weiter wird seitens der Stadt Fulda die Aufnahme dieses Areals in das aktuelle Stadtumbauprogramm Langebrückenstrasse / Hinterburg beantragt, wie Stadtbaurat Schreiner im Rahmen der Lenkungsgruppe zum Stadtumbau mitteilte. Dadurch, so der Vertreter der Stadt, werden langfristig Finanzmittel zur Verfügung stehen, die auch zum Teil in den strukturellen Aufbau eines soziokulturellen Zentrums fließen sollen.

Die BI L14 ist seinerzeit entstanden, um die soziokulturelle Vielfalt der Stadt Fulda am jetzigen Standort zu erhalten. Sie begrüßt daher die Aussage von OB Wingenfeld und die Bemühungen der Stadt, den gewachsenen Initiativen in ihrer Gesamtheit eine Perspektive zu geben. Inzwischen habe eine erste Begehung eines alternativen Standortes mit dem Stadtbaurat stattgefunden. Anwesend war auch ein von der Stadt beauftragter Planer für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Der Weggang von der Langebrückenstraße an den angebotenen Standort wird innerhalb der BI L14 kontrovers diskutiert. Viele Kriterien sind hier zu berücksichtigen. In Anbetracht der endenden Mietverträge zum 31.12.2017 übt ein perspektivisch sinnvoller und den Bedürfnissen eines soziokulturellen Quartiers berücksichtigender Umbau einen immensen Druck aus. Zumal in den angebotenen Räumen ein erheblicher Sanierungsbedarf besteht. Dessen Behebung dauert laut Stadtbaurat Schreiner mehrere Jahre. Ein Umzug bis zum 31.12.17 ist nach Einschätzung der BI L14 unwahrscheinlich.

Die Frage stehe demnach im Raum, wo die Gesamtheit der Initiativen nach dem 31.12.17 weiterarbeiten könne. Eine Unterbrechung der Arbeit werde von der BI L14 nicht hingenommen. Es bestehe die Gefahr, dass die entstandene Gemeinschaft auseinanderfalle. Deshalb müsse ein Übergang in der Gesamtheit gewährleistet sein. Außerdem brauchten die Initiativen und Nutzer der Langebrückenstraße Planungssicherheit. Um die Planungen voranzutreiben hätten die Gruppen und Initiativen in der Kürze der Zeit einen ersten Bedarfsplan erstellt und dem Referenten der AWO Nordhessen, Christian Schmitt mitgeteilt. Ein Treffen mit Wolfram Latsch, Geschäftsführer der AWO Fulda sei zeitnah geplant, um Ergebnisse zusammenzuführen, einen ersten Entwurf der Nutzung und grundlegende bauliche Rahmenbedingungen abzustimmen.+++


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